San Francisco, Erde, 23.04.2407
Das Sternenflottenkommando hat bekannt gegeben, dass der ehemalige Sternenflottenoffizier und zuletzt Botschafter der Föderation zu Romulus, Jean-Luc Picard, mit sofortiger Wirkung zum Commander-in-Chief der Sternenflotte berufen wurde. Die Vereidigung erfolgte im Beisein des Föderationsrates unter tosendem Applaus. Admiral Picard ist eine der prominentesten Persönlichkeiten in der Sternenflotte und gilt als einer ihrer besten Kommandeure und Diplomaten. Genannt wird er auf einer Stufe mit Jonathan Archer und James T. Kirk. Die Ernennung erfolgte, nachdem Picard in den letzten Wochen maßgeblich daran beteiligt war, im zerrütteten Verhältnis zwischen dem SFC, Föderationsrat und Präsidenten zu vermitteln und die Ordnung wiederherzustellen. Ungewöhnlich dabei ist, dass er als erster neuer Oberkommandierender aus dem Ruhestand reaktiviert wurde. Dies nachdem er über Jahrzehnte als Botschafter an der Vertiefung des Verhältnisses zwischen der Föderation und der Romulanischen Republik mitwirkte. Dabei arbeitete er intensiv mit dem namhaften Botschafter Spock zusammen, der seit den 2360ern darum bemüht ist, die Wiedervereinigung der vulkanischen und romulanischen Völker herbeizuführen.
Admiral Picard ließ im Rahmen einer inspirierenden Rede verlauten, dass er alles daran setzen werde, den Frieden im romulanischen Imperium wiederherzustellen. Zusammen mit Botschafter Spock und Praetorin Donatra wolle er daran arbeiten, die Distanz zwischen den Remanern, Romulanern und der Föderation zu verringern. Nie zuvor sei es notwendiger gewesen, dass die Föderation entschlossen auftrete, um für Frieden in unserem Teil der Galaxie zu sorgen. Und richtig angegangen erwarte er, dass aus der bisherigen Partnerschaft zwischen Föderation und Romulanern eine innige Freundschaft werden könne. Sofern die Föderation sich nun als verlässlicher Partner erweise.
