Missionen 79, 81, 82 – „Wohlige Klänge“ (Teil 1 – 3)

Datum: 10.06, 24.06., und 22.07.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 08. März 2395 M83
– 16. Januar 2403 Zulu

Captain Erricson hatte die Führungsoffiziere im Besprechungsraum zur Besprechung der Missionsparameter eingeladen. Als alle bis auf Lieutenant jg. T’Mira da sind, eröffnete Captain Erricson die Besprechung.

Die Mission des Schiffes sei zunächst die Ursache für die Subraumverzerrungen zu finden, einen möglichen Verursacher ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen, die die Störungen dauerhaft beseitigen würden. Die oberste Direktive soll außerdem weiterhin Anwendung finden, auch wenn man sich nicht in der Milchstraße befinde. In Einzelfällen könne – in Rücksprache mit Captain Keller – die oberste Direktive jedoch gebeugt werden.

Insbesondere über den letzten Punkt entbrannte eine kleine Diskussion. Gegen Ende der Debatte fiel die Abwesenheit von T’Mira auf. Als diese sich der Besprechung dann verspätet anschloss, entließ der Captain die anderen Führungsoffiziere und führte mit der Leiterin der Wissenschaftsabteilung ein kurzes Ermahnungsgespräch.

Commander Dr. Keller und Lieutenant Muller lernten sich derweil bei einem Gespräch in der lateralen Aussichtslounge auf Deck 7 besser kennen.

Als das Schiff ein Signal aus dem Zielsystem (N2371) ein Signal empfing, bat Lieutenant Baker den Captain auf die Brücke. Aus den Lautsprechern der Brücke erklang ein Lied, als Mr. Baker das Signal durchstellte. Er klang wie eine Melodie, die jedoch viele vielschichtige Harmonien enthielt. Einen Text hatte das Lied jedoch nicht. Die Quelle des Signals war offenbar der vierte Planet des Systems. Der Universalübersetzer erkannte zwar sprachliche Elemente, konnte jedoch keine Sprache daraus ableiten.

Captain Erricson bat darum, außerhalb des Systems unter Warp zu gehen. Eine Analyse des Signals ergab, dass es mit einer anderen aber fast gleichwertigen Technologie wie dem Subraumfunk übertragen wurde. Der taktische Scan des Systems zeigte, dass es mehrere Sublichtschiffe im System gab, die zwischen dem 4., 5. und 6. Planeten des Systems hin und her flogen. Dabei handelte es sich bei dem 4. und 5. Planeten der Minshara-Klasse. Warp-Signaturen konnten in dem System jedoch keine festgestellt werden.

Scans ergaben, dass Satelliten im System in der Lage wären, die Hawking zu entdecken, eine Abschirmung vor diesen Satelliten war jedoch schnell durch einen Mond des 5. Planeten gefunden. Dennoch wartete Captain Erricson noch mit dem Einflug in das System. Erste Daten ließen darauf schließen, dass die Zivilisation sich in vielen Punkte etwa so weit entwickelt hatte, wie die Menschheit am Ende des 21. Jahrhunderts.

Als man sich gerade mit dem weiteren Vorgehen beschäftigen wollte, verstummte plötzlich die Melodie, die weiterhin über die Brückenlautsprecher übertragen wurde.

In den nächsten Minuten besprach man unter der Leitung von Commander Marterer, der als Erster Offizier auf die Hawking gekommen war, das weitere Vorgehen. Da erklang plötzlich wieder die Melodie, jedoch in leicht veränderter Form.

Es wurde beschlossen, ein Außenteam auf den vierten Planeten zu entsenden. Captain Erricson offenbarte dem Team, dass das Sternenflottenkommando für solche Fälle Einzelpersonentarnungen zur Verfügung gestellt hatte. Lieutenant Baker schlug zur Maskierung des Shuttle, was als Transportmittel zu dem Planeten auserkoren worden war, die Schilde vor, die alle EM-Signale absorbieren sollten.

Lieutenant Muller sollte das Außenteam begleiten, für den Fall, dass es doch zu einem ungeplanten Erstkontakt kommen sollte. An Bord des Shuttles führte Commander Marterer ein kurzes Debriefing durch.

Als das Shuttle in den Orbit des Planeten eingedrungen war, begann es zu vibrieren. Offenbar war die Melodie so stark, dass sie sogar das Shuttle zum Schwingen brachte. Lieutenant Baker konnte die Vibrationen durch das Trägheitsdämpfungssystem kompensieren.

Die Transportkoordinaten waren schnell ausgemacht, eine Landung hielt Lieutenant Baker auf Grund der Schwingungen für unratsam. Nachdem jeder seinen Tarnanzug angelegt und aktiviert hatte, beamte das Team auf den Planeten, nahe einer Höhle, in deren Inneren sich die Anomalie zu befinden schien.

Nachdem das Team die Höhle betreten hatte, bemerkte Lieutenant Muller plötzlich eine erneute Veränderung in der Melodie. Sie schien aggresiver geworden zu sein, allerdings nur in der unmittelbaren Umgebung. Einer Intuition folgend, bat sie Commander Marterer, dass das Team die Höhle schnell wieder verlassen sollte. Sie hatte das Gefühl, dass man sie entdeckt haben könnte.

Gerade, als der XO überlegte, das Team aus der Höhle zu evakuieren, erschütterte eine Explosion nahe des Eingangs das Team. Der Eingang war verschüttet worden und die Kommunikation mit dem Shuttle war abgerissen. Das Team saß fest. Commander Marterer entschied, dass sich das Team nun trotzdem die Anomalie ansehen sollte. Nicht zuletzt gab es nun keinen offensichtlichen Ausweg mehr.


Missionen 77 + 78 – „Hawking rising (Teil 1 und 2)“

Datum: 25.03. und 06.05.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 25. Februar 2396 M83
– 14. August 2402 Zulu

Nachdem sich an Bord der Hawking alle neuen Führungsoffiziere eingefunden hatten und die Startvorbereitungen sich dem Ende näherte, rief Bastian Erricson alle Führungsoffiziere auf die Brücke.

Das Schiff startete planmäßig und erreichte bereits nach kurzer Zeit seine Maximalgeschwindigkeit von Warp 9,92.

Admiral Riker informierte den frisch-gebackenen Captain per Subraum über einen weiteren Zugang zur Führungscrew und bat die Hawking, den Neuzugang an DHS abzuholen.

Als die Hawking also bei Davis-Heartson-Station eintraft, wurde der neue diplomatische Offizier der Hawking an Bord gebeamt. Nach einem kurzen Gespräch mit Admiral Riker nahm das Schiff dann Kurs zu einem Rundflug durch das System auf.

Lieutenant Sarah Muller, der neue Diplomatische Offizier der Hawking, stellte sich auf der Brücke den anwesenden Führungsoffizieren vor, bezog danach jedoch erstmal ihr Quartier.

Bereits nach wenigen Minuten Flugstrecke musste die Hawking ihren Jungfernflug jedoch wegen eines Notrufes von DHS unterbrechen. Die Signale waren uneindeutig, aber offenbar gab es viele Verletzte.

Als die Hawking wieder bei DHS eintraf, war ein äußerer Teil der Station bereits stark in Mitleidenschaft gezogen. Fluchtkapseln flogen umher und offenbar hatte ein Botaniker, namentlich Lieutenant Commander Selath, vorübergehend das Kommando über die Station.

Die Sensoren zeigten einen Riss im Subraum, unmittelbar in der Nähe der größten Schäden an der Station. Gerade als das Team der Hawking unterstützend eingreifen wollte, ging von dem Riss ein Impuls aus, der zu einer weiteren, noch verheerenderen Explosion an der Station sorgte.

Als die Crew sich von der Schockwelle erholt hatte, zogen Ltjg. Smith und Lt. Baker mit Shuttles aus, um die Rettungskapseln zu bergen. Ltjg. T’Mira und SubLt. Lareth erörterten derweil die Optionen, wie die Anomalie geschlossen werden könnte. Captain Erricson versuchte LtCmdr Selath zu beruhigen, der immernoch sehr nervös war und die Verantwortung über die Koordination der Notfallmaßnahmen gerne abgegeben hätte.

Auf Befehl des Captains beamte Commander Dr. Keller auf DHS um die medizinischen Maßnahmen vor Ort zu koordinieren. Spekulationen, wer die Anomalie künstlich herbei geführt haben könnte, führten ins Leere. Um die Kapseln samt ihre Insassen zu bergen, bildeten Lt. Baker und Ltjg. Smith Cluster aus den Kapseln und schlossen sie zusammen.

Die Chefingenieurin und der Leiterin der Wissenschaftsabteilung schlugen dem Captain vor, den Riss mit einem Deflektorimpuls zu schließen. Die notwendigen Vorbereitungen leiteten sie gemeinsam ein. Um die Rettungskapseln vor der möglichen Schockwelle zu schützen, dehnten der Sicherheitschef und der CONN-/OPS-Offizier die Schilde ihrer Shuttle um die jeweiligen Cluster aus.

Als Captain Erricson um die Evakuierung der den Riss umgebenden Sektionen bat, erfuhr er, dass diese bis auf Admiral Riker und Captain Keller bereits geräumt werden konnten. In einem waghalsigen Manöver gelang Ensign Tell der Rettungstransport der beiden aus der betroffenen Sektion und der Deflektorimpuls war tatsächlich in der Lage den Riss zu verschließen.

Als bei allen gerade die Anspannung abfiel, stand Ensign Tell plötzlich von ihrer Station auf, drehte sich der Brückencrew zu und sprach in seltsam tiefer Stimme die Worte „Wir kommen werden“, bevor sie reglos auf der Brücke zusammenbrach.


Mission 71 – „Störungen“

Datum: 26.11.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 05. November 2395 M83
– 14. November 2401 Zulu

Während die Allende sich zur Reparatur der Schäden bei DHS befand und Captain Keller weiterhin Gespräche mit den Dreyar führte, untersuchten Lt. Cmdr. Erricson, Lt. Cmdr. Hamilton und Lt. Frey in der Vandiver das Auftreten von unbekannten Raumstörungen. Während des Warp-Transits wurde das Shuttle plötzlich mit einer solchen Raumstörung konfrontiert und aus dem Warp gerissen.

Der Computer musste die Warp-Matrix vollständig neu initialisieren, was Zeit brauchte. Diese nutzte das Team um die Störung zu scannen, was sich als große Herausforderung darstellte. Es wurden Zellrückstände festgestellt, die jedoch einem beschleunigten Zerfall unterlagen. Außerdem stieß das Team auf Anti-Chronitonen ohne jedoch Chronitonen zu entdecken. Des Weiteren fanden sich Teilchen exotischer Materie.

In der Zeit als sich das Team Gedanken über die Ursache der Störung machte, entdeckte Lt. Frey auf den Sensoren ein Borg-Schiff, dass in den Sektor eintrat und nach einigen Minuten Kurs auf das Shuttle setzte. Das Team beamte Zellrückstände in einen Sicherheitsbehälter. Die Analyse durch Lt. Cmdr. Erricson brachte jedoch keine neuen Erkenntnisse. Die Zellrückstände ließen sich keiner Spezies zuordnen und zerfielen weiter.

Da sich das Borg-Schiff weiter näherte und die Warp-Matrix noch nicht reinitialisiert war, bediente Lt. Cmdr. Erricson sich eines Tricks, der bereits auf der Vengeance einmal funktioniert hatte. Er beamte ein PADD mit Informationen direkt in die Anti-Chronitonen und dieses schien sich ebenfalls beschleunigt aufzulösen. Direkt als der Beamvorgang abgeschlossen war, war die Warp-Matrix vollständig reinitialisiert und das Shuttle konnte mit Warp den Ort des Geschehens verlassen. Die Borg verfolgten sie nicht und begannen ebenfalls mit einer Untersuchung der Störung und des verschwindenden PADDs.

 


Mission 70 – „Wendepunkt“

Datum: 12.11.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 28. Oktober 2395 M83
– 15. Oktober 2401 Zulu

Konvoidienst war auch weiterhin die Aufgabe der Allende. Mit Kurs auf den Planeten Risiliam wurde die Allende über einen weiteren Zwischenfall auf einem Flüchtlingsschiff im Orbit von Risiliam informiert: Mehr und mehr Flüchtlinge versuchten auf das Schiff zu gelangen, um sich dem Konvoi anzuschließen. Beim Eintreffen der Allende teilten die Behörden mit, dass es auf dem Schiff zu Auseinandersetzungen gekommen war. Die entsprechenden Flüchtlinge seien auf Risiliam in Haft genommen worden. Lt. Cmdr. Erricson – der während der Abwesenheit von Captain Keller das Kommando innehatte – wollte mit den Aufrührern das Gespräch suchen, um für die Zukunft solche Zwischenfälle verhindern zu können.

Lt. Cmdr. Hamilton, Lt. Frey und er beamten auf den Planeten und fanden dort ein Flüchtlingslager vor, in dem eine humanitäre Krise herrschte: viele Flüchtlinge waren stark abgemagert, dehydriert, litten an Krankheiten und lebten auf engstem Raum in Zelten. Auch der Behördenmitarbeiter, der das Außenteam in Empfang genommen hatte, sah sehr ausgelaugt aus. Offenbar war der Planet mit der Flüchtlingssituation massiv überfordert. Statt das Gespräch mit den Inhaftierten zu suchen, leitete Lt. Cmdr. Erricson nun eine humanitäre Hilfsmission ein. Während Lt. Cmdr. Hamilton und Lt. Frey eine Bestandsaufnahme begonnen, kehrte Lt. Cmdr. Erricson auf die Allende zurück. Cmdr. Dr. Keller und Lt. Cmdr. Marterer bereiteten sich zur Unterstützung der Hilfsmission auf der Oberfläche vor.

In diesem Augenblick registrierten die Sensoren der Allende eine sich nähernde Borg-Sphäre. Lt. Cmdr. Erricson zog das Außenteam vom Planeten ab und hielt auch weitere Hilfsteams zurück, um für den Kampf mit den Borg die nötigen personellen Ressourcen zu haben. Nach der Rückkehr des Außenteams schlug Lt. Cmdr. Hamilton vor ein Shuttle mit Sprengstoff zu bestücken und mit simulierten Lebenszeichen und einer maskierten Sprengstoffsignatur zum Borgschiff zu schicken um es dort fern zu zünden. Bevor das Shuttle fertig war, wurde die Allende bereits in den Kampf mit der Sphäre verwickelt. Die Allende schlug sich defensiv zwar recht gut, offensiv konnte sie aber wenig gegen das Borgschiff ausrichten.

Als Lt. Cmdr. Marterer und Lt. Cmdr. Hamilton in Teamarbeit das Shuttle in Rekordzeit vorbereitet hatten, startete Lt. Cmdr. Erricson das Shuttle von der Brücke aus fern. Lt. Frey koordinierte derweil den Kampf gegen die Borg. Als das Shuttle sich zwischen Allende und Borg-Sphäre befand, stellten die Borg plötzlich das Feuer ein. Nach nur einem kurzen Augenblick aktivierte sie jedoch einen umgekehrten Traktorimpuls und schleuderte das Shuttle auf die Allende zu. Bevor es einschlagen konnte, schossen die Borg auf das Shuttle und ließen es so in unmittelbarer Nähe vor der Allende detonieren. Waffen, Schilde und COMM-Systeme fielen direkt aus, Warp- und Impuls-Antrieb blieben intakt. Die Untertassensektion wurde frontal von einem großen Hüllenbruch geziert. Die Reservesysteme der Allende gingen erst mit deutlicher Verzögerung online.

Die Führungsoffiziere erörterten nur kurz die zur Verfügung stehenden Optionen. Die Borg ignorierten die Allende, griffen den Konvoi an und beamten Drohnen zur Assimilation der Flüchtlinge auf Risiliam. Da die Allende verteidigungs- und offensivlos war, entschied sich Lt. Cmdr. Erricson gegen den notierten Protest einiger Führungsoffiziere für den Rückzug. Die Allende verließ das System mit Warp-Geschwindigkeit in Richtung Davis-Heartson-Station.