Monthly archives: August, 2021

Mission 132 + 133 – „Hinterhalt bei Neu Bajor Teil 1 + 2“

Missionsdatum: 08.08.2021 + 22.08.2021

Zeit: 03. März 2408

 

Der Flottenverband erreicht den Gamma-Quadranten und teilt sich auf, um den Status der diversen Föderationskolonien zu überprüfen, zu denen der Kontakt abgebrochen ist. Die U.S.S. Odyssey wendet sich dabei Neu Bajor zu, der größten Föderationskolonie in der Region. Man entdeckt weder Kontakte im Orbit noch Lebenszeichen auf der Oberfläche, jedoch scheint gemäß der Scans die Infrastruktur intakt zu sein. Es fällt schwer nachzuvollziehen, wie die fast 140.000 Einwohner spurlos verschwinden konnten, weshalb ein Außenteam hinunter beamt, angeführt von Captain Erricson. Die hochschwangere Kadettin Jessica Keller, welche heute zu ihrem ersten Brückendienst  eingeteilt wurde, bittet um die Erlaubnis das Außenteam begleiten zu dürfen, was gestattet wird.

Auf der Oberfläche angekommen – das Außenteam materialisiert auf dem Zentralplatz vor dem Rathaus – finden sich keine Spuren für einen Kampf. Das Team teilt sich auf, wobei Captain Erricson und Centurion Lareth einen verstörnenden Fund machen: Ein Massengrab inmitten einer Parkanlage, welche hunderte völlig verkohlte Leichen enthält. Doch nicht nur die Humanoiden im Inneren wurden getötet, sämtliches Leben inkl. Pflanen und Tiere scheint „verbrannt“ worden zu sein. Auf den Straßen fanden sich zudem ungewöhnliche Brandspuren am Boden, die nicht mehr zu identifizierende Bioreste enthielten und bereits vom Regen zum Großteil weggewaschen wurden. Commander Marterer und Kadettin Keller finden im Rathaus heraus, dass die Computerdatenbank wohl bewusst im Rahmen eines Notfallprotokolls gelöscht wurde. Auch hier finden sich die merkwürdigen Brandspuren, die aufgrund der fehlenden Witterung erhalten geblieben sind. Die Tricorderdaten weisen daraufhin, dass irgendeine Form von Strahlung ein Lebewesen auf unbekannte Art soweit aufgelöst hat, dass es nicht einmal mit mittels Tricorder zu identifizieren ist.

Drei JemHadar Schiffe dringen plötzlich in den Orbit des Planeten ein, weshalb die Odyssey ihre Schilde heben muss. Das Außenteam regruppiert sich auf der Oberfläche und wird kurz darauf von mehrern JemHadar umzingelt, welche von einer Vorta angeführt werden, die auf den Namen Kilana hört. Sie beteuert, dass das Dominion nicht hinter der Katastrophe auf Neu Bajor steckt und auch ihre Kolonien ähnliche Schicksale erlitten hätten. Sie wünscht einen Informationsaustausch, doch verbleibt Captain Erricson skeptisch und vereinbart mit ihr, dass sie auf ihre jeweiligen Schiffe zurückkehren und von dort aus konferieren würden.

 

Nach der Rückkehr des Außenteams auf die Odyssey wird dieses noch im Transporterraum von drei JemHadar angegriffen, die sich getarnt mit an Bord transportiert haben. Sie entwenden Kadettin Keller und Centurion Lareth ihre Tricorder, wobei die schwangere Kadettin eine Stichverletzung am Bauch erleidet. Die JemHadar können in die Flucht geschlagen werden, wobei es dem Captain gelingt, seinen Tricorder zu behalten. Inmitten des Chaos wird der Eindringlingsalarm ausgerufen, wobei von einer feindlichen Invasion auf mehreren Decks die Rede ist. Kurz darauf fallen Hauptenergie und interne Kommunikation aus. Da Kadettin Keller auszubluten droht, entscheidet sich der Captain, sie in die Shuttlerampe zu schaffen und von dort mittels eines Shuttles in die Krankenstation zu beamen. Das Team muss auf dem Weg dorthin durch ein größeres Feuergefecht zwischen der Sicherheit und den JemHadar hindurch, schafft es aber zu einem Typ 16 Shuttle. Kadettin Keller hat zu diesem Zeitpunkt bereits das Bewusstsein verloren. Der Captain wird mit ihr auf die Krankenstation gebeamt, wo das medizinische Personal sofort mit der Reanimation beginnt.

Unterdessen gelingt es Admiral Keller und Commander Frey mit Hifle der Sicherheit, den Computerkern und die Kommunikationskontrolle zurückzuerobern. Lieutenant T’Mira wiederum sichert mit ihrem Team die Schildkontrolle. Nach Wiederherstellung der internen Kommunikation koordiniert der Admiral die Verteidigungsbemühungen. Während Captain Erricson zusammen mit zwei Sicherheitsoffizieren die Transporterkontrolle sichert, gelingt es Commander Marterer und Centurion Lareth den Maschinenraum zurück zu erobern. Sämtliche JemHadar an Bord werden nach Wiederherstellung der Schiffsenergie auf die Oberfläche des Planeten gebeamt. Offenbar war das Dominion vor allem daran interessiert herauszufinden, wie die Sternenflotte hierher gekommen ist ohne das Wurmloch zu benutzen.

Zurück auf der Brücke bereiten sich alle für ein Raumschiffgefecht vor, doch ziehen sich die drei Dominionschiffe zurück, ehe ein Schuss abgegeben wird. Da sich jedoch eine kleine Flotte der JemHadar nähert, entschließt sich auch die Odyssey den Orbit zu verlassen und sich mit dem Flottenverband zu treffen. In der Hoffnung, dass es bei den anderen Schiffen besser gelaufen ist. Denn die letzten Stunden hatten für unzählige Tote, Verletzte und hunderte Personen mit psychologischen Traumata an Bord der Odyssey gesorgt. Eine bittere Bilanz, die nahe legt, dass das Dominion als Aggressor hinter dem Verstummen der Kolonien steckt.


Mission 131 – „Das Schicksal der Ocampa“

Missionsdatum: 02.05.2021

Zeit: 02. Januar 2408

 

Der Flottenverband „Full Circle“ erreicht Talax, wo die Besatzung der Odyssey feststellt, dass die Feindseeligkeiten zwischen den Haakonianern und Talaxianern beigelegt wurden. Es herrscht Frieden sowie eine enge Freundschaft zwischen beiden Völkern. Talax ist wieder unabhängig und Teil einer gemeinsamen Allianz beider Völker. Die Talaxianer an Bord der Odyssey werden auf die Oberfläche gebeamt, doch hat Neelix vor seiner Abreise noch eine Bitte: Er möchte einen Abstecher nach Ocampa machen, um herauszufinden, was aus dem Volk und insbesondere Kes geworden ist.

Die Odyssey erreicht nach einem kurzen Slipstreamsprung den Orbit von Ocampa, während der Flottenverband im Orbit von Talax verbleibt. Im System finden sich zahlreiche Kazon-Schiffe, die alt und schlecht gewartet scheinen. Auf der Oberfläche werden mehrere Siedlungen registriert, wahrscheinlich Bergbauwerke. Eine höherentwickelte Infrastruktur hat es selbst heute nicht. Ein Außenteam, begleitet von Neelix, beamt in jene Siedlung, in der die Crew der Voyager einst den Erstkontakt zu den Kazon hergestellt hat. Die Kazon Ogla scheinen den Planeten zu kontrollieren und das Außenteam muss feststellen, dass die Ocampa unter entsetzlichen Bedingungen als Sklaven gehalten werden. Sie erfahren, dass wenige Jahre nach dem Abflug der Voyager den Ocampa unter der Oberfläche die Ressourcen ausgegangen sind. Was zu erwarten war, da der Fürsorge nur ausreichend Energie und Nahrung für 5 Jahre zur Verfügung stellen konnte, ehe er starb. Die Ocampa mussten zur Oberfläche gehen, wo sie von den Kazon versklavt wurden.

Das Außenteam kann sich nur schwer beherrschen, insbesondere für Neelix ist die Situation fast unerträglich. In Rücksprache mit Admiral Keller wird der Anführer der Kazon vor Ort, Maje Halma, an Bord der Odyssey gebracht, um über die Freilassung der Ocampa zu verhandeln. Er und zwei seiner Begleiter werden von Cmdr. Marterer in Admiral Kellers Büro gebracht.

Im Laufe des Gesprächs stellt sich heraus, dass die Sternenflotte bis heute einen schlechten Ruf in der Region genießt und die Eingriffe der Voyager damals dazu geführt haben, dass sich die Kazon-Sekten zusammengeschlossen haben, um sich in Zukunft besser gegen solche Bedrohungen verteidigen zu können. Ferner müssen Keller und Marterer erfahren, dass die Ocampa nicht nur auf dem Planeten diesem Schicksal erlegen sind, sondern überall im neuen Kazon-Reich verteilt dieselbe Behandlung erleiden müssen.

Das Gespräch eskaliert schnell, als es auf einen Austausch von Drohungen hinausläuft. Die Kazon versuchen Keller und Marterer zu überwältigen, es kommt zu einem Handkampf, bis es dem SC gelingt, Hilfe herbeizurufen. Die Kazon werden entfernt und zurück auf den Planeten geschickt, woraufhin Keller und Marterer über das weitere Vorgehen beraten. Admiral Keller entscheidet am Ende, dass die Oberste Direktive einen Eingriff in diese Situation verbietet. Zumal der Verband einen neuen Auftrag von der Sternenflotte erhalten hat:

Der Kontakt zu allen Schiffen, Kolonien und Einrichtungen der Föderation im Gamma-Quadranten ist abgebrochen. Die Sternenflotte hat zwei Schiffe durch das bajoranische Wurmloch geschickt, doch gab es keine Rückmeldung. Da die Sternenflotte fast alle Schiffe, die über einen Quantenslipstreamantrieb verfügen, dem Verband „Full Circle“ zugeteilt hat (zurzeit gäbe es noch die USS Century und Enterprise, aber beide sind im Beta-Quadranten und müssten 30.000 Lichtjahre mehr zurücklegen), wurde die Odyssey beauftragt, der Sache nachzugehen. Was möglicherweise Probleme mit dem Dominion heraufbeschwören könnte, denn gemäss dem Friedensabkommen dürfen keine Kreuzer der Sternenflotte im Gamma-Quadranten eingesetzt werden, sondern nur zivile Schiffe und kleine Forschungseinheiten.