Missionsdatum: 16.09.2020
Zeit: 21. Dezember 2406
Während sich die USS Vengeance im Inneren des Bassen-Grabens auf der Suche nach der verborgenen romulanischen Flotte befindet, kommt es im Maschinenraum zu einem Problem mit dem Warpkern, der trotz nominaler Sensorwerte zu überhitzen scheint. Eine Drosselung der Materia/Antimaterie-Reaktion ist nicht möglich, da die Reaktantinjektoren durch die Überhitzung blockieren. Die sich zuspitzende Situation zwingt das Schiff unter Warp und nur durch die Ventilation des Warpplasmas durch die Warpgondeln kann ein Kernbruch verhindert werden. Die Untersuchung des Vorfalls deckt auf, dass jemand die Überwachungssysteme des Kerns in einer diagnostischen Dauerschleife festgesetzt hat, wodurch es keine Warnsignale gab. Während die Temperatursensoren blockiert waren, wurde das Kühlsystem langsam gedrosselt, so dass es zu der Beinahekatastrophe kam. Anwesend bei dem Vorfall waren Centurion Lareth, Lieutenant Lizza Peyton und zwei weitere Ensigns. Aufgrund des Ventilierens des überhitzten Warpplasmas durch die Gondeln wurden die Warpfeldspulen zerstört, weshalb die Vengeance im Bassen-Graben gestrandet ist. Commander Marterer befiehlt eine Sonde hinaus zu schicken, um Hilfe anzufordern.
Die Lieutenants Muller und Baker finden Beweise, die eindeutig Centurion Lareth in Verbindung mit der Sabotage bringen (ihre Zugriffscodes wurden verwendet und es gibt eine Überwachungsaufzeichnung, die sie dabei beobachtet hat, wie sie sich am Kühlsystem zu schaffen gemacht hat). Die romulanische Offizierin wird unter Arrest gestellt, beteuert allerdings vehement ihre Unschuld. Da Commander Marterer Zweifel daran hat, dass sie wirklich dahinter steckt, befiehlt er den Vorfall weiter zu untersuchen. Auch Lieutenant T’Mira will nicht glauben, dass ihre Freundin so etwas tun könnte, weshalb sie unabhängig Nachforschungen anstellt. Am Folgetag erscheint die vulkanische OPS-Offizierin nicht zum Dienst, ihr Combadge-Signal kommt aus einem Frachtraum. Auf Rufe antwortet sie nicht, weshalb sie von Commander Marterer und Lieutenant Muller gesucht wird. Sie finden die Vulkanierin niedergestochen und bewusstlos in jenem Frachtraum vor und veranlassen umgehend ihren Transport auf die Krankenstation. Ein PADD, das hinter einer Kiste gefunden wird, hat ihre bisherigen Erkenntnisse dokumentiert. Es liegt nun nahe, dass T’Mira vom wahren Täter ausgeschaltet wurde, da sie ihm wohl zu nahe gekommen ist. Was allerdings eine Beteiligung von Centurion Lareth nicht ausschließt.
Commander Marterer befragt im Bereitschaftsraum Lieutenant Peyton, mit der er in den letzten Wochen ein Verhältnis begonnen hat, während Lieutenant Muller erneut mit Lareth spricht. Lizza beteuert glaubwürdig, dass sie an der Sabotage nicht beteiligt war und bietet ihre Hilfe bei der Untersuchung an, doch als sie erfährt, dass ein PADD bei T’Miras Körper gefunden wurde und Marterer sie fragt, ob sie daran beteiligt war, wird sie plötzlich defensiver. Sie verlässt den Bereitschaftsraum, was der Erste Offizier zulässt, da er seine Freundin nicht verärgern will. Unterdessen findet Lieutenant Muller bei Durchsicht der Daten auf dem PADD sowie im Gespräch mit Lareth heraus, dass Lizza nicht nur die einzige Person gewesen ist, die neben Lareth über das nötige Know-How für die Sabotage verfügt hat. Sondern auch die Schwester von LtCmdr. Rizzo Peyton ist, die angebliche Geheimdienstagentin, die im Auftrag von Admiral Oh die Besatzung der Bellerophon auf Neu Romulus in eine Falle gelockt hat, um ihnen den Bombenanschlag auf das Flottenhauptquartier anzuhängen. Sie informiert den Ersten Offizier umgehend darüber, der die Festnahme von Lizza anordnet. Muller entlässt Lareth vorerst aus dem Arrest und sie versuchen zusammen mit einem Sicherheitsteam und Cmdr. Marterer, den Turbolift, in dem sich Lizza befinden soll, zum Arrestbereich umzuleiten. Doch finden sie im Inneren nur ihren Combadge.
Während eine Durchsuchung des Schiffes anläuft, sucht die mit einem Phaser bewaffnete Lizza Marterer und Lareth auf. Während des Gesprächs wird deutlich, dass die vermeintliche Spionin sich in den Ersten Offizier verliebt hat und sich in einem Dilemma zu befinden scheint. Ein Zwiespalt zwischen ihren Verpflichtungen für ihren Dienstherren und gegenüber Marterer sowie der Besatzung des Schiffes. Sie möchte wissen, ob der Erste Offizier auch für sie Gefühle hat, was er zwar bejaht, doch ist er vor allem sehr vorwurfsvoll und konfrontativ, womit er Lizza vor den Kopf stößt. Auch steht ihm trotz mehrfacher hoffnungsvoller Nachfrage sein eigener Stolz im Weg, um ihr zu sagen, was sie hören möchte: Dass auch er sie liebt und ihr verzeihen kann. Frustriert darüber, dass Marterer sich mehr um sich selbst und seine Verpflichtungen kümmert, als um ihre Liebe zueinander, wird sich Lizza ihren Loyalitäten schlagartig bewusst. Sie wirft Lareth vor, dass in Wahrheit sie die Verräterin sei. Eine Verräterin am eigenen Volk, da sie trotz der Bedrohung durch die Föderation und dem drohenden Krieg lieber für die Sternenflotte arbeitet, als für ihre eigenen Leute. Bevor sie von einem Sicherheitsteam inhaftiert werden kann, wird Lizza von Bord gebeamt. Wie die Brücke meldet auf einen romulanischen Bird of Prey der Vash-Klasse, der sich kurz zuvor enttarnt hat und nun wieder verschwunden ist.
Wenn gleich die Besatzung der Vengeance noch immer nicht mehr über die Hintergründe der Verschwörung weiß, offenbaren die verschlüsselten Kommunikationslogbücher von Lizza, dass sie im Geheimen im Kontakt zu Admiral Oh stand. Und dass diese ihr befohlen hat, die Vengeance zu stoppen, bevor sie die romulanische Flotte finden kann. Womit nun zumindest ein eindeutiger Beweis dafür vorliegt, dass der Admiral eine der Drahtzieherinnen hinter der Verschwörung ist.
Ein möglicher Ausgang der Mission wäre es gewesen, dass Lizza davon überzeugt wird, sich für Marterer und die Sternenflotte zu entscheiden. In diesem Fall hätte sie die gesamte Verschwörung aufgedeckt und der Sternenflotte geholfen, sie zu beenden.
