Mission 09 – „Ein unerwarteter Fund“

Datum: 26.01.2014 20:00 Uhr
Sternzeit: 70695 (11.09.2393)
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Grün
Momentane Position: Im leeren Raum, ca. 2 Lichtjahre vom Nebel entfernt

Computerlogbuch der USS Allende,

die Allende hatte sich die letzte Woche über mit Warp 4 von dem Nebel entfernt und in dieser Zeit 2 Lichtjahre zurückgelegt. Im leeren Raum ging sie schließlich unter Warp und aktivierte erstmals wieder die bislang ausgefallenen Langstreckensensoren. Diese sind jedoch nur eingeschränkt funktionsfähig mit einer maximalen Reichweite von 10 Lichtjahren. Dort konnte das Schiff ein Subraumnotsignal auffangen, das von einem Sternenflottenkommunikator ausgesandt wurde. Der Ursprungsort konnte auf eine Entfernung von 0,2 Lichtjahren in der Richtung zurückverfolgt werden, aus der die Allende gekommen ist.

Um nicht das gesamte Schiff für die Untersuchung zu riskieren, wurde ein Außenteam mit dem Shuttle Lothran losgeschickt, um der Quelle des Notsignals nachzugehen. Da dieses zum aktuellen Zeitpunkt zudem über einen schnelleren Warpantrieb verfügte (Warp 5), konnte es die Zielkoordinaten innerhalb von 8 Stunden erreichen. Dort fand das Außenteam unter Leitung von LtCmdr. Marterer (weiterhin gehörten LtCmdr. de Eloran, Ens. Frey und der Krankenschwester Ltjg. Reyes eine 1-Personen-Kapsel, die antriebslos im Raum trieb. Da die Transporter nachwievor nicht funktionsfähig waren, wurde die Kapsel – im wesentlichen nur eine weltraumtaugliche Stasiskammer – in die Achtersektion des Shuttles aufgenommen und dort geöffnet. Im Inneren fand das Team den bewusstlosen Captain Heartson vor. Mit ihm an Bord begab sich das Schiff auf den Rückweg zur Allende.

Gez. Commander Dr. Nadine Sophie Keller
Amtierender Kommandierender Offizier


Mission 08 – „Aufbruch ins Unbekannte“ (Teil 5)

Datum: 12.01.2014 20:00 Uhr
Sternzeit: 70673 (03.09.2393)
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Grün
Momentane Position: Entfernt sich von dem Nebel

Computerlogbuch der USS Allende,

nachdem die Besatzung der Allende ihre Startvorbereitungen abgeschlossen hat und die Trudeau von zwei Shuttles in einen dichteren Teil des Nebels geschleppt worden war, wo sie hoffentlich vor dem Feind verborgen bleiben würde, machte sich die Allende endlich auf den Weg, den Nebel hinter sich zu lassen. Nach Verlassen des Nebels sah sich das Schiff mehreren Jägerstaffeln und dem feindlichen Mutterschiff entgegen, die es für zehn Minuten abzuwehren galt, bis der Warpantrieb energetisiert werden konnte. Der Versuch, sich durch eine mit einem Störsender ausgestattete Sonde Zeit zu verschaffen, schlug fehl, da die Jäger sie vor der Aktivierung zerstörten. Anschließend gelang es mittels mehrerer Photonentorpedos die Jägerformation aufzubrechen. Der Versuch, nun ein weiteres Malin Kontakt mit dem Mutterschiff zu treten, schlug aufgrund der sprachlichen Barriere erneut fehl. Schon bald sah man sich der feindlichen Verstärkung in Form weiterer Jäger gegenüber, die die Allende umschärmten und auf kürzeste Distanz durch Einsatz der Phaser abgewehrt werden mussten.

Kurz darauf waren die Warpgondeln endlich einsatzbereit, der Versuch auf Warpgeschwindigkeit zu beschleunigen schlug jedoch fehl. Daher gab Commander Keller das Kommando vorübergehend an Commander Erricson ab, um weitere Kalkulationen vornehmen und dieses Problem lösen zu können. Dieser vollführte ein riskantes Manöver, um die feindlichen Jäger abzuschütteln, indem er sie zunächst zu einer Verfolgung zwang, dann allerdings das Schiff abrupt stoppen ließ, wobei die meisten Jäger gegen die Heckschilde der Allende prallten und zerstört wurden. Dies führte allerdings zu einer Überlastung der Schildgeneratoren in deren Bereich Plasmafeuer ausbrachen. Im weiteren Verlauf des Gefechtes gelang es der Allende schließlich, einen direkten Treffer mit ihren Quantentorpedos zu landen und schwere Schäden an der vorderen Sektion des Feindschiffes zu verursachen. Dieses war jedoch noch immer gefechtsfähig und wandte nun die Seite samt der Hauptgeschütze in Richtung des Sternenflottenschiffes, dem in letzter Sekunde die Flucht in den Warptransit gelang, bevor es vom feindlichen Sperrfeuer zerstört worden wäre. Es konnten keine Verfolger geortet werden.

Sechs Stunden später versammelte Commander Keller die Mannschaft in der Hauptshuttlerampe, um sich dort an ihre neue Crew zu wenden und sie auf die kommende, schwere Zeit einzustellen.

Gez. Commander Dr. Nadine Sophie Keller
Amtierender Kommandierender Offizier

=A= Anhang =A=

Aufzeichnung der Rede von Commander Keller

Ich weiß, dass Sie sich wahrscheinlich alle erhofft haben, dass wir uns zu diesem Zeitpunkt bereits wieder auf dem Heimweg befinden würden. Doch wie Sie alle wissen, ist das leider nicht eingetreten. Wir befinden uns in unbekanntem Gebiet, weit ab von unseren Lieben, auf der Flucht vor einem Feind, von dem wir nichts wissen, außer dass er sehr wahrscheinlich erst stoppen wird, wenn er uns zur Strecke gebracht hat.

Wir haben viele Freunde verloren und verspüren das Verlangen danach, unsere entführten Kameraden zurückzuholen. Und ich garantiere Ihnen, dass wir Sie nicht im Stich lassen werden. Noch sind wir zu angeschlagen, um eine Rettung zu unternehmen. Aber ich möchte, dass niemand von Ihnen die Hoffnung aufgibt. Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem wir stark genug sein werden, um dieses Unterfangen zum Erfolg zu bringen. Doch vorerst müssen wir uns auf die schwere Zeit einstellen, die uns in den kommenden Monaten erwartet. Wir sind nur ein Schiff, haben keine Unterstützung und sind auf uns alleine gestellt.

Und dennoch: Solange wir zusammenbleiben, als Crew, Kameraden und Freunde, bin ich davon überzeugt, dass wir jede Herausforderung bestehen werden, die sich uns auf unserer Reise begegnen wird. Und dazu wird auch zählen, einen Weg zurück nach Hause zu finden. Die Anomalie, die uns hierher gebracht hat, ist noch immer da und ich werde alles daran setzen, einen Weg zu finden, sie für unsere Rückkehr zu nutzen.

Dies wird eine große Aufgabe sein, da möchte ich Ihnen keine Illusionen machen. Denn die Anomalie für unsere Rückkehr vorzuberieten wird viel Forschungsarbeit kosten, doch es wird eine der Hauptaufgaben sein, der ich mich mit samt der wissenschaftlichen Abteilung widmen werde.

Gebt die Hoffnung nicht auf, haltet zusammen und ihr werdet sehen, dass wir das schaffen werden. Denn wenn ich eins weiß, dann dass wir Sternenflottenoffiziere sind. Und als solche liegt es uns im Blut, Wunder zu vollbringen, an die sich die nachfolgenden Generationen noch lange erinnern werden. Vielen Dank.

=A= Anhang Ende =A=


Mission 07 – „An Bord der USS Trudeau“ (Teil 4)

Datum: 29.12.2013 20:00 Uhr
Sternzeit: 70664 (31.08.2393)
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Grün
Momentane Position: Innerhalb des Nebels

Computerlogbuch der USS Allende,

seit der Geiselbefreiung und Festnahme der Piraten war ein Tag vergangen. Die Allende lag noch immer neben der Trudeau, während Shuttles und Frachtshuttles eingesetzt wurden, um Materialien und Ausrüstungsgegenstände von dem schwer beschädigten Schiff zu bergen, die für die Instandhaltung der Allende notwendig waren. Die 4 festgenommenen Piraten wurden in den Arrest gebracht und die befreiten Geiseln auf der Krankenstation durchgecheckt und entlassen.

Commander Keller traf sich in ihrem Bereitschaftsraum mit Cmdr. Bastian Erricson, dem Ersten Offizier der Trudeau, der unter den befreiten Geiseln war, um dort die Lage zu besprechen. Er klärte sie darüber auf, was an Bord der Trudeau geschehen war, bevor man sich dazu entschlossen hatte, das Schiff aufzugeben (s. unten).

Lieutenant Commander Teyla de Eloran, die wieder in den aktiven Dienst zurückgekehrt war, und Ens. Frey haben im Typ-9 Shuttle „Teppo“ eine Aufklärungsmission außerhalb des Nebels unternommen, um herauszufinden, ob das fremde Schiff noch immer auf sie wartete oder der Weg frei war, das Versteck zu verlassen. Bedauerlicherweise musste festgestellt werden, dass das fremde Schiff nachwievor die Position hielt und mehrere Jägerstaffeln ausgesandt hatte, um den Nebel nach der Allende zu durchsuchen.

Dr. von Lerchenfeld und Counselor Bradley haben sich mit dem gefangenen Piraten-Anführer Robert Sparrow auseinandergesetzt. Während der Arzt herausfinden sollte, auf welche Weise die von den Piraten beförderten Waffenpläne im Körper des Mannes gespeichert wurden (das hatte Counselor Lickowski vor seinem Tod angedeutet), sollte die Counselor ein psychologisches Profil erstellen, um ihn und seine Bande genauer einschätzen zu können. Der Arzt fand bei seiner Untersuchung einen Metallgegenstand in der Schulter des Inhaftierten, bei dem es sich wahrscheinlich um einen Datenchip handelte, der die Pläne enthalten könnte. Allerdings berief sich der Pirat auf seine Rechte und verweigerte eine Entfernung des Chips durch den Arzt, was dieser nach Rücksprache mit Cmdr. Keller respektieren musste. Und das, obwohl der Chip mit der Zeit zu einer Blutvergiftung führen würde.

Währenddessen konnte die Allende ein kleines Schiff von der Größe eines Runabouts auf der Unterseite der Trudeau orten, bei dem es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Aufklärer der Fremden handelte. Dieser war mit derselben energiereflektierenden Legierung beschichtet worden, wie auch schon das fremde Mutterschiff, so dass erst die Aktivierung seiner Triebwerke darauf aufmerksam machte. Das Shuttle Teppo gelang es auf dem Rückweg, die Flucht des Aufklärers zu stoppen. Doch wurde es zerstört, als man versuchte, das kleine Schiff zurück zur Allende zu schleppen. Wahrscheinlich hat es sich selbst zerstört.

In einem nachfolgenden Gespräch wurde Dr. von Lerchenfeld für die Dauer der Abwesenheit der entführten Dr. Rosenbach zum amtierenden LMO des Schiffes ernannt.

Gez. Commander Dr. Nadine Sophie Keller
Amtierender Kommandierender Offizier

=A= Anhang =A=

Bericht von Commander Bastian Erricson, Erster Offizier der USS Trudeau NCC-31812.

Als die USS Trudeau bei der Anomalie angekommen war, waren bereits 3 klingonische Bird of Preys vor Ort dabei gewesen, mit einem unbekannten Energieimpuls die Anomalie zu beeinflussen. Der Kommunikationsversuch ergab, dass sie wohl glaubten, die Anomalie sei eine neue Waffe der Föderation und dass die entsprechende Hinweise darauf, dass es eine Waffe sei, wohl indirekt aus der Föderation gekommen waren.

Da sämtliche Versuche fehlschlugen, die Klingonen von ihrem Vorhaben abzuhalten, entschied sich der Captain der Trudeau dazu, mit einem entgegengesetzten Impuls dem Tun der Klingonen entgegenzuwirken. Was aber dazu führte, dass alle vier Schiffe in die Anomalie gezogen wurden.

Die Klingonen waren nun in ihrem Glauben gefestigt, dass dies von Anfang an der Plan der Trudeau gewesen sei. Es kam zum Gefecht, wobei die Trudeau schwer beschädigt wurde, sie die Klingonen aber in die Flucht schlagen konnte. Die Trudeau selbst hat sich in Richtung des Nebels geschleppt. Dort traf man auf das kleine, fremde Schiff, das die Allende später an der Unterseite der Trudeau vorfinden würde. Eine Kommunikation war nicht möglich.

Das fremde Schiff nutzte die Beschädigung der Trudeau aus, um anzudocken. Es häuften sich anschließend die Meldungen, dass irgendetwas ins Schiff eingedrungen sei und Teile der Crew getötet wurden. Daraufhin wurde die Evakuierung angeordnet und die Selbstzerstörung eingeleitet. Commander Erricson war in der letzten Gruppe, da der Captain die bereits gestarteten Überlebenden anführen sollte. Bevor der Erste Offizier allerdings nun von Bord gehen konnte, wurde er mit 19 anderen von den Piraten als Geisel genommen und in dem Frachtraum festgehalten.

=A= Anhang =A=


Mission 06 – „An Bord der USS Trudeau“ (Teil 3)

Datum: 15.12.2013 20:00 Uhr
Sternzeit: 70662 (30.08.2393)
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Grün
Momentane Position: Innerhalb des Nebels

Computerlogbuch der USS Allende,

nachdem die gefangene Jessica Middleton als die für tot geglaubte Lt. Cmdr. Teyla de Eloran identifiziert werden konnte, erfolgte ein Briefing der Führungsoffiziere zur Besprechung der Situation. Commander de Eloran erläuterte, dass sie bei den Ziban-Piraten eingeschleust wurde, um undercover den Diebstahl einer höchst gefährlichen Technologie zu untersuchen, auf die die USS Jo’kala vor mehreren Jahren getroffen ist. Dabei handelte es sich um eine holographische Apparatur, die dazu in der Lage war, ganze Welten zu simulieren und zusätzlich noch Objekte in der Größe eines Raumschiffes hinein zu beamen. Als die Piraten planten, die Pläne für diese Technologie an ein klingonisches Haus zu verkaufen, sollte de Eloran die Verhaftung der Piraten durch die USS Trudeau herbeiführen. Um welches Haus es sich handeln sollte, ist nicht bekannt, doch liegt nahe, dass es sich um das Haus des D’Morik handelt, weil dies die Anwesenheit dessen Schiffe im Anomaliegebiet erklären würde.

An Bord der USS Trudeau spielte sich unterdessen eine Geiselnahme ab, wovon nicht nur Cmdr Voigt, sondern auch 20 weitere Crewmitglieder der Trudeau betroffen waren. Sie wurden von 4 Piraten in einem Frachtraum festgehalten. Lt. Marterer und Ens. Frey umstellten zusammen mit einem Sicherheitsteam den Frachtraum, Counselor Lickowski sollte als Unterhändler mitgehen, während de Eloran erneut in ihre Rolle als Jessica Middleton schlüpfte, um zu versuchen, die Piraten davon zu überzeugen, die Geiselnahme friedlich zu beenden. In der Zwischenzeit konnte Lt. Lickowski von der Krankenstation anhand von DNA-Spuren aus dem Torpedoraum als der Saboteur identifiziert werden, der zu Beginn für das Gefecht mit den Klingonen gesorgt hatte. Als er zufällig mit anhörte, wie Lt. Marterer darüber informiert wurde, bedrohte er den Sicherheitschef mit seinen Phaser und gab die Anwesenheit des Sicherheitsteams Preis, gerade als es de Eloran gelungnen war, den Anführer der Piraten, Robert Sparrow, zur Aufgabe zu bewegen. Er gab zu verstehen, dass er wüsste, dass die Daten für die Holowaffe in Sparrows Körper gespeichert seien und diese getilgt werden müssten. Es kam zu einem kurzen Schusswechseln, in dessen Verlauf der Counselor und LtCmdr. Voigt getötet und die Piraten in Gewahrsam genommen werden konnten.

Der im Sterben liegende Lickowski gab mit seinen letzten Worten zu verstehen, dass er für eine ‚Sektion‘ innerhalb der Föderation gearbeitet habe und er nicht die einzige Person an Bord sei, die darin verwickelt sei.

Gez. Commander Nadine Sophie Keller
Amtierender Kommandierender Offizier


Mission 05 – „An Bord der USS Trudeau“ (Teil 2)

Datum: 01.12.2013 20:00 Uhr
Sternzeit: 70662 (30.08.2393)
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Rot
Momentane Position: In der Nähe des Nebels

Computerlogbuch der USS Allende,

das Team um Lieutenant Marterer war gerade mit der Sicherung der Gefangenen beschäftigt, als einer der Piraten Ensign Frey als Geisel nahm und verlangte, mit dem leitenden Offizier zu sprechen. Commander Voigt machte sich mit Ensign Ryan unverzüglich auf den Weg zum Ort des Geschehens, wogegen Counselor Bradley auf eigenes Verlangen hin im Maschinenraum zurück blieb, um die Sicherung der Logbücher des Schiffes fortzuführen.

Im zum Hochsicherheitsgefängnis umgerüsteten Frachtraum angekommen begann Commander Voigt unverzüglich mit den Verhandlungen. Der Pirat, der Ensign Frey als Geisel hielt, wurde nun von zwei zuvor für bewusstlos gehaltenen Mitstreitern unterstützt. Voigt erreichte einen Austausch von Ensign Frey gegen sich selbst, so dass der Commander nun zur Geisel der Piraten wurde. Diese erschossen auf dem Rückzug aus dem Frachtraum Special Agent Hubbard, der wenige Augenblicke später verstarb.

Kurz darauf erhielt das Außenteam den Befehl, zur Allende zurückzukehren, da sie Kontakt zu einem unbekannten fremden Schiff hatte. Das Team nahm die geheimnisvolle Frau mit, für die sich Agent Hubbard zuvor so sehr interessiert hatte. Auf dem Weg ins Shuttle erwachte die Piratin und stellte sich als Jessica Middleton vor. Da unterdessen der Kontakt zu Counselor Bradley abgebrochen war, machte sich Lieutenant Marterer auf die Suche nach ihr. Ihm gelang es, die Counselor in der Nähe des Maschinenraums zu finden und mit ihr zum Shuttle zurückzukehren.

Nachdem das Shuttle schließlich den Nebel verlassen hatte, musste das Außenteam feststellen, dass die Allende in ein Gefecht mit dem fremden Schiff verwickelt worden war. In diesem Rahmen wurden Captain Heartson und zahlreiche weitere Besatzungsmitglieder von dem fremden Schiff mittels Transporter entführt, so dass Commander Keller das Kommando an Bord übernehmen musste. Auf ihren Befehl hin kehrte das Shuttle um, während die Allende, die den Kampf zu verlieren drohte, zurückblieb.

Gez. Commander Nadine Sophie Keller
Erster Offizier


Mission 04 – „An Bord der USS Trudeau“ (Teil 1)

Datum: 17.11.2013 20:00 Uhr
Sternzeit: 70662 (30.08.2393)
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Grün
Momentane Position: Unbekannt

Computerlogbuch der USS Allende,

Das Shuttle Vandiver hat die USS Turdeau innerhalb des Nebels aufgespürt. Das Schiff wurde sehr schwer beschädigt, ohne Energie und mit zahlreichen Hüllenbrüchen aufgefunden. Bei dem Versuch an Bord zu gehen, stellte das Außenteam fest, dass die Transporter aufgrund derselben mysteriösen Kraft nicht funktionieren, die auch Warpantrieb und Langstreckensensoren außer Gefacht gesetzt hat.

Da zudem die Shuttlerampentore geschlossen waren, entschied man sich, mit dem Shuttle das Tor zu rammen, um sich so Zugang zu dem Schiff zu verschaffen. Schließlich an Bord gelangt, sah sich das Außenteam einem ausgefallenen Lebenserhaltungssystem und fehlender Schwerkraft gegenüber. Da noch eine Restatmosphäre in den intakten Sektionen vorhanden war, reichten allerdings Sauerstoffmasken und Gravitationsstiefel für die weitere Fortbewegung aus.

Das Team um Lieutenant Commander Voigt, zu dem noch Ensign Ryan und Counselor Bradley zählten, erreichte den Maschinenraum, wo man zunächst die Notenergie wiederherstellen konnte. Dabei wurde allerdings das zum Zeitpunkt des Energieausfalls gestartete Selbstzerstörungsprogramm des Schiffes reaktiviert, das Ensign Ryan im letzten Moment deaktivieren konnte. Nun bestätigte sich der äußere Eindruck des Schiffes, das völlig manövrierunfähig war. Ein genauer Schadensbericht würde allerdings erst nach mehreren Stunden erstellt werden können.

Das Team um Lieutenant Marterer, dem zusätzlich Ensign Frey und Agent Hubbard angehörten, gelang es den Hochsicherheitsbereich zu erreichen, wo die gefangenen Piraten untergebracht wurden. Vor der Tür wurden erdrosselte Sicherheitsoffiziere aufgefunden, im Inneren leere Zellen. Wahrscheinlich wurden diese beim Versuch getötet, die Gefangenen mit der restlichen Mannschaft zu evakuieren. Lediglich vier Piraten waren in ihren verschlossenen Zellen zurückgeblieben, darunter auch eine geheimnisvolle menschliche Frau, die für Agent Hubbard einen besonderen Wert zu haben schien.

Gez. Captain Robert Heartson
Kommandierender Offizier


Mission 03 – „Gestrandet“

Datum: 03.11.2013 20:00 Uhr
Sternzeit: 70659 – 70662 (29.08. bis 30.08.2393)
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Grün
Momentane Position: Unbekannt

Computerlogbuch der USS Allende,

die Allende hat den Riss auf der anderen Seite verlassen. Die momentane Position des Schiffes ist noch unbekannt, da die Sternenkonstellationen dem Computer nicht bekannt sind. Es gibt keine Spur von dem klingonischen Schiff, das mit uns in den Riss gezogen wurde. Verluste und Schäden halten sich glücklicherweise in Grenzen: Die Allende hat einen Hüllenbruch erlitten und die Schutzschilde sind ausgefallen. Zudem wurden lediglich zwei Tote verzeichnet, Commander Bennet und ein weiterer Ingenieur. Die von dem noch unbekannten Kollaborateur verletzten Offiziere wurden stabilisiert, allerdings wird es laut Dr. Rosenbach eine Weile dauern, bis Sie aussagen können. In der Torpedokontrolle konnten DNA-Spuren gesichert werden, die zu dem Kollaborateur gehören könnten. Aufgrund der starken Belastung der Krankenstation werden die Ergebnisse allerdings erst in einigen Stunden vorliegen.

Ein bislang noch ungeklärtes Phänomen betrifft den Ausfall aller Subraumsysteme des Schiffes und unserer Shuttles, wozu die Langstreckensensoren und der Warpantrieb zählen. Technisch funktionieren die Systeme einwandfrei, allerdings kann die Energie nicht in den Subraum überführt werden. Commander Nadine Keller, die nun mehr zur amtierenden XO ernannt wurde, wurde damit beauftragt, die Ursache zu ergründen.

Wir haben zudem eine Signalboje der Trudeau gefunden, die am Rand eines in der Nähe befindlichen Nebels positioniert wurde. Wir haben die Boje nach einem 18-stündigen Flug erreicht und konnten aus Ihrem Computer die Koordinaten der Trudeau innerhalb des Nebels extrahieren. Es wurde ein Außenteam im Shuttle Vandiver losgeschickt, um die Trudeau zu lokalisieren und ggf. zu sichern. Die Allende verbleibt am Rande des Nebels, um die Umgebung im Auge zu behalten, sollten die Klingonen zurückkehren.

Gez. Captain Robert Heartson
Kommandierender Offizier


Mission 02 – „Unvorhersehbare Komplikationen“

Datum: 20.10.2013 20:00 Uhr
Sternzeit: 70659 (29.08.2393)
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Rot
Momentane Position: An den Zielkoordinaten in der Nähe der Grenzen zum Klingonischen Reich und des Romulanischen Imperiums

Computerlogbuch der USS Allende,

die Allende hat ihre Zielkoordinaten erreicht und das Experiment zur Kontaktaufnahme mit der USS Jo’kala erfolgreich durchgeführt. Es konnte ein kurzes Gespräch mit dem verschollenen Schiff geführt werden, bevor der Kontakt wieder abbrach. Vor Ort fand man zudem kleinere Tümmerteile von der vermissten USS Trudeau.

Unerwartet tauchten drei klingonische Schiffe vom Haus des D’Morik in nächster Nähe der Allende auf: Zwei Bird of Preys der B’Rel-Klasse und ein Kreuzer der Vor’cha Klasse, die IKS Kozak, unter dem Kommando von Captain Raskra. Die Kontaktaufnahme mit dem klingonischen Führungsschiff offenbarte, dass auch die Klingonen hier ein Schiff vermissen, das etwa zur selben Zeit verschwunden ist wie die Trudeau. Doch als plötzlich Torpedos der Allende die beiden Bird of Preys außer Gefecht setzten, entfachte ein Kampf zwischen der Allende und der Kozak. Es stellte sich heraus, dass ein noch unbekannter Saboteur unter der Besatzung für diese Tat verantwortlich ist. Im Verlauf des eher einseitigen Gefechtes, da die Allende auf eine Erwiderung des Feuers verzichtete, wurde beim Rückzugsversuch die Hypersubraumverwerfung durch unglückliches Timing soweit destabilisiert, dass beide Schiffe hineingezogen wurden. Dabei wurde Chefingenieur Bennet durch eine Explosion getötet.

Gez. Captain Robert Heartson
Kommandierender Offizier


Mission 01 – „Willkommen an Bord“

Datum: 06.10.2013 20:00 Uhr
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Grün
Momentane Position: Sternenbasis 73

Computerlogbuch der USS Allende,

die Besatzung fand sich im Neun Vorne ein, um das Ende der mehrmonatigen Wartungsarbeiten an der Allende zu zelebrieren. Dazu hat Lieutenant Linda Heartson eine Feier im Hawaii-Stil organisiert.

Captain Heartson informierte die Crew unterdessen darüber, dass der nächste Auftrag nur 4 Wochen dauern wird und der Erste Offizier, Commander Kimberly Stone, erst bei Rückkehr zur Sternenbasis wieder an Bord kommen würde. Im Rahmen des Auftrages, der die Crew an die Grenze der klingonisch-romulanischen Territorien führen würde, sollte versucht werden, mit der verschollenen USS Jo’kala in Kontakt zu treten. Dazu würde die Besatzung ein von Professor Nadine Sophie Keller entwickeltes Experiment durchführen, das eine der seltenen Hypersubraumverwerfung ausnutzen würde, denen auch die Jo’kala einst zum Opfer gefallen war.

Gez. Captain Robert Heartson
Kommandierender Offizier