Flottenmodernisierungsprogramm

Century-Klasse

Die Century-Klasse ist das neue Flaggschiff der Sternenflotte und als Kommandokreuzer klassifiziert. Sie tritt die direkte Nachfolge der Sovereign-Klasse an und kann wie sie gleichermaßen wissenschaftliche wie auch taktische Aufgaben erfüllen. Doch anders als ihr Vorgänger vermeidet sie den Spagat zwischen wissenschaftlicher und taktischer Kompetenz, ihrem Missionsprofil entsprechend soll sie somit in erster Linie eingesetzt werden, um die Vormachtstellung der Sternenflotte im Alpha- und Beta-Quadranten zu verteidigen und die Interessen der Föderation gegenüber ihren Nachbarn durchzusetzen. Sie repräsentiert die technologischen Überlegenheit der Sternenflotte im bekannten Raum und ist dazu in der Lage, sich gegen jede vorstellbare Bedrohung zur Wehr zu setzen. Sie gilt als kleine Schwester der Perception-Klasse und inkorperiert als „ökonomischere Variante“ die meisten Systeme dieses überambitionierten Projektes in einem deutlich kompakteren Rahmen. Doch bietet sie durch ihren breiteren Rumpf mehr Volumen im Vergleich zur Sovereign-Klasse und steht somit zwischen ihr und der deutlich größeren Galaxy-Klasse. Ihr Design folgt dabei eher den klassischen Konstruktionsprinzipien der Sternenflotte, um andere Raumschiffe möglichst effektiv mit hohen Warpgeschwindigkeiten abfangen zu können. Als erstes Schiff in der Geschichte kann sie Warp 9.99 für unbegrenzte Zeit halten. Und verfügt parallel über einen Quantenslipstreamantrieb, der es ihr ermöglichst, große Distanzen in kurzer Zeit zu überbrücken.

 

Vesta-Klasse

Die Vesta-Klasse ist die Speerspitze der neuen Forschungsflotte der Sternenflotte und als Explorer klassifiziert. Sie ergänzt die Century-Klasse als Langstreckenforschungsschiff und soll als größte bisher von der Sternenflotte gebaute, mobile Forschungsplattform in Zukunft die Erforschung der Milchstraße anführen. Der Großteil des internen Volumens wird – abseits von den Besatzungsversorgungssystemen – durch wissenschaftliche Einrichtungen und hochmoderne Sensorsysteme eingenommen. Ihre taktischen Kapazitäten erlauben es ihr zwar, sich gegen die meisten Bedrohungen im tiefen Raum zu verteidigen, doch unterliegt sie im direkten Vergleich den älteren Schiffen der Sovereign-Klasse.

 

Proteus-Klasse

Die als Explorer klassifizierte Proteus-Klasse ist ein Sonderfall in der neuen Raumschifflinie der Sternenflotte. Sie ersetzt die Schiffe der Nebula-Klasse als mittelgroße, multifunktionelle Forschungsplattform, wobei sie in der neuen Flotte direkt zwischen der Seeker und Vesta-Klasse stehen wird. Dabei gilt sie als wissenschaftlich orientiertes Schwesterschiff der Argonaut-Klasse. Doch dient sie zugleich als experimentelle Erprobungsplattform für diverse neue Technologien der Sternenflotte. Als erste Schiffsklasse wird sie die neu entwickelten Quantenphaserphalanxen sowie Photonenpulswerfer einsetzen, einen Quantensingularitätskern zur Energieversorgung nutzen sowie über ein neuronales Interface verfügen, wodurch die Schiffsfunktionen mittels gedanklicher Inputs der Besatzung gesteuert werden können. All das in Vorbereitung auf die nächste Evolutionsstufe an Sternenflottenschiffen, die in der zweiten Hälfte des 25. Jahrhunderts folgen sollen.

 

Argonaut-Klasse

Die Argonaut-Klasse stellt das neue Rückgrat der Verteidigungsflotte der Sternenflotte dar und ist als Schwerer Kreuzer klassifiziert. Sie ersetzt die Raumschiffe der Akira-Klasse und wurde primär für Verteidigungs-, taktische Interventions- und Unterstützungseinsätze ausgelegt. Aufgrund ihres für den Slipstreamflugs optimierten Designs und des damit einhergehenden schlanken Profils ist ihr internes Volumen eher limitiert. Zwar kann sie auch begrenzte wissenschaftliche Aufgaben erfüllen und verfügt über zahlreiche moderne Laboratorien, doch wird der Großteil ihres internen Volumens dazu genutzt, Waffensysteme, Munition, Shuttles, Raumjäger und Truppen zu transportieren. Mehr noch als bei der Akira-Klasse hat das ASDB bei ihrer Konzeption aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte gelernt und ein Raumschiff erschaffen, das die Föderation mit ihrem beeindruckenden Waffenarsenal kompromisslos verteidigen kann. Und in Erwartung der Tatsache, dass der neue Vorstoß der Sternenflotte in die Tiefen der Milchstraße das Risiko mitbringen wird, auf weit entfernte, technologisch hochentwickelte Feinde zu treffen, wurde sie bewusst darauf ausgelegt, Ziele überall in der Galaxie eigenständig angreifen und neutralisieren zu können. Wobei ihr zahlreiche konventionelle Phaserphalanxen, nach vorne gerichtete Plasmaphasergeschütze, ausfahrbare Impulsphaserkanonen, ein 360° abdeckendes Torpedosystem sowie ein großer dorsal gelegener Hangar zur Verfügung stehen. Letzterer erstreckt sich dabei über die gesamte Länge des Sekundärrumpfes.

 

Seeker-Klasse

Die Seeker-Klasse ist ein Langstrecken-Wissenschaftsschiff und als Nachfolger der Intrepid-Klasse vorgesehen. Da die Intrepid-Klasse bedauerlicherweise nicht dazu in der Lage ist, einen stabilen Quantenslipstreamflug aufrecht zu erhalten, wird die Seeker-Klasse diese Lücke füllen. Ferner soll sie im Kriegsfall die Argonaut-Klasse als Leichter Kreuzer ergänzen, weshalb sie zugleich über ein für ihre Größe beachtliches taktisches Potential verfügt, welches etwas oberhalb des Niveaus der Interpid-Klasse liegt.

 

Theseus-Klasse

Die Theseus-Klasse stellt die neue universelle Plattform der Sternenflotte für Verteidigungs- und Forschungsaufgaben im föderationsnahen Raum dar. Sie ist als Fregatte klassifiziert und ersetzt die Raumschiffe der Saber und Nova-Klasse. Sie vereint ihre Fähigkeiten und Missionsprofile in einem einzigen Raumrahmen und soll sowohl für Grenzschutz- und Eskortaufgaben eingesetzt werden, als auch für in die Tiefe gehende Forschungseinsätze an Orten und in Sternensystemen, die zuvor von den größeren Explorern entdeckt wurden. Wie die anderen Schiffsklassen der neuen Generation verfügt sie über einen Quantenslipstreamantrieb, doch ist ihre Hüllengeometrie sehr konventionell ausgelegt, um durch eine optimierte Warpfeldgeometrie das Abfangen anderer Schiffe mit maximaler Warpgeschwindigkeit zu ermöglichen. Der Slipstreamantrieb ist vorrangig für das Zurücklegen größerer Entfernungen im Föderationsraum vorgesehen.

 

Yeager-Klasse

Die Yeager-Klasse ergänzt das Fregatten-Angebot der Sternenflotte nebst der wissenschaftlich ausgerichteten Nova-Klasse sowie der multifunktional ausgerichteten Theseus-Klasse als taktisch orientiertes Schiff. Die Yeager soll primär zur Verteidigung von Sternenflotteninstallationen sowie als Grenzpatrouillenschiff eingesetzt werden. Ihre Hüllenkonfiguration stellt eine Weiterentwicklung der ursprünglichen Saber-Klasse dar und übernimmt viele ihrer grundlegenden Designelemente, ist aber weit mehr getrimmt auf hohe Warpgeschwindigkeiten, Manövrierfähigkeit und Frontalangriffe. Sie beherbergt für ihre Größe ein eindrucksvolles Waffenarsenal. Im Gegensatz zur Theseus- und Nova-Klasse ist sie dabei nicht dazu in der Lage, längere Missionen unabhängig von einer Sternenbasis durchzuführen. Auch ihr Slipstreamantrieb ist limitiert und erlaubt nur kurze Flüge, die ausreichend sind, um den Föderationsraum zu durchqueren.

 

Dauntless-Klasse

Die Dauntless-Klasse ist als Slipstream-Aufklärer klassifiziert. Das Design basiert auf einem fremden Raumschiff und dem Ursprung der Quantenslipstreamtechnologie, dem die USS Voyager NCC-74656 in den 2370ern im Delta-Quadranten begegnet ist. Die Hüllenstruktur dieses Schiffstyps dient als Grundlage für sämtliche rein auf den Slipstreamflug optimierten Raumschiffklassen der Sternenflotte. Die Dauntless-Klasse soll primär als Aufklärungsschiff dienen und Forschungsexpeditionen vorausfliegen, um die Routen nachfolgender Forschungsschiffe auszukundschaften und potentiell interessante Ziele ausfindig zu machen. Das Schiff kann den Quantenslipstream unbegrenzt aufrecht erhalten, ist allerdings nur spärlich bewaffnet. Es soll sich gerade so gut verteidigen können, um im Falle eines Angriffes den Slipstreamantrieb hochfahren und verschwinden zu können. Womit Vergleiche zur Oberth-Klasse des 23. Jahrhunderts gerechtfertigt sind.