Situationsbericht September 2395 (Zusammenfassung)

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen

Nachfolgend die wichtigsten Punkte des diesmonatlichen Situationsberichtes zu Messier 83:

#1 Aufgrund der drohenden Invasion durch die noch unbekannten Fremden, die hinter dem Erscheinen der Subraumanomalien zu stecken scheinen, werden sowohl die Sternenflottenkräfte als auch das dreyanische Militär in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.

#2 Die ersten Testläufe mit dem neuen intergalaktischen Transportsystem, welches beide Seiten der Hypersubraumverwerfung zwischen Milchstrasse und Messier 83 verbindet, sind erfolgreich verlaufen. Die Passage wird somit für sicher befunden, jedoch vorerst nur in begrenztem Umfang erlaubt sein, bis mehr Erfahrungen vorliegen. Somit sind Schiffsreisen zwischen beiden Galaxien nun mehr möglich.

#3 Aufgrund kürzlich im Kampf zugezogener Schäden ist die U.S.S. Allende NCC-88942 ins Trockendock um New Heaven zurückgekehrt. Dort wird sie nun mehr Reparaturen unterzogen [s. Nebenmission 87.1].

#4 Die U.S.S. Hawking NCC-88142 wird zwecks Einsatzbesprechung und kompletter Systemdiagnostik ins Trockendock um New Heaven zurückbeordert.

#5 Die Sternenflotte entsendet als Entlastungskraft und zusätzliche Unterstützung für die beschädigten Raumschiffe Allende und Hawking die U.S.S. Odyssey NCC-81832.

#6 Commander Salbur Maddoc, ehemaliger Erster Offizier der U.S.S. Intrepid NCC-76400, wird der U.S.S. Allende NCC-88942 ab sofort als neuer Erster Offizier zugeteilt.

Gez. Captain Nadine S. Keller
Chief of Starfleet Operations Messier 83
Kommandierender Offizier USS Allende NCC-88942


Missionen 88 + 89 – „Portale“

Datum: 28.11.2018 und 19.12.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 02. Mai 2396 M83
– 17. Juni 2403 Zulu

Auf dem Rückweg zurück zu David Heartson Station entdeckt die USS Hawking ungewöhnliche Subraumenergiestöße von einem Raumschiff, das etwa 1/4 Lichtjahr entfernt ist. Man setzt einen Abfangkurs und stellt bei Annäherung fest, dass dieses Schiff unkontrolliert und in einer alarmierend hohen Frequenz versucht Warpfelder aufzubauen. Trotz aller Warnungen über eine mögliche Katastrophe fährt das Schiff damit fort, bis es schließlich zu einem Warpkernbruch kommt. Zuvor noch sendet es aber ein merkwürdiges Audiosignal aus, dessen Zweck unbekannt ist. Kurze Zeit später stellt Lieutenant Baker fest, dass der Warpantrieb nicht mehr reagiert und selbst anfängt, nun in einer zunehmenden Häufigkeit vergeblich Warpfelder aufzubauen. Es scheint sich um denselben Fehler zu handeln, der zuvor das fremde Schiff zerstört hat. Sämtliche Versuche, den Warpantrieb zu deaktivieren, schlagen fehl, bis sich eine Art Subraumtrichter vor der Hawking zu bilden beginnt.

Erneut spricht eines der Wesen durch ein Crewmitglied der Hawking, dieses Mal durch Captain Erricson. Es kündigt an, dass man jetzt kommen würde, ehe Erricson zusammenbricht, der Trichter verschwindet und der Warpantrieb wieder normal arbeitet. Erricson wird auf die Krankenstation transportiert, doch taucht er wenig später wieder auf der Brücke auf. Erneut scheint er besessen zu sein, doch verhält er sich dieses Mal völlig anders als die Wesen es zuvor taten. Er scheint neugierig, aufgeschlossen und interessiert an der Natur dieses Universums. Baker jedoch reagiert skeptisch, insbesondere als Commander Marterer ihm seine Fragen zu beantworten. In einem Vier-Augen-Gespräch erklärt Marterer, dass er vermutet, es könne sich um ein anderes Wesen handeln. Doch einigen sie sich darauf, dass das Risiko zu groß ist und man davon ausgehen muss, dass es sich um einen Trick handelt.

Unterdessen bittet das Wesen in Erricsons Körper Baker darum, sich einem Stern zu nähern, da er sich diesen näher ansehen möchte. Baker erklärt, dass dies gefährlich sei und man auch heranzoomen kann, doch lässt sich das Wesen nicht davon abbringen. Plötzlich steuert das Schiff auf den nächsten Stern zu und die Crew verliert die Kontrolle über den Computer. Offenbar hat das Audiosignal einen Virus eingeschleust. Erst im letzten Moment gelingt es Lareth, den Hauptcomputer zu deaktivieren und so den Sturzflug in die Sonne zu stoppen. Bevor ein Sicherheitsteam den Captain abführen kann, stellt sich heraus, dass es sich lediglich um eine Art Hologramm handelt und der echte Captain noch auf der Krankenstation ist. Erneut beginnt die Hawking über ihren Warpantrieb einen Subraumtrichter zu bilden, woraufhin das Wesen ankündigt, irgendwann wiederzukehren. Das Hologramm verschwindet ebenso wie der zweite Trichter. Und die Hawking kann wieder Kurs auf Davis Heartson Station nehmen.


Nebenmission 87.1

( Die Nebenmission spielt nach dem Erstkontakt mit den Reelas (Mission 87) und direkt vor Mission 88. )

Aufgrund der Übereinkunft zwischen der Crew der Hawking und den fremden Wesen, ist die Allende zu ihrem Forschungsmodul zurückgekehrt, das zurzeit eine der Anomalien beobachtet [s. Mission 85]. Bei Ankunft stellt man allerdings fest, dass das Modul vollständig offline ist und nur noch die Lebenserhaltung läuft. Lebenszeichen empfängt man keine.

Ein Außenteam unter der Leitung von Lieutenant Frey (dabei sind sonst Chefingenieur Chell sowie zwei Mitglieder des mandalorianischen Einsatzkommandos) soll dies untersuchen. Man stellt fest, dass offenbar die komplette Crew entführt und die Datenbank gelöscht wurde. Im Transporterraum trifft man auf eine getarnte Person, die ein Mitglied des Teams kurzzeitig als Geisel nimmt. Er will so seine Flucht von dem Modul ermöglichen, was ihm auch gelingt. Kurz darauf entdeckt die Allende eine Warpsignatur, die das System verlässt. Der einzige Hinweis auf die Identität des Fremden: Eine zurückgelassenes Emblem.

Nachdem die Allende das Modul angekoppelt und Kurs auf David Heartson Station genommen hat, taucht ein dreyanischer Kreuzer auf und verlangt eine Erklärung dafür, warum eines ihrer Shuttles zerstört wurde. An Bord habe man Föderationstechnologie entdeckt. Mit dem Emblem konfrontiert gesteht der Kommandant, dass es sich um das Abzeichen eines dreyanischen Sonderkommandos handelt. Wie es aber auf das Modul gelangte ist ihm unklar, da ihre Soldaten es nicht einmal bei Einsätzen tragen dürfen.

Man entschließt sich die Trümmer des Shuttles genauer zu untersuchen und findet in ihnen Spuren klingonischer DNA. Ein anschließend durchgeführter Antiprotonen-Scan enthüllt einen getarnten Kreuzer der Vor’cha Klasse. Dessen Kommandant ist nur bereit dieses Thema in einem persönlichen Gespräch zu erörtern. Weshalb Captain Keller in Begleitung des dreyanischen Commanders mit einem Shuttle zu einem nahe gelegenen Planetoiden fliegt, um sich dort mit den Klingonen zu treffen. Der Erste Offizier des klingonischen Raumschiffes trifft dort auf die beiden und ermordet den dreyanischen Kommandanten. Offenbar war dies eine Falle, um es so aussehen zu lassen, als würde Keller dahinter stecken. Ihr gelingt der Rückzug zum Shuttle, wobei sie jedoch schwer verletzt wird.

Auf dem Flug zurück zur Allende, über die momentan Lieutenant Frey das Kommando hat, wird das Shuttle von einem Bird of Prey verfolgt, der sich in der Atmosphäre des Planetoiden versteckt hatte. Die Allende möchte ihn abfangen, doch stellt sich ihr der Vor’cha in den Weg. Da der Bird of Prey nicht auf ihre Rufe antwortet, befiehlt Frey einen Angriff auf den Vor’cha, um so den Weg freizumachen. Im folgenden Gefecht können Shuttle und Captain zwar geborgen werden, doch wird die Allende beschädigt, da sie die Schilde für den Transport senken musste.

Frey gelingt es jedoch, die Situation dem Captain des Vor’cha zu erklären, woraufhin er die Feindseeligkeiten einstellt und seinen ebenfalls verletzten Ersten Offizier zur Rede stellt. Dieser gesteht seine Beteiligung an der Täuschung. Vermutlich war er Teil einer Verschwörung, um durch beide Täuschungsmanöver einen Konflikt zwischen der Sternenflotte und den Dreyanern zu provozieren.

Beide Parteien trennen sich daraufhin und die Allende nimmt Kurs auf die Föderationskolonie New Heaven, um dort für Reparaturen ins Trockendock zurückzukehren. Unterwegs entdeckt man noch einen Tarngenerator an Bord des Moduls, der dessen betäubte Besatzung versteckte.


Situationsbericht Oktober 2395 (Zusammenfassung)

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen

Nachfolgend die wichtigsten Punkte des diesmonatlichen Situationsberichtes zu Messier 83:

#1 Die USS Hawking NCC-88142 geht nach wie vor der Erforschung der neu aufgetretenen Subraumanomalien nach. Bedauerlicherweise sind bislang keine nennenswerten Fortschritte bei der Ergründung Ihres Ursprungs zu vermelden.

#2 Die Wartungs- und Umrüstungsarbeiten an der USS Allende NCC-88942 sind vollständig abgeschlossen. Das Schiff kehrt somit wieder in den aktiven Dienst zurück.

#3 Die ersten Testläufe des Quantenslipstreamantriebe wurden erfolgreich beendet. Eine Freigabe zum Routineeinsatz zwecks Ausdehnung der Tests wurde der USS Allende NCC-88942 vom Sternenflottenkommando erteilt.

#4 Basierend auf den Untersuchungsergebnissen der geborgenen Hyperraumspulen (s. Mission 83) konnte ein Durchbruch in der Stabilisierung und Öffnung der Trudeau-Verwerfung erzielt werden. Es wird mit der Konstruktion zweier „Sprungtore“ begonnen, die dazu in der Lage sein werden, eine stabile Verbindung zwischen beiden Enden der Hypersubraumverwerfung in der Milchstraße und Messier 83 zu etablieren. Sobald diese fertig gestellt und die Transfersicherheit bestätigt wurde, wird ein regelmässiger Schiffsverkehr durch die Anomalie möglich.

#5 Ein neues Einsatzteam wurde der USS Allende NCC-88942 zugeteilt. Dabei handelt es sich um ein Sonderkommando des mandalorianischen Militärs [Heimatwelt von Nenya Plaure]. Dieses wird von Major Jacen MacLane kommandiert und soll das SHARC-Team im Rahmen eines Austauschprogramms verstärken. Ferner ist Sinn dahinter, die Sicherheitsabteilung der Allende mit den militärischen Taktiken der Mandalorianer Vertraut zu machen.

Gez. Captain Nadine S. Keller
Chief of Starfleet Operations Messier 83
Kommandierender Offizier USS Allende NCC-88942


Missionen 86 + 87 – „Die Reelas“

Datum: 10.10.2018 und 17.10.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 28. April 2396 M83
– 18. Mai 2403 Zulu

Die Hawking entdeckte die nächste Anomalie im Orbit eines Mondes. Bei der Annäherung traf man auf ein Raumschiff der Reelas, einer humanoiden Spezies. Eine geradezu sensationelle Entdeckung, da man bisher davon ausging, die Dreyar seien die einzige humanoide Rasse in dieser Galaxie. Nach einer kurzen Debatte wurde die Besatzung eingeladen, ihre Welt zu besuchen, um über die Rechte zur Untersuchung der Anomalie zu verhandeln. Nach der Ankunft des Außenteams im Shuttle Norman wurden die Teammitglieder zu einem Strand gebracht, wo sie zur Begrüßung Getränke erhielten. Diese waren allerdings mit einem Schlafmittel versetzt, wodurch das gesamte Team das Bewusstsein verlor.

Das Außenteam erwachte daraufhin in Käfigen, wo sich herausstellt, dass die Reelas die Wesen, die hinter den Anomalien zu stecken scheinen, als Götter verehren. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, die Reelas davon zu überzeugen, das Außenteam gehen zu lassen, spricht plötzlich wieder eines der Wesen durch Lieutenant Muller heraus und merkt an, dass man sich nur von den guten Absichten der Sternenflotte überzeugen lassen würde, wenn Sie sämtliche Untersuchungen einstellen und das Forschungsmodul der Allende von einer der Anomalien abgezogen wird. Worauf sich Marterer einlässt. Anschließend bricht die Diplomatin zusammen, was Lieutenant T’Mira nutzt, um die Reelas davon zu überzeugen, dass sie eine Abgesandte ihrer Götter sei und ihr Tod sie erzürnen würde. So gelangt das Außenteam schließlich an die Freiheit und kann zur Hawking zurückkehren.


Missionen 84 + 85 – „Partikelemissionen“

Datum: 02.09. und 23.09.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 23. April 2396 M83
– 17. April 2403 Zulu

Die Hawking dringt in ein Sternensystem (N2394) ein, in der Nähe dessen zentralen Gestirns eine weitere Anomalie lokalisiert wurde. Man verfolgt eine unbekannte Antriebsspur in ein Asteroidenfeld, wo man auf eine im Weltraum beheimatete Lebensform trifft. Dort ernährt sich das Geschöpf vom Eis und Gestein der zahlreichen Asteroiden. Es gelingt eine rudimentäre Kommunikation mit dem Wesenzu etablieren: Zwar kann es die Nachrichten der Hawking verstehen, gibt ihre Antworten aber über die Vibration eines großen Asteroiden wieder. Und warnt die Besatzung davor, dass von der Anomalie eine Gefahr ausgeht.

Die Hawking wird von einer Subraumschockwelle getroffen, die von der Anomalie ausgeht und ihr Antriebssystem sowie die Waffen außer Funktion setzt. Um genauere Scans der Anomalie zu bekommen, muss das Schiff jedoch näher an sie ran. Dies gelingt mit Hilfe der Kreatur, welche sich vom Traktorstrahl erfassen lässt und die Hawking mitschleppt. Es gelingt bisher unbekannte Partikel zu identifizieren, die von der Anomalie ausgehen und offenbar als Nahrungsquelle für das Wesen dienen. Zwecks weiterer Untersuchungen fordert man das Forschungsmodul der Allende an, das hier platziert werden soll, um über die nächsten Wochen die Anomalie zu beobachten. Als die Antriebssysteme wieder funktionieren, bricht die Hawking zum nächsten Sternensystem auf.


Mission 83 – „Bergungsoperation“

Datum: 19.08.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 12. April 2396 M83
– 10. Februar 2403 Zulu

Die Allende kehrt zum verlassenen, riesen Raumschiff am galaktischen Rand zurück (s. Mission 35). Die Wissenschaftler der Sternenflotte vermuten, dass es sich bei diesem um eine Art Antriebssektion gehandelt hat, die die Mini-Dyson-Sphäre Hiyem, die heute als Heimat der Dreyar dient, einst über den Hypersubraum hierher transportiert hat. Anhand der Sensordaten der Allende aus der Vergangenheit haben sie die ringförmigen Strukturem an Ende des Schiffes als Feldspulen identifiziert, die dazu dienen sollen, Hypersubraumspalten zu öffnen und stabil genug für eine Reise zu halten.

Als die Allende vor Ort eintrifft, entdeckt sie einen Borg-Kubus, der offenbar das Schiff untersucht. Die Allende tarnt sich und entsendet zwei Außenteams hinüber, nachdem sie den Kubus mit einer Sonde, die eine falsche Warpsignatur aussendet, von seiner Position weggelockt hat. Ein Außenteam unter Lieutenant Frey soll zwei der Spulen abkoppeln, damit sie von der Allende per Traktorstrahl weggezogen werden können. Das Hazard-Team wiederum soll die Selbstzerstörung des Schiffes aktivieren, damit die Borg es nicht weiter untersuchen können. Man befürchtet, dass sie sonst einen Weg finden könnten, um zur Milchstraße zurückzukehren.

Die Mission gelingt, doch werden sowohl Chefingenieur Chell als auch Lieutenant Frey verletzt. Die Borg erwiesen sich als aggressiver als zuvor und setzten auf eine im Arm implantierte Art Plasmawaffe, um aus der Ferne angreifen zu können. Die Allende bergt beide Teams und schafft es mit den Spulen in den nächsten Subraumtunnel zu fliehen, bevor der Borgkubus zurückkehrte.


Mission 80 – „Aufstand der Klonkrieger“

Datum: 21.03.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 09. März 2395 M83
– 14. September 2403 Zulu

Als die USS Allende zum ersten Testflug ihres neuen Quantenslipstreamantriebes aufbricht, empfängt sie etwa 80 Lichtjahre von DHS entfernt den automatischen Notruf eines klingonischen Kreuzers der K’Vort Klasse. Getarnt nähert man sich dem antriebslosen Schiff, dessen Primärsysteme zum Großteil offline sind. Da trotz 48 Lebenszeichen an Bord keine Antwort gegeben wird, beamen Commander Marterer und ein Außenteam auf die verlassene Brücke des Schiffes. Dort wurde offensichtlich ein Blutbad angerichtet. Man tritt in Kontakt zum Zweiten Offizier, die dem Außenteam erklärt, dass die Mannschaft (= Nicht-Offiziere) aus Klone besteht, die aus einem unbekannten Grund krank geworden sind. Als man sie unter Quarantäne stellen wollte, haben diese eine Meuterei begonnen und den Großteil der Offiziere getötet. Nur sie und 7 andere konnten ihnen entkommen. Man beamt die überlebenden Klingonen auf die Allende, ehe ein weiteres klingonisches Schiff hinzukommt. Obwohl man anrät, die kranken Klone zu untersuchen, um die Ursache für ihre Erkrankung und das Verhalten in Erfahrung zu bringen, wird das Schiff zerstört. Womit offen bleibt, ob es sich um einen einmaligen Zwischenfall oder ein Problem handelt, das eventuell alle Klone betrifft.


Mission 76 – „Ein vorläufiges Ende“

Datum: 21.03.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 20. Februar 2396 M83
– 12. Dezember 2403 Zulu

Wenige Tage vor dem Stapellauf der USS Hawking finden sich die Sternenflottenangehörige in Messier 83 in einer Konzerthalle der Kolonie New Haeven ein. Dort findet eine Zeremonie in Gedenken an die Gefallenen sowie zu Ehren der Führungsoffiziere der Allende statt. Nach einer Ansprache durch Admiral Riker, der ankündigt schon bald die Galaxie zu verlassen, gibt er – nach Verleihung der Christopher Pike Tapferkeitsmedaille – personelle Veränderungen bekannt:

  • Captain Keller, die ihren Rang auf eigenen Wunsch behält, wird zur Chefin der Sternenflottenoperationen in Messier 83 ernannt
  • Commander Erricson wird zum Captain befördert und erhält das Kommando über die USS Hawking.
  • Lt.Cmdr. Marterer wird zum Commander befördert und neuer Erster Offizier der USS Allende
  • Lt.Cmdr. Hamilton wird zum Ersten Offizier der USS Hawking
  • Lt. Frey wird neuer Zweiter Offizier der USS Allende
  • Kadettin Plaure, die seit der Schlacht um Armetu in der Milchstraße war und das Fast-Track-Programm der Sternenflottenakademie durchlaufen ist (dort sind fast 2 Jahre vergangen), wird zwecks Abschluss ihrer Ausbildung als Ingenieurin der USS Hawking zugeteilt

Nach Ende der Veranstaltung begeben sich die Führungsoffiziere zwecks Inspektion zur USS Hawking.


Kommandierung Captain John Frey

Absender:
Admiral William T. Riker
Chef der Sternenflottenoperationen Messier 83
Davis Heartson Station

 

Mit sofortiger Wirkung wird Captain John Frey zum Kommandierenden Offizier von Davis Heartson Station ernannt. Als beigeordnetes Eskortschiff untersteht die USS Adagio weiterhin seinem Kommando.

Gez. Admiral William T. Riker


Computerlogbuch Captain Keller, Sternzeit 72526 (12.07.2395)

Fast einen Monat liegt die Zerstörung des Armetu-Systems zurück. Ein teuer erkaufter Sieg, über dessen Opfer wir bis heute trauern. Die Allende liegt noch immer im Trockendock im Orbit von New Heaven, wo ihre Schäden repariert werden. Doch beschäftigt mich insbesondere der Tod von Commander de Eloran noch immer. Die Nachricht an Ihre Eltern, so kurz nach dem Tod ihrer anderen Tochter Annika, hat mir sehr zu schaffen gemacht. Und mich auch nachdenklich in Bezug auf meine eigenen Kinder gestimmt. Ob es der Dienst in der Sternenflotte wirklich wert ist, nicht nur mein eigenes Leben zu gefährden, sondern auch das ihre. Wenigstens sind Francine und ich uns seit diesem Tag wieder etwas näher gekommen. Vielleicht ist es ja möglich, dass wir wieder Freunde werden. Ich würde es mir wünschen.

Alles in allem bleibt die Situation hier in Messier 83 schwierig. Zwar gab es seit der Zerstörung des Borg-Stützpunktes keine weiteren Angriffe durch sie. Doch mag das auch daran liegen, dass ihnen bereits das gesamte Armetu-Territorium samt des umliegenden Schoedaek-Raums in die Hände gefallen ist. Zumal wir nicht wissen, was aus den beiden Borgkuben geworden ist. Es bleibt zu hoffen, dass sie der Supernova zum Opfer gefallen sind. So oder so werden die Borg nun ein fester Bestandteil unseres Lebens bleiben.

Kommen wir aber mal zu positiveren Nachrichten. Das Verhältnis zu den Dreyanern hat sich dank unseres gemeinsamen Kampfes in den letzten Monaten deutlich verbessert. Ein neues Bündnisabkommen sichert uns eine Öffnung ihres Raumes zu und es dürfte in Zukunft zu einer engeren Kooperation zwischen der Sternenflotte und ihrem Militär kommen. Auch gibt es immer mehr Fortschritte in Hinblick auf eine mögliche Öffnung der Trudeau-Verwerfung für die Passage von Raumschiffen. Die daran forschenden Physiker scheinen immer mehr über den Hypersubraum zu verstehen, was verständlich ist, da sie mittlerweile 4 Jahre Zeit hatten, um sich näher mit den von uns gesammelten Daten zu beschäftigen.  Wir können also damit rechnen, schon bald vermehrt Besuch aus der Heimat zu bekommen. Denn die Föderation plant auch zivilen Verkehr zuzulassen. Unabhängig von der Nationalität. Uns liegen also spannende Zeiten bevor.

Auch können wir uns über einen weiteren Zuwachs freuen, was unsere kleine Flotte angeht: Die USS Hawking wurde nun mehr fertiggestellt und durchläuft gerade die letzten Systemchecks, ehe sie offiziell in Dienst gestellt wird. Ich muss sagen, dass es auch einen gewissen bitteren Beigeschmack hat. Schliesslich verliere ich an sie einen guten Freund und wohl den besten Ersten Offizier der Flotte. Und bei ihm bleibt es nicht, denn es werden vermutlich einige meiner Offiziere auf sein Schiff wechseln. Schliesslich wird man auf der Hawking bald wieder dorthin vordringen können, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.


Missionen 74 + 75 – „Gegenoffensive (Teil 1 und 2)“

Datum: 21.01. und 11.02.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 18. Dezember 2395 M83
– 07. Juli 2402 Zulu

Nachdem die Führungsoffiziere zusammen mit Admiral Riker den Plan für eine Gegenoffensive besprochen haben, der auf den geborgenen Daten der Borg-Sonde basiert, machen sich die Allende und Adagio auf den Weg zu einem Treffen mit einer dreyanischen Flotte. Der Plan sieht vor, gemeinsam nach Armetu zu reisen, wo die Flotte unter Führung der Allende die Borg ablenken würde, während die getarnte Adagio den Stern mit einem Trilithiumsprengkörper zur Implosion bringt. Ein Ködershuttle soll unterdessen die Borg etwas ablenken, um ihre Kräfte zu verteilen. Der Angriff wird so zeitnah vorgenommen, da die geborgenen Daten aufzeigen, dass sich drei Borg-Kuben im Orbit des Planeten kurz vor der Fertigstellung befinden.

Der geschilderte Plan geht soweit auf und nach einer brutalen und verlustintensiven Schlacht gelingt es der Adagio, den Stern zur Supernova warden zu lassen. Die dreyanische Flotte zieht sich zurück, doch wird die Adagio auf dem Rückweg von zwei verbliebenen Borgsonden manövrierunfähig geschossen. Die Allende eilt zur Hilfe und schleppt die Adagio zum Subraumtunnel. Zwei der drei Borg-Kuben können rechtzeitig aktiviert werden und versuchen der Schockwelle mit Impulskraft bei annähernder Lichtgeschwindigkeit zu entkommen, wahrscheinlich weil ihre Warpantriebe noch nicht einsatzbereit sind. Die Allende widerum zieht sich in den Subraumtunnel zurück, zeitgleich wird dieser aber auch von der Schockwelle getroffen. Dies scheint den Tunnel zu destabilisieren und die Allende wird stärksten Belastungen ausgesetzt, ehe sie in der Nähe von Davis Heartson Station in den Normalraum zurückkehrt.

Die Schäden an der Schiffsstruktur sind jedoch massiv, der Warpkern musste deaktiviert werden und das EPS-Netzwerk droht zu überlasten. Da die Atmosphäre toxisch zu werden beginnt, evakuiert die verbliebene Besatzung das Schiff. Doch muss eine Person zurückbleiben, um die instabilen Antimaterievorratstanks manuell abzuwerfen, bevor deren Eindämmung versagt. Da sich die Kontrolle direkt bei einem zentralen EPS-Verteiler befindet, der stark verstrahlt ist, wäre ein Überleben unwahrscheinlich. Heimlich gelingt es LtCmdr. de Eloran zu verschwinden, wie sich kurz darauf herausstellt mit dem Ziel, die Kapseln abzuwerfen. Die Führungsoffiziere eilen zu einem Shuttle und verlassen das Schiff, ehe sie nach Erfolgtem Abwurf der Kapseln die Chefingenieurin herausbeamen. Diese ist allerdings bereits bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Das Shuttle versucht noch rechtzeitig die Raumstation zu erreichen, doch verstirbt Teyla de Eloran kurz zuvor.

Während die Führungsoffiziere um den Tod ihrer Kollegin trauern, sichert eine Raumjägerstaffel von DHS die verlassene und schwer beschädigte Allende.

 

Anhang:

  • Basierend auf den Daten von Spähsonden der Dreyar, die den Bau der Kuben beobachtet haben, scheinen die Borg die Materie von stellaren Körpern (in diesem Fall dem Mond von Armetu) zu verwenden, um Nanosonden zu produzieren und aus Ihnen ihre Raumschiffe wachsen zu lassen. Das Wachstum scheint dabei die verschiedenen Schiffsstadien der Borg zu durchlaufen (von einem kleinen würfelförmigen Scout zur Sonde, Sphäre und schliesslich zum Kubus). Dies könnte erklären, warum sich sämtliche Systeme über das gesamte Schiff verteilen und anders als bei anderen raumfahrenden Rassen nicht an Schlüsselpositionen gebündelt werden.

Mission 73 – „Flucht aus dem Horrorkabinett (Teil 2)“

Datum: 14.01.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 27. November 2395 M83
– 14. März 2402 Zulu

Nachdem der Kontakt zum Aussenteam abgebrochen ist, macht sich das SHARC Team auf die Suche nach den vermissten Offizieren. Diese wachen kurze Zeit nach ihrem Abtransport in einer Art Depot im Assimilationstrakt des Borgschiffes auf. Dort müssen Sie mit ansehen, wie gefangene Dreyaner in Assimilationskammern geführt und dort zwecks Umbau in Borgdrohnen verstümmelt werden. Darunter auch Dr. Annika de Eloran, die LMO der USS Adagio. Als LtCmdr Teyla de Eloran versucht, einen defekten Tricorder zu reparieren, werden die Borg auf sie aufmerksam. Beim Versuch sie zu beschützen, geraten die Aussenteammitglieder in einen Nahkampf mit drei Borgdrohnen. Eine können sie zwar ausschalten, doch werden im Verlauf des Kampfes Cmdr Erricson und LtCmdr de Eloran verletzt. LtCmdr Marterer wird gar von Assimilationsröhrchen getroffen und mit Nanosonden infiziert. Im letzten Moment gelingt es dem SHARC Team, das Aussenteam zu erreichen und gemeinsam mit ihm herausgebeamt zu werden. Anschliessend findet ein Gefecht zwischen der Adagio und der Borgsonde statt, wobei letztere zerstört werden kann. Dies führt dazu, dass Teyla de Eloran den Kommandanten des Schiffes, Cpt. John Frey, für den Tod ihrer Schwester verantwortlich macht und ihn niederschlägt. Sie wird daraufhin in der Krankenstation unter Arrest gestellt, während sich die Adagio auf den Heimweg macht.


Mission 72 – „Informationsbeschaffung (Teil 1)“

Datum: 10.12.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 27. November 2395 M83
– 14. März 2402 Zulu

Etwa 3 Wochen sind seit dem Kampf um den Flüchtlingsplaneten Risiliam vergangen. Die miterlebte humanitäre Katastrophe sowie der Verlust der mehreren Millionen Dreyaner auf dem Planeten waren wie ein Weckruf an Admiral Riker und Captain Keller gewesen. Dass es an der Zeit war, in die Offensive zu gehen. Seither befanden sich – während die Schäden der Allende repariert wurden – beide in Gesprächen mit den Dreyanern. Der daraus entstandene Plan: Um die Invasion der Borg zumindest auszubremsen, plane man einen großangelegten Angriff auf ihre Operationsbasis: Die ehemalige dreyanische Welt Armetu (der Planet, den Janeway ausradieren wollte). Dabei würde voraussichtlich der Plan, der von Cmdr. Hamilton vorgeschlagen wurde, zur Anwendung kommen, den lokalen Stern zur Supernova werden zu lassen. Doch da diese Welt nun mehr tief im Borgterritorium lag, würde man mehr Informationen benötigen. Denn eigentlich wissen wir zurzeit nichts darüber, wie die Borg aufgestellt sind.

Daher würde sich die USS Adagio getarnt einer beschädigten Borgsonde nähern, um ein Außenteam unter LtCmdr. Erricson sowie das SHARC-Team an Bord zu transportieren. Das Außenteam soll Zugang zu einem Haupt-Verteilknoten erlangen, um ein Computerprogramm einzuschleusen, das von Professor Annika Hansen, einer ehemaligen Borgdrohne, geschrieben wurde. Sein Ziel: Die Datenbank der Borg nach für den Gegenangriff relevanten Informationen zu durchforsten und sie herunterzuladen. Das SHARC-Team wiederum sollte tief ins Innere des Borgschiffes vordringen, um dort eine Transwarpspule zu entwenden.

Das Außenteam, welches unterwegs von einer Borgdrohne gescannt wurde, erreicht planmässig den Bereich, in dem sich der Ziel-Verteilerknoten befindet. Da sich dieser jedoch hinter einem Kraftfeld befindet, schreibt die Ingenieurin Teyla de Eloran das Programm um, damit ein anderer Knoten verwendet werden kann. Dies gelingt und die Daten können heruntergeladen werden, doch wird das Eindringen durch die Borg entdeckt und das Team hinter einem Kraftfeld eingesperrt. Dr. Annika de Eloran, die sich außerhalb des Kraftfeldes aufhielt, wurde daraufhin von zwei Borgdrohnen angegriffen und mit Nanosonden infiziert. Beim Versuch, das Kraftfeld durch Zerstörung des Verteilerknotens zu senken, wurde das gesamte Team ausgeschaltet und anschließend durch einen Borgtransportstrahl weggebeamt.


Mission 68 – „Eskortdienst“

Datum: 15.10.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 20. Oktober 2395 M83
– 27. August 2401 Zulu

Die Allende befand sich in den letzten vier Wochen auf Eskortdienst für die dreyanischen Flüchtlingskonvois. Nachdem sie ihren aktuellen Konvoi erfolgreich zum Subraumtunnel gebracht hat, empfängt sie zwei Notrufe: Ein nahe gelegener Konvoi, der 350.000 Flüchtlinge transportiert, sowie ein etwas weiter entfernter Konvoi, der 900.000 Flüchtlinge befördert. Ersterer könnte mit Sicherheit rechtzeitig erreicht werden, ehe die Borg eintreffen, wohingegen beim zweiten Konvoi ein gewisses Risiko bestehen würde. LtCmdr. Marterer, der zu diesem Zeitpunkt das Kommando hat, entscheidet sich für die sichere Variante und lässt Kurs auf den ersten Konvoi setzen. Diese Entscheidung wird vom Captain und Ersten Offizier gut geheißen, nachdem sie die Brücke erreicht haben. Vor Ort eingetroffen gelingt es der Allende,eine von zwei Borg-Sonden zu zerstören. Der zweiten gelingt es, einen Frachter zu zerstören, bricht den Angriff jedoch ab, als auf Geheiß von Lt. Cmdr. Erricson das Schiff als Bioschiff von Spezies 8472 getarnt wird. Trotz der Verblüffung über den Rückzug der Borg, die zuvor noch einen intensiven Scan der Allende vorgenommen haben, setzt man nun die Eskorte des geretten Konvois fort.


Abkommen zwischen der Dreyanischen Republik und der Vereinigten Föderation der Planeten

Absender:

Admiral William T. Riker
Chef der Sternenflottenoperationen Messier 83
Davis Heartson Station

Veröffentlicht:
– Sternzeit 72310 M83 (24. April 2395)
– Sternzeit 78549 Zulu (20. Juli 2401)

 

Das erste offizielle Abkommen zwischen der Vereinigten Föderation der Planeten (UFP) und der Dreyanischen Repbulik (DR) wurde nun mehr ratifiziert. Die Verhandlungen, die bereits seit einigen Monaten laufen, haben sich als relativ schwierig herausgestellt, da die Dreyar eher vorsichtig gegenüber Zugeständnissen gegenüber Außenstehenden zu sein scheinen. Dennoch hat die neuerliche Bedrohung durch die Borg und in den Verhandlungen in die Hände gespielt, so dass wir die meisten der von uns gewünschten Punkte durchsetzen konnten. Anbei eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte:

  • Ein Bündnisvertrag zwischen der UFP und die DR wurde hiermit besiedelt. Beide Nationen erkennen sich als gleichwertige Partner und Verbündete an und sichern einander gegenseitige Unterstützung und Kooperation zu.
  • Der Sternenflotte sowie zivilen Föderationsraumschiffen wird freie Passage durch den interstellaren Raum innerhalb des dreyanischen Territoriums entsprechend der lokalen Gesetze zuerkannt. Vor dem Eintritt in ein dreyanisches Sternensystem sind jedoch die lokalen Behörden zu informieren und eine Einflugerlaubnis abzuwarten. Selbiges gilt für den Föderationsraum.
  • Das Gebiet im Umkreis von ca. 20 Lichtjahren um die Trudeau-Verwerfung wird offiziell als Exklave der Vereinigten Föderation der Planeten anerkannt. Somit ist der Raum um Davis Heartson Station ab sofort Hoheitsgebiet der Föderation.
  • Die Dreyanische Repbulik stellt der Sternenflotte vier mobile Schiffswerften zur Verfügung. Die Lieferung erfolgt gestaffelt, wobei zunächst eine bei Davis Heartson Station errichtet wird, um dort den Bau des Raumschiffes der Nova-Klasse abzuschließen. Die Fertigstellung wird in 4-5 Monaten erwartet. Die übrigen drei Werften werden im Orbit unserer neuen Koloniewelt errichtet. Die Ressourcen zum Bau neuer Schiffe müssen durch die Sternenflotte oder über zukünftige Handelsabkommen beschafft werden. Ferner wird bei der Konstruktion eines Sternenflottenaußenpostens im Orbit assistiert und die notwendigen Materialien durch die Dreyanische Repbulik bereitgestellt.
  • Die Sternenflotte beginnt im Gegenzug mit der Lieferung von Impulsphasergeschützen, Torpedo- und Schildsystemen an das dreyanische Militär. Die Produktion in der Milchstraße wurde bereits in die Wege geleitet. Dadurch sollen ihre Schiffe dazu in die Lage versetzt werden, sich gegen die Borg zu verteidigen.
  • Die Sternenflotte gewährt der dreyanischen Republik uneingeschränkt humanitäre Unterstützung im aktuellen Konflikt gegen die Borg. Dies schließt die Zuweisung von zivilen und militärischen Ausbildern, Lieferung von Medikamenten, Nahrungsmitteln, Lebensmitteln und Materialien ein, die für das Überleben der flüchtigen Dreyar relevant sind.
  • Die Sternenflotte gewährt der dreyanischen Republik beschränkt militärische Unterstützung im aktuellen Konflikt gegen die Borg. Die Einzelheiten dazu sind zwischen dem Chef der Sternenflottenoperationen in Messier 83 sowie dem Botschafter der DR zu klären.

Gezeichnet

Admiral William T. Riker


Mission 67 – „Der Computervirus“

Datum: 24.09.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 24. September 2395
– 03. März 2401

 

Die Führungsoffiziere haben sich zu einer Konferenz getroffen, bei der Lieutenant Commander Mike Hamilton als neuer Leitender CONN-Offizier vorgestellt wird. Ferner ist Admiral William T. Riker zugegen, der als Chef der Sternenflottenoperationen in Messier 83 die Verantwortung über alle Aktionen in dieser Galaxie übernimmt.

Aufklärungssonden der Dreyar haben festgestellt, dass Armetu vollständig assimiliert wurde und jetzt als Ausgangspunkt für die weitere Invasion des dreyanischen Raumes um die eroberte Hauptwelt dient. Da die dreyanischen Waffensysteme ineffektiv sind und ihnen lediglich Kamikaze-Manöver bleiben, haben sie eine Evakuierung sämtlicher 36 Koloniewelten um Armetu mit einer Bevölkerung von 30 Milliarden Personen begonnen.

Der Auftrag der Raumschiffe Allende und Adagio lautet, ab morgen bei der Eskorte der Flüchtlingskonvois zu helfen.

Weiterhin besprach man die folgenden Punkte:

  • Captain Keller war vor kurzem bei General Markov im Reich des Kahless, um über dessen Unterstützung zu besprechen. Wenn gleich er die Notwendigkeit eines gemeinsamen Vorgehens sieht, obliegt diese Entscheidung nicht mehr ihm. Da er die politische Macht an einen neu gegründeten Regierungsrat abgetreten hat. Dieser werde darüber entscheiden müssen, doch fürchtet Markov, dass die Kurzsichtigkeit seiner Kollegen eher dazu führen wird, dass sie sich für eine Nutzung der Gelegenheit entscheiden, um ihr Territorium zu erweitern.
  • Die Sternenflotte glaubt, dass sie in dem antiken Wrack am Rande der Galaxie nun den Schlüssel für Reisen nach Messier 83 gefunden hat. Die Scans der Allende zeigten eine Art Antriebssystem auf, welches Hypersubraumverwerfungen stabilisiert und dadurch eine Reise in fremde Galaxien ermöglicht. Es würde aber wohl noch mehrere Jahre in der Milchstraße bzw. fast 8 Monate in M83-Zeit dauern, bis man es anwenden könne.
  • LtCmdr. Hamilton schlug vor, die Sonne um Armetu zu sprengen, um die Borg-Basis zu vernichten. Admiral Riker wird dies mit der Sternenflotte besprechen.
  • Ferner wurde die Kommunikation zwischen den Borgschiffen während der Schlacht um Armetu analysiert. Es wurde keine zentrale Trägerwelle entdeckt, die auf die Präsenz einer zentralen Steuerung durch eine Königin hinwies. Daher wurde die Theorie laut, dass möglicherweise keine Königin mehr existieren könnte. Sind die Borg also zu ihrer Ursprungsform zurückgekehrt, ein reines kollektives Bewusstsein zu nutzen?

Nach der Konferenz kehrt Admiral Riker auf Davis Heartson Station zurück. Auf der Allende stellt man kurz darauf fest, dass ein Computerspeicherkern im Kommunikationssystem von einem Borgvirus infiziert wurde. Vermutlich passierte dies, als sich die Allende während der Schlacht um Armetu in das Kommunikationsnetzwerk der Borg zu hacken versuchte. Zwei Techniker, die dort gearbeitet hatten, sind assimiliert worden. Und der Virus versucht nun mehr, die Position der Allende und DHS an das Kollektiv zu übertragen. Der Besatzung gelingt es gerade noch, die beiden Drohnen auszuschalten und die Übertragung zu stoppen. Doch ging ein Teilsignal heraus, da das verantwortliche Team zu lange zögerte. Die Borg wissen nun also, dass die Sternenflotte einen Stützpunkt hat. Nicht aber, wo sich dieser befindet.


Mitteilung des Sternenflottenkommandos

Von: Captain Nadine Sophie Keller

Aufgrund des nun mehr herrschenden Kriegszustandes gegen die Borg, seitdem sie eine Invasion des dreyanischen Territorium um Armetu gestartet haben, wurden sämtliche Sternenflotteneinheiten in Messier 83 sowie auf der anderen Seite der Trudeau-Verwerfung in Alarmbereitschaft versetzt. Da sich die dreyanischen Waffensysteme als ineffektiv erwiesen haben, haben die Dreyar mit einer Evakuierung der Kolonien im Armetu-Territorium begonnen.

Das Sternenflottenkommando hat in diesem Sinne folgende Weisungen erlassen:

  • Oberste Priorität hat die Geheimhaltung und Sicherung der Trudeau-Verwerfung.
  • Sofern eine Eroberung von DHS durch die Borg droht, ist das gesamte Flottenpersonal wenn möglich in die Milchstraße zu evaluieren, ehe die Station selbstzerstört wird. So kann hoffentlich verhindert werden, dass die Borg in die Milchstraße gelangen.
  • Der Dreyanischen Republik ist jede Hilfe bei der Evakuierung des Armetu-Territoriums zu gewähren, sofern dies nicht den oben genannten Weisungen widerspricht.
  • Sämtliches nicht-essentielles Personal muss umgehend aus M83 evakuiert werden. Dies betrifft insbesondere Zivilisten und das wissenschaftliche Personal.
  • Die Verteidigung von DHS wird durch die Zuteilung von Raumjägern der Valkyrie und Raptor Klasse ergänzt. Ferner wird die Installation zusätzlicher Impulsphasergeschütze und neuer Schildgeneratoren vorgenommen.
  • Die Waffen- und Verteidigungssysteme der USS Allende NCC-88942 werden einem Review durch das Starfleet Corps of Engineers unterzogen, um eine Optimierung für den Kampf gegen die Borg zu erreichen.
  • Lieutenant Commander Sereb vom Special Hazard and Recon Commando (SHARC) wurde beauftragt, die Bereitschaft des Sicherheitspersonals zu untersuchen und ggf. entsprechende Schulungen vorzunehmen. Ferner soll eine Einschätzung erfolgen, ob ein SHARC-Kommando der Allende zugeteilt werden soll.

 

Intern gibt es an Bord der USS Allende aufgrund der oben genannten Weisungen folgende Änderungen:

Personal:

  • Das Sicherheitspersonal wird von 42 auf 85 Personen aufgestockt
  • Das technische Personal wird von 86 auf 96 Personen aufgestockt
  • Das wissenschaftliche Personal wird von 189 auf 60 Personen reduziert
  • Von den 36 Zivilisten verbleiben vorerst nur noch 8 an Bord des Schiffes. Eine weitere Reduktion erfolgt ggf. im Verlauf.

Weitere Maßnahmen:

  • Das Taktische Modul, welches letzten Monat geliefert wurde, wird installiert.
  • Die Frachträume 1 und 2 auf Deck 10 werden in medizinische Notfallzentren umgewandelt, um auf Massenanfälle von Patienten vorbereitet zu sein.
  • Das gesamte Personal erhält regelmäßige Auffrischkurse in Selbstverteidigung, Kampfbereitschaft und Erster Hilfe.

Mitteilung an Commander Bastian Erricson

Von: Captain Nadine Sophie Keller
An: Commander Bastian Erricson

Veröffentlicht:
– Sternzeit: 72266 M83 (08. April 2395)
– Sternzeit 78366 Zulu (14. Mai 2401)

Sehr geehrter Commander Erricson

Hiermit teile ich Ihnen die Entscheidung des Sternenflottenkommandos bezüglich Ihres Falles von Sternzeit 72261 M83 (06. April 2395) bzw. Sternzeit 78333 Zulu (02. Mai 2401) mit. Nach Sichtung des Berichtes von Admiral Kathryn Janeway, Ihrer sowie meiner Stellungnahme und der schiffseigenen Logbücher hat das Sternenflottenkommando seine Beratungen abgeschlossen und den folgenden Entschluss verfasst:

Pkt. 1: Die Anklage der ‚versuchten Meuterei‘ wird auf den Tatbestand der ‚Befehlsverweigerung‘ herabgestuft.
Pkt. 2: Aufgrund der Entscheidung zu Pkt. 1 wird auf ein offizielles Kriegsgerichtsverfahren verzichtet.
Pkt. 3: Ein permanenten Verweis durch Admiral Kathryn Janeway wird in Ihrer Personalakte eingetragen. Auf eine Feststellung der besonderen Schwere wird verzichtet.
Pkt. 4: Sie werden für die Dauer von drei Monaten nach M83-Zeit zum Lieutenant Commander auf Bewährung degradiert. Sofern Sie sich in diesem Zeitraum nichts mehr zu Schulden kommen lassen, wird diese temporäre Degradierung aufgehoben. Die Bewertung erfolgt anhand der Schiffslogbücher sowie einer Stellungnahme Ihres Kommandierenden Offiziers zum Abschluss des Bewährungszeitraumes.

Sie können binnen 30 Tagen ab Erhalt dieser Nachricht Berufung gegen die oben genannte Entscheidung einlegen. Sofern Sie dies tun, wird eine offizielle Anhörung vor einem Kriegsgericht zur Klärung einberufen.

Mit freundlichen Grüßen
Captain Nadine Sophie Keller
Kommandierender Offizier
USS Allende NCC-88942

Persönliche Anmerkung:
Bastian, ich kann verstehen, wenn dich diese Entscheidung sauer aufstößt. Du solltet allerdings froh sein, dass es dabei geblieben ist. Weshalb ich dir auch dringend von einer Berufung abrate. Admiral Janeway hat alles dran gesetzt, dich vor dem Gremium schlecht zu reden. Ich habe die Admiralität ehrlich gesagt noch nie so nervös erlebt… Die Botschaft von der Rückkehr der Borg hat sie kalt erwischt. Noch dazu fürchten Sie, dass es einen gewaltigen Skandal geben könnte, sollte bekannt werden, was an diesem Tag passiert ist. Daher haben sie die Anklage herabgestuft, um auf auf das Kriegsgericht verzichten zu können. Sonst wäre es öffentlich geworden, was sie unbedingt vermeiden wollten. Auch wenn Sie insgeheim wohl gehofft hätten, dass Janeway die Bombardierung durchgezogen hätte. Denn nun fürchten sie, dass die Borg nicht mehr zu stoppen sein werden.
Der permanente Verweis durch Janeway dürfte sich mehr als negativ auf deine Laufbahn auswirken, denn es wird schwierig, in der Milchstraße so ein Kommando zu erhalten. Solange du aber unter mir dienst, hast du dahingehend nichts zu befürchten, da ich ja weiß, was passiert ist. Zumindest wurde auf eine Feststellung der besonderen Schwere verzichtet, um zukünftig keine Erklärungsnot zu verursachen.
Auch die temporäre Rückstufung zum Lieutenant Commander lässt sich verschmerzen. Sie wollten ursprünglich eine Bewährungszeit von sechs Monaten erwirken, ich konnte es aber in Hinblick auf unsere momentane Lage auf drei Monate drücken.
Janeway wurde nun angewiesen, sich aus Messier 83 rauszuhalten. Was mich ehrlich gesagt beruhigt. Dennoch: Sie wurde offiziell für ihr heldenhaftes Eingreifen bei Armetu mit dem Chrostopher Pike Orden ausgezeichnet… Und hat eine hohe Position an der Sternenflottenakademie erhalten, um die Kadetten und Offiziere als Borgexpertin zu unterrichten. Für den Fall, dass es mal nötig werden würde… Was ich persönlich für eine Frechheit halte, sie für diesen Tag noch zu befördern. Aber das ist eben Politik.


Mission 66 – „Die Schlacht um Armetu“

Datum: 10.09.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 20. September 2395 M83
– 28. Januar 2401 Zulu

 

Basierend auf den Aufklärungsdaten der USS Adagio rechnen die Dreyaner mit einem Angriff der Borg auf ihre Hauptwelt Armetu. Admiral Janeway ist aufgrund dessen nach Messier 83 zurückgekehrt und übernimmt das Kommando über die USS Allende. Diese war sofort zu Davis Heartson Station umgekehrt, nachdem sie die Kolonisten und das Material abgeliefert hatte. Der Plan sieht vor, die Borgschiffe mithilfe einer dreyanischen Flotte präventiv abzufangen und zu zerstören.

Captain Keller wird trotz ihres Protestes für die Verteidigung von DHS und der Trudeau-Verwerfung verantwortlich und soll zurückbleiben. Ebenso die Adagio, welche auf Befehl der Admirälin zu Verteidigungszwecken zurückbleiben soll.

Nach Ankunft der Allende im Orbit von Armetu findet ein Rendezvous mit der dreyanischen Armada statt, die aus 23 Schiffen besteht. Darunter ein Trägerschiff. Doch bevor man aufbrechen kann, öffnen sich mehrere Transwarpkanäle: 4 Sonden, 1 Sphäre sowie die unbekannte Pyramide erscheinen. Während die dreyanische Armada die Sphäre attackiert, versucht die Allende die Sonden samt der Pyramide aufzuhalten. Doch kann sie lediglich 2 der Sonden zerstören, ehe sich die Borg an ihre Waffen anpassen. Erst als die Adagio unerwartet in das Geschehen eingreift, können die verbliebenen Sonden ausgeschaltet werden. Die dreyanische Flotte, deren Waffensysteme sich als ineffektiv erwiesen, wurde unterdessen von der Sphäre vernichtet. Auch kommt jede Rettung für den Planeten zu spät: Die Pyramide feuert einen Energiestrahl auf diesen ab, der Nanosonden in der gesamten Atmosphäre verteilt.

Da keine Gegenmaßnahmen existieren, befiehlt Admiral Janeway die Bombardierung der Oberfläche, um die Assimilation der Bevölkerung zu verhindern. Sie fürchtet, dass die Borg nicht mehr zu stoppen sein werden, sollten ihnen die 12 Milliarden Einwohner samt ihrer Ressourcen in die Hände fallen. Doch weigern sich Commander Erricson und Lieutenant Frey, diesen Befehl auszuführen. Commander Erricson will gar die Admirälin absetzen. Da sie sich in der Defensive sieht, befiehlt sie den Rückzug der Allende und Adagio. Anschließend entbindet sie Commander Erricson vom Dienst und lässt ihn in seinem Quartier unter Arrest stellen. Der Vorwurf: Versuchte Meuterei.

Zurück bei DHS findet ein kurzes Debriefing statt, ehe Admiral Janeway in die Milchstraße zurückkehrt. Kurze Zeit später erreicht die Allende eine Nachricht: Die Borg haben eine großangelegte Invasion des dreyanischen Raums um Armetu begonnen.