Category: Aktuelle News

Logbuch des Captains

Veröffentlicht: 05. Oktober 2394
Von: Cpt. Nadine Sophie Keller

Ich habe mich mit dem dreyanischen Kommandanten, Neiertat cel Mare, auf einen Waffenstillstand geeinigt, bis er mit dem dreyanischen Justizministerium mein Angebot klären konnte. Dieses sieht vor, dass ich mich als Kommandantin der Allende der dreyanischen Justiz stelle, sofern sowohl die Besatzung der Allende wie auch unsere klingonischen Alliierten als meine Untergebenen davon verschont bleiben. Zudem habe ich an dieses Abkommen die Rückführung unserer vor über einem Jahr entführten Besatzungsmitglieder gekoppelt. Auch das müsse er zunächst mit dem Ministerium besprechen.

Im Gegenzug sind sowohl die Allende als auch die klingonischen Schiffe darauf beschränkt, sich innerhalb des Perimeters des inaktiven Minenfeldes aufzuhalten. Verlässt eines unserer Schiffe den Perimeter, so gilt der Waffenstillstand als hinfällig. Wir dürfen jedoch die Raumstation nutzen, um mit der Heimat zu kommunizieren. Ich habe die Technik bereits damit beauftragt, sich mit der dreyanischen Station zu befassen und die Möglichkeit ihrer zu pürfen. Hoffentlich wird dies die Moral der Besatzung etwas heben.

Des Weiteren sind die Reparaturen an der Allende angelaufen. Zwar hat die Außenhülle nur minimale Schäden davongetragen, unsere Schutzschildgeneratoren wurden allerdings im Laufe des Gefechtes überlastet. Die Reparatur wird wohl einige Tage in Anspruch nehmen. Glücklicherweise gab es auch keine Todesopfer während des Gefechtes, so dass ich insgesamt positiv gestimmt bin, was unsere Zukunft angeht. Sofern die Dreyar denn mit meinem Angebot einverstanden sind. Denn dieser Konflikt muss hier und jetzt enden.

Davon abgesehen sehe ich momentan allerdings ein anderes Problem auf uns zukommen: Captain Raskra ist zwar mit der Kapitulation einverstanden, doch befürchtet er, dass die Kommandanten der Bird of Prey dies nicht akzeptieren würden. Er versprach jedoch, sich darum zu kümmern. Denn auch er weiß, dass jeder Versuch eines Angriffes auf die Dreyar unseren sicheren Tod bedeuten dürfte.

Ende des Eintrags.


Briefing zur Operation „Calling Home“

Operationsziele

  • Infiltration und Zerstörung der dreyanischen Raumstation
  • Informationsbeschaffung über den Verbleib der entführten Besatzungsmitglieder
  • Kontaktaufnahme mit der Milchstraße durch die Hypersubraumverwerfung
  • Sicherung der Hypersubraumverwerfung, um zukünftige Kommunikation zu ermöglichen

 

Aufklärungsdaten

Die nachfolgenden Informationen wurden mittels einer Aufklärungssonde am gestrigen Tag gesammelt:

Eine im Bau befindliche dreyanische Raumstation wurde in direkter Nähe zur Hypersubraumverwerfung lokalisiert. Die Scans legen nahe, dass sie mit Tachyonemittern ausgestattet wurde, die eine mikroskopische Öffnung der Verwerfung erlauben könnten. Des Weiteren verfügt sie über eine Art Hochleistungsnadionemitter. Beides legt nahe, dass die Dreyaner eine Destabilisierung der Verwerfung planen. Noch scheint die Station nicht einsatzfähig zu sein, doch dürfte die Fertigstellung kurz bevorstehen.

Die Station selbst scheint nicht bewaffnet zu sein. Zum Schutz wurde ein Minenfeld um die Station samt der Verwerfung errichtet. Offenbar ist der Durchflug für dreyanische Schiffe möglich, da Frachtschiffe regelmäßig das Minenfeld passieren. Vermutlich verfügen die Schiffe über einen Sender, der die direkt in der Umgebung befindlichen Minen vorübergehend deaktiviert. Die Frachtschiffe kommen auf ihrem Weg zur nächstgelegenen Subraumtunnel-Öffnung dem Ortus Fabulae Nebel nahe, in dem sich noch das Wrack der USS Trudeau befindet.

Dreyanische Station (Verwerfung)

Des Weiteren konnten zwei Leichte Kreuzer in der Region geortet werden. Ein Scan des Nebels auf feindliche Kräfte war allerdings nicht möglich. Nach Abschluss des Einsatzes hat sich die Sonde selbst zerstört.

 

Einsatzplanung

Mit Hilfe eines der Bird of Prey wird eines der dreyanischen Frachtschiffe in der Nähe des Ortus Fabulae Nebels gestoppt, bevor es in das Subraumtunnelnetzwerk eindringen kann. Ein gemeinsames Enterkommando unter der Leitung von Commander Erricson wird das Frachtschiff kapern, woraufhin sich der Bird of Prey zurückzieht, um das Entdeckungsrisiko zu reduzieren.

Anschließend wird das Frachtschiff genutzt, um unbemerkt durch das Minenfeld zu schlüpfen und an Bord der Raumstation zu gelangen. Zusätzlich wird ein Störgenerator an Bord installiert, um die Subraumkommunikation in der Region zu unterbinden. So sollte verhindert werden können, dass die Dreyar Verstärkung anfordern können. Allerdings wird dadurch auch keine Kommunikation zwischen den verbündeten Kräften möglich sein.

Nach Betreten der Raumstation werden an strukturell wichtigen Punkten Sprengladungen angebracht. Zudem sollte versucht werden, Informationen über den Verbleib der entführten Besatzungsmitglieder zu beschaffen.

Anschließend zieht sich das Außenteam zum Frachtschiff zurück, verlässt die Umgebung der Raumstation und zündet die Sprengladungen. Unsere Hoffnung ist, dass bei der Zerstörung der Station zusätzlich das Minenfeld neutralisiert wird.

Zwei Stunden nach Beginn des Einsatzes wird die Allende zusammen mit den klingonischen Schiffen (die IKS Kozak mit den beiden begleitenden Bird of Prey) folgen, um das Gebiet zu sichern. Es steht also nur ein begrenztes Zeitfenster für die Operation zur Verfügung.


Zwischenbericht des Captains

Veröffentlicht: 03. Oktober 2394
Von: Cpt. Nadine Sophie Keller

Nach der Rückkehr des Außenteams konnten wir erfolgreich durch das Subraumtunnelnetzwerk zum Treffpunkt mit den klingonischen Schiffen navigieren. Die Krankenstation hat die Besatzungsmitglieder, die Probleme mit der Reise durch das Tunnelnetzwerk Probleme haben, vorübergehend mit Neurosuppressoren ausgestattet, um die Übererregung des Gehirns zu reduzieren.

Der Maschinenraum arbeitet mittlerweile an der Installation der Tarnvorrichtung, die wir auf Basis der von den Klingonen zur Verfügung gestellten Informationen konstruiert haben. Sie sollte zum Beginn des nächsten Einsatzes bereit stehen.

Ich habe unterdessen den Start einer Aufklärungssonde zur Hypersubraumverwerfung befohlen. Nur so werden wir erfahren können, was dort auf uns wartet.


Navigationssoftware für Subraumtunnelnetzwerk steht zur Verfügung

Veröffentlicht: 02. Oktober 2394
Von: Lt. Cmdr. Teyla de Eloran, Chefingenieurin

Die vom fremden Schiff geborgene Navigationssoftware konnte erfolgreich in den Hauptcomputer der Allende integriert werden. Sicherheitshalber erfolgte die Installation in einem abgesicherten Bereich, so dass keine negativen Auswirkungen auf den restlichen Computer zu erwarten sind.

Zukünftig wird nach vorheriger Eingabe eines Zielpunktes eine computergesteuerte, automatische Navigation durch das Subraumtunnelnetzwerk möglich sein. Ein manuelles Eingreifen durch die CONN wird nach Übergabe der Navigation an den Computer nicht mehr möglich sein. Zu Beachten gilt dabei, dass das Subraumtunnelnetzwerk offenbar über bestimmte Öffnungen im Normalraum zu verfügen scheint. Deren genauen Koordinaten sind notwendig, um besagten Zielort in die Navigationssoftware einzugeben. Sollte das Schiff ohne vorherige Eingabe dieser Zielkoordinaten in das Tunnelnetzwerk eindringen, kann nicht vorhergesagt werden, wo wir es wieder verlassen werden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind uns lediglich die Koordinaten für drei dieser Öffnungen bekannt: Die hiesige beim fremden Schiff, der Treffpunkt mit den Klingonen und die Hypersubraumverwerfung, durch die wir hier gestrandet sind.


Medizinischer Hinweis bzgl. des Subraumtunnelnetzwerks

Veröffentlicht: 02. Oktober 2394
Von: Dr. Francine Keller, Leitender Medizinischer Offizier

Etwa 23 Crewmitglieder wurden nach Verlassen des Subraumtunnelnetzwerks aufgrund einer kurzen Bewusstlosigkeit vorstellig. Nach Auswertung der Untersuchungsergebnisse konnte bei ihnen eine neuronale Überlastung festgestellt werden, welche zu einem kurzen Ausfall des zentralen Nervensystems geführt hatte. Dies ist aufgrund der zeitlichen Nähe am ehesten auf die Reise durch das Subraumtunnelnetzwerk zurückzuführen.

Sofern ein Besatzungsmitglied eines der folgenden Symptome feststellt oder beobachtet, hat sich die betroffene Person umgehend in der Krankenstation zu melden: Schwerer Schwindel, Übelkeit oder Erbrechen, Bewusstseinsverlust, massive Kopfschmerzen, Krampfanfälle, Muskelkraftverlust, ausgeprägte Empfindungsstörungen, unbewusstes Einnässen oder Stuhlabgang, Herzstolpern.

Im Verlauf der nächsten 24 Stunden werden stichprobenartige Untersuchungen der Besatzung durchgeführt, um auszuschließen, dass es sich um ein umfassenderes Problem handelt.


Shuttle Vandiver (02) in Reparatur

Veröffentlicht: 29. September 2394

Das Shuttle Vandiver (02) befindet sich zurzeit in Reparatur. Grund ist ein Absturz vor 4 Monaten, in dessen Rahmen es schwere Schäden der Rumpfstruktur erlitten hat. Des Weiteren ist der Warpkern funktionsunfähig.

Bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten befindet es sich außer Dienst.


Verschollenes Außenteam zurückgekehrt

Veröffentlicht: 29. September 2394

Das verschollene Außenteam um Cdr. Erricson, Dr. Francine Keller, LtCdr. Marterer, Ltjg. Frey und Ens. Baker ist nach 4 Monaten auf das Schiff zurückgekehrt. Ebenfalls an Bord waren drei menschliche Zivilisten. Sie wurden im energielosen Shuttle Vandiver im Orbit eines Klasse-O Planeten lokalisiert. Die Teammitglieder und ihre Begleiter sind allesamt wohl auf.


Hüllenreparaturen abgeschlossen

Veröffentlicht: 26. September 2394

Die Reparaturarbeiten an der Außenhülle des Schiffes gelten nun mehr als abgeschlossen. Somit sind die zuvor aufgegebenen Randbereiche der betroffenen Decks wieder freigegeben.

Des Weiteren steht dem Schiff aufgrund der intakt gesetzten Verkleidung der Steuerbord-Warpgrondel ab sofort wieder die volle Warpkapazität zur Verfügung. Die technische Abteilung weist jedoch darauf hin, dass wegen der schwierigen gravimetrischen Gegebenheiten in dieser Galaxie mit einem deutlich erhöhten Treibstoffverbrauch bei hohen Warpgeschwindigkeiten zu rechnen ist. Aus diesem Grund wird empfohlen, Geschwindigkeiten über Warp 8 nur im Notfall einzusetzen.