Mission 54 – „Bergung mit Hindernissen“

Datum: 18.12.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 76904 (27. Dezember 2394)

Alarmstufe: Grün

Während Commander Erricson auf der Raumstation zurückgeblieben ist, um mit den Dreyar über Hilfe bei deren Ausbau zu verhandeln, ist die Allende unter dem Kommando von LtCmdr. Marterer aufgebrochen, um die Untertassensektion der alten Allende zu bergen.

Im Zielsystem angekommen zeigte sich keine Borgaktivitität. Hingegen hatte ein kleines ziviles Schiff dreyanischer Herkunft an der Untertassensektion angelegt. Der Inhaber gab an, die Sektion gefunden und für sich beansprucht zu haben. Dass die Untertassensektion der Sternenflotte gehört und man die Bergung bereits mit der dreyanischen Regierung abgesprochen hat glaubt der Plünderer nicht.

Marterer begibt sich mit einem Außenteam auf die Untertassensektion, um mit dem Dreyaner zu verhandeln. Da dieser sich jedoch betrogen fühlt, sperrt er das Team in einem Konferenzraum ein. Den Sternenflottenoffizieren gelingt die Flucht und der Plünderer sowie seine Mannschaft werden einer dreyanischen Korvette übergeben. Die Untertassensektion kann schließlich mittels Traktorstrahl abgeschleppt werden.


Mission 53 – „Lebende Tote“

Datum: 04.12.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71864 (12. Dezember 2394)

Alarmstufe: Grün

Zwei Wochen nachdem die Besatzung die neue Allende bezogen hat, fand man ein im Raum treibendes dreyanisches Raumschiff. Es schien in gutem Zustand zu sein, doch konnten keine Lebenszeichen ausgemacht werden. Ein Außenteam unter LtCmdr. Marterer beamt zwecks Untersuchungen an Bord des Schiffes. Dort stellen Sie fest, dass die Besatzung von einem Virus infiziert wurde, die nach dem Tod der Betroffenen die primitivsten Areale ihres Nervensystem aktiv hielt. So wurden sie zu sehr gewalttätigen, wandelnden Leichen, die ihre Opfer mittels Bissen infizierten.

Als ein Sicherheitsoffizier, Cerwman Dexter, durch einen Biss schwer verletzt wird, bricht Marterer die Aussenmission ab und befiehlt die Rückkehr auf die Allende. Dort verstirbt Dexter an seiner Verletzung, erwacht aber kurz darauf wieder, um Krankenschwester Murphy ebenso zu infizieren. Als Dr. Keller versucht, beiden zu helfen, wird sie ebenfalls in den Arm gebissen, woraufhin die Krankenstation evakuiert und versperrt wird. In einem Wettlauf gegen die Zeit gelingt es ihr zusammen mit Lt. Frey und LtCmdr. Marterer, den Virus in einer Blutprobe zu isolieren und mit Hilfe des Transporters aus Francines Körper zu entfernen.

Zuletzt oblag es Marterer noch, die bereits verstorbenen Crewman Dexter und Murphy zu „erlösen“.


Eingehende Transmission von Sternenbasis 73

Von: Rear Admiral Reto, Sternenbasis 73
An: Commander Erricson, USS Allende NCC-88942

Sternzeit: 76779,08 Zulu (12.10.2399 13:26 Uhr)

 

Sehr geehrter Commander Erricson

Ich möchte Ihnen zunächst mein Bedauern bzgl. der Zerstörung der USS Allende mitteilen. Und für den Tod so vieler guter Offiziere. Doch bin ich natürlich sehr froh, dass Sie ein neues Schiff gefunden haben, welches Ihnen hoffentlich ebenso gute Dienste leisten wird wie das Alte.

Der erste Punkt, über den ich mit Ihnen sprechen möchte, ist dass die Fertigstellung der Raumstation Midway auf unserer Seite der Anomalie fast abgeschlossen ist. Ihre nächsten Kommuniques werden bereits mit der neuen Kommandantin des Außenpostens stattfinden: Captain Kimberly Stone. Wie sie vielleicht wissen, war sie der Erste Offizier der Allende, bevor diese verschwand. Als sie von Ihrem Schicksal erfahren hat, hat sie sofort angeboten, die Leitung von Midway-Station zu übernehmen. Ich hoffe, dass Sie beide gut zusammenarbeiten werden.

Aber nun zum wichtigen Teil: Sowohl der Föderationsrat als auch das Sternenflottenkommando haben über Ihre Situation beraten. Seitdem die Raghdor vor 14 Jahren aus einer anderen Galaxie kamen, um sich in unserer Nachbarschaft anzusiedeln, ist die Öffentlichkeit wie auch die Sternenflotte sehr skeptisch geworden, was Wurmlöcher und Anomalien betrifft, die in andere Quadranten oder Galaxien führen. Auch in Erinnerung an den Dominionkrieg führte bislang jeder unkontrollierte Verkehr durch diese Art von Passage zu einem verheerenden Konflikt. Und eben das befürchtet der Föderationsrat auch in Ihrem Fall. Denn wie unsere besten Wissenschaftler glauben, lässt sich diese Hypersubraumverwerfung nicht schließen. Und unter dem Aspekt, dass unsere Experten große Fortschritte machen, was das Beamen durch die Verwerfung angeht, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis auch Schiffe sie passieren können.

Hinzu kommt, dass wir sehr beunruhigt darüber sind, dass es offenbar Borg-Aktivitäten bei Ihnen gibt. Da wir in der Milchstraße seit einer Ewigkeit nichts mehr von den Borg gehört haben und gar vermuten, dass das Kollektiv dank der Taten der USS Voyager nicht mehr aktiv ist, dürfen die Borg unter keinen Umständen durch die Verwerfung kommen.

Aus diesem Grund hat das Sternenflottenkommando beschlossen, dass Ihre Seite der Anomalie befestigt werden muss. Und dass eine vorerst dauerhafte Präsenz in der Südlichen Feuerradgalaxie notwendig sein wird, um eine zukünftige Passage zu kontrollieren. Daher ergehen folgende Anweisungen an Sie:

  1. Wie wir wissen, sind sie bereits im Besitz einer kleinen Raumstation. Diese muss ausgebaut und mit Verteidigungssystemen ausgestattet werden, um als Abwehrposten zu dienen. Wie es Deep Space Nine im Falle des bajoranischen Wurmlochs ist. Vielleicht können Sie dafür Teile der alten Allende sowie der USS Trudeau verwerten. Des Weiteren muss die Station ab sofort zu jeder Zeit besetzt sein, um eine Kontrolle der Anomalie sowie eine tägliche Kommunikation mit Midway-Station zu ermöglichen. Wir würden Sie auch darum bitten, einen Namen für den Außenposten zu finden.
  2. Erkunden Sie die nähere Umgebung, insbesondere in Hinblick auf potentielle Bedrohungen. Vor allem müssen wir mehr über die Borg-Präsenz in M83 erfahren. Und diese Schoedaek sind ebenfalls ein noch zu großes Fragezeichen für uns.
  3. Der Föderationsrat möchte zudem in einen Dialog mit den Dreyar treten, um einen Rahmenvertrag auszuhandeln. Zudem wollen wir eine Freilassung von Captain Keller erwirken. Bitte entrichten Sie den Dreyar, dass Sie über Ihre Station mit uns in Kontakt treten mögen.

Zudem gibt es eine Bitte von unseren Wissenschaftlern. Und zwar glauben Sie, dass sowohl der antike Außenposten im Pulsar-System wie auch dieses große verlassene Raumschiff am Rande der Galaxie dabei helfen könnten, die Transitmöglichkeiten zu Ihnen besser zu verstehen. Daher wären Sie dankbar dafür, wenn Sie beide Orte erneut genauer untersuchen könnten.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, Commander. Unsere Gedanken sind bei Ihnen.

Gez. Rear Admiral Reto
Sektorkommandeur Sternenbasis 73


Gedanken des Kollektivs nach Mission 052

Irgendwo im tiefen Raum…

Ein heißes, feuchtes Klima herrscht im Inneren eines im All verborgenen Komplexes, gehalten im schummrigen Schein sporadisch verteilter Deckenleuchten. Ehemalige Individuen, ausgestattet mit mechanischen Implantaten und assimiliert in ein kollektives Bewusstsein, stehen in ihren Alkoven oder schreiten langsam durch die Korridore, um den alltäglichen Arbeiten einer Drohne nachzugehen. Ihre Gedanken sind vereint, die Stimmen Tausender sprechen wie eine. Keine zentrale Instanz, die sie steuert. Sie entscheiden gemeinsam, sprechen wie ein Bewusstsein.

„Wir hatten Kontakt“, durchdringt es den kollektiven Geist. „Raumschiff der Sternenflotte. Excelsior-Klasse. Besatzung 588 Individuen. Spezies 5618: Menschen. Assimilation fehlgeschlagen. Feindliches Schiff zerstört.“

Eine Pause herrscht, untermalt von den Geräuschen der Borggeräten und den metallischen Schritten der Drohnen. Erst dann spricht die kollektive Stimme weiter, jedoch in einer anderen Tonlage, die diesen Monolog wirken lässt wie den Dialog einer gespaltenen Persönlichkeit.

„Erneuter Kontakt. Raumschiff der Sternenflotte. Luna-Klasse. Besatzung 476 Individuen. Assimilation fehlgeschlagen. Fehler. Assimiliertes Raumschiff 014 wurde bei Kontakt zerstört.“

Erneut spricht das Kollektiv in einer anderen Stimmlage zu sich. Sie wirkt weniger entschlossen, eher nachdenklich, bewertend.

„Eine Neubewertung unserer Prioritäten ist erfordlich. Die Assimilation von Spezies 12010 [die Schoedaek] ist nun von sekundärer Bedeutung. Die Lokalisation und Assimilation von Spezies 5618, Menschen, muss Vorrang erhalten. Begründung: Fortschritte bei Assimilation von Spezies 12010 sind unzureichend. Unsere Position ist gefestigt. Das Kollektiv muss wachsen, um Fortschreiten der Assimilation von Spezies 12010 zu ermöglichen. Spezies 5618 verfügt über Kenntnisse und Fähigkeiten, die das Wachstum des Kollektivs bedrohen. Zudem könnte ihr Wissen den Wiederanschluss an das primäre Kollektiv ermöglichen.“

Nun klingt die kollektive Stimme wieder entschlossen:

„Einverstanden. Assimilation von Spezies 12010 [die Schoedaek] wird ausgesetzt. Neue Hauptpriorität hat Lokalisation und Assimilation von Spezies 5618, Menschen. Sekundäre Priorität hat Assimilation von Spezies 12011, Dreyar. Begründung: Spezies 12011 verfügt nicht über die notwendigen Technologien, um effizienten Widerstand zu leisten. Eine Vergrößerung des Kollektivs erscheint damit wahrscheinlicher. Ressourcengewinn für Konstruktion des ersten Assimilationskubus wird so gewährleistet. Zudem sind die biologischen Charakteristika von Spezies 12011 für das Kollektiv zu präferieren.“

„Sobald das Kollektiv eine ausreichende Größe erreicht hat, muss die Assimilation von Spezies 12010 foranschreiten. Ihre technologischen Charakteristika werden unseren Fortschritt sichern. Ihre wissenschaftlichen Kenntnisse unsere Ausbreitung in weitere Galaxien ermöglichen.“

„Bestätigt. Wir werden fortfahren. Das Kollektiv wird wachsen. Widerstand ist zwecklos.“


Mission 52 – „Rettung (Teil 4)“

Datum: 06.11.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71823 (28. November 2394)

Alarmstufe: Grün

Nachdem die Allende gesichert wurde und der Transport der Besatzung an Bord begonnen hat, entdecken die Führungsoffiziere dank der leistungsfähigen Sensoren des Schiffes einen ausgedehnten unterirdischen Industriekomplex unterhalb des Kraters auf der Planetenoberfläche. In der Hoffnung dort Antimaterie zu finden, bevor das Borgschiff wieder aktiv werden kann, beamt ein Außenteam in den verlassenen Komplex. Dieser scheint nicht von den Dreyar erbaut worden zu sein. Vermutlich gehört er zu den Schoedaek, dem angrenzenden Feind der Dreyar.

Man findet eine Antimaterieraffinerie sowie einige assimilierte Lebensformen, die sich in eierförmigen Anzügen fortbewegen. Möglicherweise nutzen die Borg die Raffinerie als Versorgungsstützpunkt für eine zukünftige Invasion der dreyanischen Rpeublik. Dem Team gelingt es, mehrere Antimateriekapseln zu bergen, doch wird Lt. Roktar dabei von einer Borg-Energiewaffe getroffen und schwer verletzt.

Nach der Rückkehr auf die Allende wird das Borgschiff wieder aktiv und beginnt einen erneuten Angriff. Da die feindlichen Schilde aber noch nicht funktionieren, kann die Allende es mittels ihrer Quantentorpedos zerstören, ehe man selbst Schäden davon trägt. Nach der Vernichtung des Borgraumschiffes nimmt das Sternenflottenschiff Kurs auf die Hypersubraumverwerfung.


Mission 51 – „Neue Hoffnung (Teil 3)“

Datum: 09.10.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71823 (28. November 2394)

Alarmstufe: Grün

LtCmdr. Marterer führt ein Team in einem Shuttle in den Orbit des Planeten. Nachdem ein Notruf an die Dreyar geschickt und der Status des noch inaktiven Borg-Schiffes überprüft wurde, findet das Team ein weiteres Raumschiff, welches auf der anderen Seite des Planeten verborgen gewesen war. Dieses kann schon bald als Raumschiff der Luna-Klasse identifiziert werden. Da es sich laut Hüllenmarkierung um die U.S.S. Allende NCC-88942 handelt, ist der Ursprung des abgestürzten Shuttles damit gelüftet. Das Schiff hat keine Energie, zudem wurden sämtliche Außenschleusen geöffnet, weshalb es keine Atmosphäre hat.

Das Team landet in der Shuttlerampe, wo sie feststellen, dass es offenbar keine anderen Shuttles mehr an Bord gibt. LtCmdr. de Eloran und Lt. Frey begeben sich zum Hauptmaschinenraum, wo sie feststellen, dass offenbar ein Teil des Decks einschließlich des MR von den Borg assimiliert wurden. Allerdings scheinen die Borgsysteme inaktiv. Cmdr. Marterer geht mit Lt. Roktar gemeinsam zur Brücke. Dort finden sie Hinweise darauf, dass das Schiff aus einem Paralleluniversum stammt.

De Eloran gelingt es kurz darauf, eine Sperre des Hauptcomputers aufzuheben und die Notenergie wiederherzustellen. Dabei werden allerdings auch die Borgsysteme einschliesslich mehrerer Drohnen aktiviert, die nun versuchen das Außenteam zu assimilieren. Nur durch die Zerstörung eines Borg-Verteilerknoten im MR kann sich das Außenteam vor der Assimilation bewahren. Im Weiteren werden schrittweise die Schiffssysteme hochgefahren und Sicherheitsteams an Bord gebeamt, um es nach weiteren Borg zu durchsuchen.


Zusatzeintrag 50.1

Zwei Tage nach der Zerstörung der Allende und der Notlandung auf dem Planeten hat sich die Lage auf der Oberfläche etwas beruhigt. Noch immer hat LtCmdr. Marterer das Kommando, da Cmdr. Erricson das Bewusstsein noch nicht wiedererlangt hat. Dr. Keller konnte die Schädelblutung des Ersten Offiziers zwar stillen, doch dürfte es einige Zeit brauchen, bis er wieder einsatzbereit sein würde.

Rettungskapseln sowie Zelte dienen als vorübergehende Unterkünfte für die Besatzung und dank der Notrationen und Energiereserven in den Kapseln sieht auch die Versorgungslage für die nächsten 12 Tage noch gut aus. Auch den in der Nähe befindliche Krater hat man bereits zu Fuß überprüft: Dort gab es wohl einst Gebäude, die von der Oberfläche „raus gerissen“ wurden. Ob dies vor 1,5 Jahren oder erst vor Kurzem passiert ist konnte man durch die manuelle Inspektion nicht sagen.

Unklar bleibt weiterhin, wie viele Überlebende es gibt. Denn es ist davon auszugehen, dass nicht alle Rettungskapseln vor Ort gelandet sind. Einige werden wahrscheinlich überall auf der Oberfläche des Planeten verteilt sein. Und solange sie nicht geborgen werden konnten, ist nicht bekannt, wer bei der Zerstörung des Schiffes ums Leben gekommen ist.


Mission 50 – „Notlandung (Teil 2)“

Datum: 09.10.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71817 (26. November 2394)

Alarmstufe: Grün

Nach Rückkehr des Außenteams auf die Allende wird ein erneuter Versuch unternommen, das sich nähernde Schiff zu kontaktieren und zu identifizieren. Erst als es in Waffenreichweite ist antwortet es auf die Rufe der Allende und identifiziert sich als Borg-Raumschiff. Perplex ob dieser unerwarteten Erklärung reagiert die Brückenbesatzung nicht schnell genug, um eine Erfassung durch einen Traktorstrahl zu verhindern. Da die Phaser zunächst keine Wirkung gegen die Schutzschilde des assimilierten fremden Schiffes erzielen, befiehlt Commander Erricson trotz der kurzen Distanz den Einsatz von Quantentorpedos. Dabei werden nicht nur die Schilde und der Traktorstrahl des feindlichen Schiffes ausgeschaltet, sondern auch die Allende selbst schwer beschädigt. Die Brückencrew benötigt nach der schweren Erschütterung einen Moment zur Reorientierung, so dass den Borg genug Zeit bleibt, eine der Warpgondelpylone mit einem Schneidestrahl zu durchtrennen. Dadurch ist die Allende nun vor Ort gestrandet. Sie bemüht eine Flucht mittels Impulsantrieb, doch wird auch dieser durch einen schweren Treffer ausgeschaltet. Nun völlig manövrierunfähig beginnt das Borgschiff die Allende langsam mit seinem Schneidestrahl zu sezieren. Zu diesem Zeitpunkt befiehlt Commander Erricson die Evakuierung der Allende.

In der gestrateten Rettungskapsel stellt die Brückencrew fest, dass die Untertassensektion von der Antriebssektion getrennt wurde und nun davon driftet. Das Borgschiff hat die Antriebssektion erneut mit einem Traktorstrahl erfasst und seziert sie weiter, bis schließlich der Warpkern der Allende bricht. Die Explosion zerstört nicht nur zahlreiche flüchtende Rettungskapseln, sondern schaltet auch das feindliche Schiff aus, welches ohne Energie zu driften beginnt.

Kurze Zeit später landen die meisten Rettungskapseln und Shuttles in der Nähe des vor 1,5 Jahren hier abgestürzten Shuttles Pohjam. Erst jetzt wird Lieutenant Baker klar, dass die darin bei der Leiche von Cmdr. Stone gefundenen mechanischen Bauteile wohl Borgimplantate gewesen sind. Man beginnt mit der Versorgung der verletzten Crewmitglieder und der Errichtung eines provisorischen Lagers vor Ort. Als Commander Erricson jedoch aufgrund eines Kopfanpralls aufgrund einer Hirnblutung das Bewusstsein verliert, muss LtCmdr. Marterer das Kommando übernehmen.

 


Mission 49 – „Kontakt (Teil 1)“

Datum: 25.08.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71817 (26. November 2394)

Alarmstufe: Grün

Das Außenteam kehrt nach einer Woche auf dem Planeten Hiyem zur Allende zurück, begleitet von den 44 Besatzungsmitgliedern, die vor einem Jahr in die Hand der Dreyar gefallen waren.

Bei Ankunft wird Commander Erricson von Lt.Cmdr. de Eloran darüber informiert, dass Admiral Reto von Sternenbasis 73 mit ihm über ein wichtiges Anliegen sprechen wollte. Da er sich allerdings zurzeit wegen einer Konferenz auf der Erde befindet, erwarte er Erricsons Rückruf übermorgen nach seiner Rückkehr. Zudem seien die Zivilisten an Bord zunehmend unzufrieden mit der Lage der Allende. Ein gewisser Pete Cavanagh würde gerne stellvertretend für sie mit Erricson sprechen.

Unter dessen empfangen die Lieutenants Laber und Frey ein Radiosignal aus einem 1,5 Lichtjahre entfernten Sternensystem, welches sie für einen Notruf halten. Da es sich nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, muss es vor 1,5 Jahren ausgesendet worden sein. Als die Dreyar bestätigen, dass es sich noch knapp auf ihrer Seite der Grenze zu den verfeindeten Schoedaek befindet, fliegt die Allende mit Warpgeschwindigkeit dorthin.

Im Zielsystem angelangt identifiziert man den 3. Planeten – eine Welt der Klasse-M – als Quelle des Radiosignals. Aktiv ausgesendet wird es jedoch nicht mehr. Auf der Oberfläche finden sich Spuren einer kleinen Kolonie, die allerdings aus dem Boden gerissen wurde. Zudem empfängt man ein schwaches Sternenflottensignal aus der Nähe des Kraters.

Lt. Frey führt ein Außenteam hinab und findet ein vor 1,5 Jahren abgestürztes Typ-6 Shuttle vor, welches der Aufschrift nach von der Allende stammt. Zu jener Zeit hat sich die Allende allerdings noch nicht in dieser Galaxie befunden. Ferner scheint es von Phaserfeuer getroffen worden zu sein. Im Inneren finden sich die Überreste einer weiblichen Leiche, die eine merkwürdige rote Sternenflottenuniform trägt [die aus All Good Things / Endgame]. Auf dem Kommunikator ist der Name von Commander Kimberly Stone imprägniert, die ehemalige XO der Allende, welche aber in der Milchstraße zurückgeblieben war. Zudem findet sich auf dem Kommunikator der Name der Allende, allerdings mit verkehrter Registriernummer: NCC-88942. Auch finden sich im Inneren Biospuren von mindestens 5 weiteren Personen, die sich vor 1,5 Jahren an Bord befunden hatten. In den Überresten von Cmdr. Stone liegen des Weiteren kleine mechanische Geräte, die allerdings nicht weiter beachtet werden. Nach Anzapfen des Navigationscomputers kann gesagt werden, dass das Shuttle vor 1,5 Jahren von seinem Mutterschiff im Orbit des Planeten gestartet war. Entweder befindet es sich noch dort, zurzeit auf der anderen Seite und ist damit vor den Sensoren der Allende verborgen. Oder es ist zu jener abgeflogen bzw. abgestürzt.

Als ein großes unidentifiziertes Schiff in das System eindringt und Kurs auf die Allende hält, befiehlt Commander Erricson die Rückkehr des Außenteams.


Zusatzeintrag 48.1

Während des einwöchigen Aufenthalts des Außenteams auf der dreyanischen Heimatwelt teilten sich die Teammitglieder auf: Commander Erricson führte täglich Gespräche mit Botschafter Iheatu über die Zukunft der Allende. Lt. Frey und Ltjg. Baker erkundeten unterdessen Hiyem, dessen innere Oberfläche fast komplett von einer Stadt bedeckt war. Cmdr. Marterer wiederum besuchte die 44 Besatzungsmitglieder der Allende, die vor über einem Jahr von den Dreyar gefangen genommen wurden.

Lt. Frey und Ltjg. Baker konnten die Vielseitigkeit der dreyanischen Kultur kennenlernen. An sich war die Zivilbevölkerung freundlich und aufgeschlossen, doch vorsichtig in Bezug auf fremde Rassen. Offenbar leben die dreyanische Bevölkerung eher abgeschottet von der Außenwelt, ein Resultat des Jahrhunderte andauernden Konfliktes mit einer weiteren Großmacht in diesem Teil der Galaxie. Kommt man den Dreyar allerdings näher, öffnen sie sich schnell und zeigen sich als sehr neugierig.

LtCmdr. Marterer konnte sich versichern, dass die 44 Besatzungsmitglieder der Allende, die sich auf Hiyem befanden, in besten Verhältnissen lebten. Sie hatten ein eigenes Gebäude mit großzügiger Ausstattung, in denen jeder ein Apartment besaß. Zudem durften Sie sich in der näheren Umgebung frei bewegen. LtCmdr. Rosenbach, die ehemalige LMO der Allende, hatte die Führung über das anwesende Personal übernommen. Sie informierte Marterer darüber, dass sie sich in den ersten Monaten in einem Militärgefängnis befunden hatten und intensiv verhört wurden. Doch nachdem sich vor einigen Monaten Botschafter Iheatu eingeschaltet hatte, wurden Sie hierher umgesiedelt und seither wie Gäste behandelt.

Commander Erricson konnte Botschafter Iheatu erneut von den positiven Absichten der Allende und der Sternenflotte überzeugen. Die Allende selbst würde sich in der Region um die Hypersubraumverwerfung aufhalten dürfen. Auch die gekaperte Raumstation vor Ort würde der Sternenflotte überlassen, um den Kontakt zur Heimat pflegen zu können. Die 44 Besatzungsmitglieder der Allende, die sich auf Hiyem befinden, würden zur Allende zurückkehren dürfen. Freie Reisen durch den dreyanischen Raum sowie eine militärische Kooperation müssten allerdings Gegenstand zukünftiger Verhandlungen sein. Zudem wurde Erricson darüber informiert, dass sich die Hypersubraumverwerfung nur knapp auf der dreyanischen Seite des Grenzgebiet zu den Schoedak befindet, wie sich die andere Grossmacht nannte, mit der die Dreyar seit Jahrhunderten im Kriegszustand standen. Allerdings hätten die Kampfhandlungen vor etwa 1,5 Jahren plötzlich gestoppt. Der Grund dafür ist unklar, seither habe man nichts mehr von den Schoedak gehört. Botschafter Iheatu deutete während der Gespräche an, dass sich die Stellung der Allende deutlich verbessern würde, sollte Commander Erricson eine Erkundungsmission in das Schoedak-Gebiet durchführen, um herauszufinden, was mit ihnen passiert ist. Dies lehnte er jedoch mit Verweis auf die Oberste Direktive ab. Was Iheatu akzeptierte, gleichzeitig aber klarstellte, dass im Fall erneuter Kampfhandlungen die Allende wohl keine Unterstützung zu erwarten hätte, solange man kein Zeichen gesetzt habe, in einem Bündnis zueinander zu stehen.


Mission 48 – „Hiyem“

Datum: 21.08.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71795 (18. November 2394)

Alarmstufe: Grün

Cmdr. Erricson führt ein Aussenteam, bestehend aus LtCmdr. Marterer, Lt. Frey und Ltjg. Baker in einem Shuttle durch die Subraumtunnel zur dreyanischen Heimatwelt. Am Zielort angekommen finden Sie sich inmitten eines Nebels wieder, der Langstreckenscans verhindert. Darin versteckt liegt eine Art Mini-Dyson-Sphäre von der Größe des Plutos: Offenbar die dreyanische Heimatwelt. Hüllenmaterialien, Konstruktionsweise und Andockpunkte lassen den Schluss zu, dass sie einst zu dem riesigen Raumschiff gehört haben dürfte, welches die Allende vor einiger Zeit am Rande der Galaxie gefunden hatte. Vermutlich handelte es sich vor Millionen Jahren um ein und dasselbe Schiff, ehe es sich getrennt hatte.

Das Shuttle im Orbit geparkt beamt sich das Aussenteam auf die Oberfläche von Hiyem, wie die Dreyar ihre Heimat nennen. Dort stellen sie fest, dass die innere Oberfläche offenbar von einer einzigen gigantischen Stadt bepflastert wurde. Riesige Türme aus Glas und Metall, zwischen ihnen viel Parks, die einen Kontrast aus strahlendem weißen Metall, blauem Glas und grasigem Grün schaffen.

Im Botschaftsgebäude angelangt trifft das Team auf einen alten Bekannten: Botschafter Iheatu, wenn auch um über 300 Jahre gealtert. Gemeinsam beginnen sie mit Gesprächen darüber, wie es mit der Allende in Zukunft weitergehen würde.


Mission 47 – „Licht am Horizont“

Datum: 07.08.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71792 (17. November 2394)

Alarmstufe: Grün

Die Allende unternimmt ihren ersten Versuch, mit Hilfe der dreyanischen Raumstation über die Hypersubraumverwerfung mit der Sternenflotte in Kontakt zu treten. Nach einigen Minuten des Bangens gelang schließlich der Kontakt Sternenbasis 73. Dabei erfuhr die Besatzung, dass die Zeit in der Milchstrasse deutlich schneller zu vergehen scheint als in der Südlichen Feuerradgalaxie, wo sich die Allende befindet. In der Heimat war es der 17. März 2399, für die Föderation waren also nicht 14 Monate, sondern 6 Jahre vergangen, seitdem die Allende verschwunden war.

Nach dem Austausch von Logbüchern musste der Kontakt vorläufig unterbrochen werden, um die Tachyonemitter zu schonen. Von nun an würde es allerdings täglich möglich sein, für mehrere Minuten mit der Sternenflotte in Kontakt zu treten.

Die daraufhin an Bord ausgebrochenen Feierlichkeiten – in deren Rahmen die Beförderung von Jennifer Frey zum Lieutenant sowie von Andrew Baker zum Lieutenant Junior Grade stattfanden – wurden durch die Nachricht getrübt, dass die Dreyar zurückgekehrt waren. Sie hatten beschlossen, auf das Angebot von Captain Keller einzugehen. Sie würde am heutigen Tag mit ihnen gehen müssen, um sich vor der dreyanischen Regierung zu verantworten. Im Gegenzug würde die Allende verschont bleiben. Zudem bot man Commander Erricson an, mit einem Shuttle die dreyanische Heimatwelt durch die Subraumtunnel zu besuchen, um diplomatische Gespräche zu eröffnen.


Logbuch des Captains

Veröffentlicht: Sternzeit 71787 (15. Oktober 2394)
Von: Cpt. Nadine Sophie Keller

Zunächst zum offiziellen Teil:

Es ist mittlerweile eine Woche vergangen, seitdem uns die Klingonen verlassen haben. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur. Die Dreyar haben unseren Erklärungen glücklicherweise Glauben geschenkt, so dass sich an unserer Abmachung nichts geändert hat: Wir warten bei der Raumstation, die wir eingenommen haben, auf Meldung von Flottenkommandeur cel Mare. Dieser wird uns mitteilen, ob die dreyanische Regierung mit meinem Vorschlag einverstanden ist: Ich werde mich den Gerichten der Dreyar stellen, sofern im Gegenzug die Besatzung verschont bleibt. In der Zwischenzeit steht es uns zudem frei, die Station zu nutzen, um mit der Heimat in Kontakt zu treten. Ich stehe noch immer hinder dieser Entscheidung, bietet es meiner Crew doch die Möglichkeit, endlich Frieden zu finden.

Die Wartungsarbeiten an der Allende sind unterdessen abgeschlossen worden. Unsere Deflektorschilde sind wieder einsatzbereit und die Schäden durch den klingonischen Angriff konnten repariert werden. Was die Raumstation angeht, so haben unsere Ingenieure in den letzten Tagen hervorragende Arbeit geleistet. Die Tachyonemitter sind mittlerweile einsatzbereit, so dass wir morgen einen ersten Versuch starten können, die Hypersubraumverwerfung im mikroskopischen Ausmaß zu öffnen und mit der Sternenflotte in Kontakt zu treten. Wenn uns das gelingt, dürfte einem regelmäßigen Austausch nichts mehr im Weg stehen. Es dürfte die doch sehr bedrückte Stimmung an Bord aufhellen.

Und nun zum persönlichen Teil:

So erfreulich auch der Zustand des Schiffes sein mag, so unerfreulich erscheint mir mein eigener. Nicht nur, dass ich damit rechnen muss, jeden Tag von den Dreyar mitgenommen und von meinen Kindern getrennt zu werden. Auch Francine, die noch immer wegen ihrer Messerstichverletzung im Koma liegt, bereitet mir unendlich Kummer. Sie selbst ist zwar über den Berg, doch wollen die Ärzte sie nicht erwecken, solange ihr ungeborenes Kind noch in Gefahr schwebt. Denn dieses wurde durch den enormen Blutverlust und Stress beträchtlich in Mitleidenschaft gezogen. Und auch wenn wir uns auseinandergelebt haben und im Streit befinden, so muss ich jetzt, wo ich bald gehen muss und sie im Koma liegt, feststellen, dass mein Herz noch immer an ihr hängt. Und die Tatsache, dass ich mich nicht von ihr verabschieden kann wegen dieses Kindes, welches sie von ihrem neuen Kerl hat… Ich hasse mich selbst dafür, so zu denken, aber ich wünschte, dass es nie entstanden wäre.

Doch mittlerweile weiß ich insgesamt nicht mehr, was ich denken soll. Was in mir vorgeht. Alles geht in mir drunter und drüber. Es erinnert mich sehr an die Zeit nach meiner Trennung von Reon… Gemischt mit der Zeit nach meiner Vergewaltigung auf PX-312. Es ist diese Ausweglosigkeit, gepaart mit den hohen Erwartungen und Pflichten, denen ich mich einfach nicht gewachsen fühle… Die nicht nur von außen an mich gestellt werden, sondern die ich auch selbst an mich stelle. Früher war es immer Francine, die mir Stabilität gab. Sie verstand es wie keine Zweite, mich aufzubauen. Doch ist sie nun nicht mehr da… Damit meine ich nicht nur ihr Koma. Sondern auch, dass sie nichts mehr von mir wissen will. Und der Gedanke daran lässt mich immer zu in Tränen ausbrechen, wenn ich unsere Kinder ansehe oder alleine im Bett liege.

Glücklicherweise haben Bastian und Manuel in den letzten Tagen dazu beigetragen, dass ich nicht aus der nächsten Luftschleuse gestiegen bin. Bastian, mein wohl ältester Freund, weiß zum Glück recht gut, wo er ansetzen muss, um mich aus der ein oder anderen Grube herauszuholen. Er weiß die reife Seite in mir anzusprechen, mein Verantwortungsbewusstsein zu wecken und mir aufzuzeigen, worum es sich zu kämpfen lohnt. Was mir dabei hilft, im Moment weiter voranzugehen.

Manuel auf der anderen Seite weckt das vergrabene Kind in mir. Zum Beispiel hat er mich nach meiner Rettung doch tatsächlich aus der Krankenstation heraus geschmuggelt, als ich es nicht mehr dort aushielt. Natürlich war Dr. Lerchenfeld alles andere als erfreut, aber in diesem Moment war es mir so ziemlich egal. Und ist es mir bis jetzt. Ich merke eh immer mehr, wie gut es mir in solchen Phasen tut, einfach mal meine kindische Seite herauskommen zu lassen. Und das zu bewerkstelligen versteht er. Ich bin wirklich froh, dass wir uns angefreundet haben, während das Außenteam die 4 Monate in der Vergangenheit festgesteckt hat und wir glaubten, es sei umgekommen. Ohne ihn würde ich wohl längst vergessen haben, dass es im Leben mehr gibt als die Verpflichtungen, die mein momentanes Amt mit sich bringt. Natürlich komme ich durch diese Freundschaft in ein ziemliche unangenehmes Dilemma, insbesondere da ich vor einer Woche etwas getan habe, was ich nicht hätte tun dürfen. Und seitdem schwanke ich immer mehr zwischen meinen Launen hin und her. Zweifel, Depression, Euphorie, Lust. Es wechselt im Moment bei mir von Tag zu Tag. Hat fast schon etwas schizophrenes… Doch da ich das Schiff bald verlassen muss, ist mir das im Moment völlig egal. Ich nehme mir jetzt, was ich brauche, solange ich es noch kann. Bevor ich in einem dreyanischen Gefängnis verrotten muss… Oder hingerichtet werde. Wobei ich nicht weiß, welches das bessere Schicksal für mich wäre.

Ende des Eintrags.


Missionen 45 + 46 – „Ohne Fundament (Teil 4 + 5)“

Datum: 10.07.2016 und 17.07.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71765 (07. Oktober 2394)

Alarmstufe: Rot

Computerlogbuch der USS Allende,

nach der Flucht von Cmdr. Torr samt Entführung von Captain Keller, Lt. Frey und Captain Raskra, nahm Commander Erricson Kontakt mit Commander Kart an Bord der IKS Kozak auf. Der Erste Offizier des klingonischen Flaggschiffes erklärte, dass er keine Rettungsaktion durchführen könne, da Commander Torr bereits erklärt hatte, sich erneut mit Raskra um das Kommando duellieren zu wollen, sobald er dafür bereit war. Stattdessen würde er den Sternenflottenoffizieren eine offene Frequenz der Tarnvorrichtung der IKS Kelgor mitteilen, durch die sich die klingonischen Schiffe in Gefechtssituationen gegenseitig orten konnten. Mit Hilfe dieser Information konnte ein Außenteam auf das getarnte Schiff von Cmdr. Torr gebeamt werden. Dort traf es auf Lt. Frey, die sich aus dem Arrest hatte befreien können. Sie führte das Team zu der Arrestzelle, in der sich Captain Keller befinden sollte. Doch war sie nicht mehr vor Ort.

Da Commander Erricson nicht wusste, wo sich die Captains Keller und Raskra nun befanden, entschied er sich direkt zur Brücke des Schiffes zu gehen, um Cmdr. Torr zu stellen. Auf dem Weg dorthin löste das Team den Alarm aus, doch erreichte es noch rechtzeitig die Brücke, ehe die Sicherheitskräfte reagieren konnten. Da es nun zu einer Pattsituation gekommen war, bot Commander Erricson dem klingonischen Kommandanten an, dass er das Kommando über sein Schiff behalten könne, sofern er Captain Keller und Raskra frei ließe. Nach einiger Diskussion ließ sich Torr auf diesen Deal ein.

Nach der Rückkehr des Teams auf die Allende erklärte Raskra wütend, dass diese Entscheidung ein gewaltiger Fehler gewesen sei. Er müsse sofort zurückkehren, da es für die übrigen Klingonen sonst so aussehe, als habe er sich vor der Herausforderung gedrückt. Und das nicht einmal aus eigener Kraft, sondern mit der Hilfe der Sternenflotte. Kurz darauf fing die Allende einen Funkspruch der Kelgor ab, in der Torr wie von Raskra vorhergesagt folgende Erklärung abgab:

„Meine klingonischen Brüder und Schwester! Ich muss euch leider mitteilen, dass es nicht zu dem geplanten Duell mit Raskra kommen wird! Denn er und sein petaQ von Erster Offizier haben die Sternenflotte genutzt, um sich feige vor dieser alten Tradition zu drücken. Während wir getarnt waren, ist ein Enterkommando der Sternenflotte heimlich auf mein Schiff gelangt und hat Raskra befreit. Nun befindet er sich auf dem Menschenschiff. Ich wollte mich wie es die Tradition verlangt mit ihm messen. Dafür sorgen, dass der stärkste das Kommando erhält. Doch nun wird mir das aufgrund dieses feigen Aktion nicht mehr möglich sein. Nun frage ich euch: Von wem wollt ihr euch in die kommanden Schlachten führen lassen? Einem Verräter, der sich mit Hilfe dieser menschlichen Schwächlinge vor einem ehrenhaften Kampf drückt? Und seinem Ersten Offizier, der ihm auch noch dabei hilft. Wollt ihr euch zu Sklaven der Sternenflotte machen? Oder mir. Demjenigen, der aus der Gefangenschaft der Menschen geflohen ist, ihr Schiff verwüstet, ihren Captain gefangen genommen hat. Der unzählige Verräter auf dem Menschenschiff tötete. Der Captain Raskra, der sich auf der Allende versteckte, zurück zu unseres gleichen brachte, um sich ehrenhaft mit ihm zu duellieren? Entscheidet euch… Für die Menschen oder unsere Ehre. Tötet diesen Verräter Kart. Und lasst uns ein neues Empire in dieser Galaxie aufbauen. Eine Galaxie, die nur darauf wartet, von uns erobert zu werden!“

Darauf brachen Unruhen auf den klingonischen Schiffen aus. In der Hoffnung, die Lage beruhigen zu können, kehrte Raskra auf sein Schiff zurück. Auch bat Erricson die Dreyar um Unterstützung. Doch waren beide Versuche vergeblich. Der dreyanische Kommandant lehnte eine Einmischung ab und kündigte an, erst einzugreifen, wenn die Klingonen den Perimeter des Minenfeldes durchquerten. Und Raskra kam samt seines Ersten Offiziers auf der Kozak ums Leben.

Kurz darauf war klar, dass Torr die Kontrolle über das klingonische Geschwader übernommen hatte. Nur Roktar konnte im letzten Moment von der Mu’Rok gerettet werden. Torr nahm ein letztes Mal Kontakt zur Allende auf, ehe er mitsamt der anderen beiden Schiffe das Minenfeld durchquerte, sich tarnte und auf Warp ging. Nun stand die Allende erneut alleine da.

Gez. Cpt. Nadine Sophie Keller


Mission 44 – „Ohne Fundament (Teil 3)“

Datum: 29.05.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71765 (07. Oktober 2394)

Alarmstufe: Rot

Computerlogbuch der USS Allende,

die zurzeit befehlshabenden klingonischen Offiziere beider Schiffe wurden mittlerweile über die Geschehnisse informiert. Am Folgetag scheint sich der Zustand von Cpt. Raskra stabilisiert zu haben, wenn gleich er noch vorübergehend im künstlichen Koma gehalten werden muss. Während sich Captain Keller im Arrestbereich aufhält, um mit Cmdr. Torr zu sprechen, scheinen die Klingonen einen Befreiungsversuch zu starten.

Von der IKS Kelgor startet ein Personenshuttle in Begleitung zweier Jäger in Richtung Shuttlerampe 2 der Allende. Aufforderungen beizudrehen werden ignoriert, so dass die Allende trotz defekter Schutzschilde in Verteidigungsbereitschaft geht. 12 Sicherheitsoffiziere werden in Shuttlerampe 2 positioniert, um ein eventuelles Enterkommando abzuwehren. Warnschüsse werden von den anfliegenden Jägern nicht nur ignoriert, sondern erwidert. Der Allende gelingt es das Personenshuttle sowie einen Jäger auszuschalten, doch nutzte der zweite Jäger die Gelegenheit, um hinter die Allende zu gelangen. Mit gezielten Schüssen werden die Tor von Shuttlerampe 2 aufgesprengt, wobei das dort positionierte Personal getötet wird.

Gleichzeitig werden klingonische Truppen in den Hauptmaschinenraum sowie auf Deck 10 gebeamt. Offenbar handelte es sich bei dem Shuttleangriff lediglich um ein Ablenkungsmanöver, um möglichst viele Sicherheitskräfte auf einen Schlag auszuschalten. Bevor die Crew der Allende reagieren kann, gelingt es den Klingonen die Hauptenergie auszuschalten. Cmdr. Erricson, LtCmdr. Marterer sowie Lt. Frey bewegen sich in Begleitung von Lt. Roktar in Richtung des Arrestbereichs, um Cmdr. Torr und Cpt. Keller zu sichern. Doch ist Cmdr. Torr unter Geiselnahme von Cpt. Keller bereits die Flucht gelungen. Ein Zeuge der Aktion berichtet, dass Cmdr. Torr es offenbar auf den noch bewusstlosen Cpt. Raskra abgesehen hat, weshalb sich die Team nun in Richtung Krankenstation bewegt. Dort finden sie eine tote Pflegekraft sowie Dr. Francine Keller vor, die eine schwere Messerwunde im Bauch erlitten hat. Nach Aktivierung des MHNs zur Versorgung der schwer verletzten LMO, bewegt sich das Team weiter zur Intensivstation, wo sie Cmdr. Torr, Cpt. Keller und zwei weitere Klingonen vorfinden. Da Cmdr. Torr androht, Captain Keller zu töten, erlaubt Cmdr. Erricson ihm den Abzug. Daraufhin beamen sich die Klingonen mitsamt Keller sowie Raskra von Bord.

Gez. Cpt. Nadine Sophie Keller

 


Mission 43 – „Ohne Fundament (Teil 2)“

Datum: 03.04.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71762 (06. Oktober 2394)

Alarmstufe: Grün

Computerlogbuch der USS Allende,

Commander Erricson unterrichtete Captain Keller so gleich über das Geschehene, während LtCmdr. Marterer gemeinsam mit Lt. Frey zu dem klingonischen Offizier Roktar gingen, mit dem Frey liiert war.

Roktar informierte die beiden darüber, dass seine klingonischen Kameraden die Sternenflotte weder für vertrauenswürdig noch ehrenhaft hielten. Der gefühlte Verrat der Föderation im Dominion- und Geierkrieg hatten dazu geführt, dass sich ein sehr skeptisches Bild der Föderation in der klingonischen Kultur durchgesetzt hatte. Roktar selbst war längst vom Gegenteil überzeugt worden, doch glaubte er, dass seine Kameraden Captain Raskra für einen Feigling hielten, der sich lieber hinter den verräterischen Menschen versteckte statt sich dem Kampf zu stellen.

Zudem riet er den beiden dazu, den inhaftierten Commander Torr vorerst im Arrest zu behalten. Nachdem Captain Raskra und Kilger ausgeschaltet worden war, wäre Commander Torr nun eigentlich der Kommandant des klingonischen Geschwaders. Doch würde Captain Raskra’s XO das niemals akzeptieren und vermutlich darauf bestehen, dass Torr zwecks Exekution an ihn ausgeliefert wird. Torrs Leute wiederum würden seine Freilassung verlangen. In beiden Fällen liefe die Allende Gefahr, eine der beiden Seiten gegen sich aufzubringen, was zu einer weiteren Eskalation führen würde.

Gemeinsam informieren Marterer und Frey die beiden Kommandooffiziere über das, was Roktar ihnen erzählt hatte.

Gez. Cpt. Nadine Sophie Keller


Mission 42 – „Ohne Fundament (Teil 1)“

Datum: 20.03.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71762 (06. Oktober 2394)

Alarmstufe: Grün

Computerlogbuch der USS Allende,

die Kontaktversuche der Allende blieben ohne Erfolg. Stattdessen nahmen die klingonischen Schiffe eine aggressive Position ein, nicht gegenüber des Föderationsschiffes, sondern gegen sich selbst. Die beiden Bird of Prey der K’Vort Klasse schienen sich gegen die IKS Kozak, das Führungsschiff der Vor’Cha-Klasse, zusammengeschlossen zu haben. Erst ein Warnschuss der Allende brachte die Klingonen dazu, auf ihre Rufe zu reagieren.

Es stellte sich heraus, dass die Kommandanten der Bird of Prey (Cmdr. Kilger und Torr) nicht mit der Kapitulation einverstanden waren und die Absetzung von Captain Raskra fordern. Es wird sich darauf verständigt, dass sich die Beteiligten im Konferenzraum der Allende zusammensetzen und über diesen Konflikt sprechen. Commander Erricson, der weitaus mehr Erfahrungen mit den Klingonen hatte als Captain Keller, erklärt sich bereit, zwischen den Parteien zu vermitteln. Zudem wollte sie, dass er als zukünftiger Kommandant der Allende eine Verbindung zu den drei klingonischen Kommandanten aufbaut.

Zunächst empfängt er Captain Raskra, der ihn darüber informiert, dass nicht nur die Commanders Kilger und Torr gegen seine Entscheidung waren, der Kapitulation der Allende beizupflichten, sondern auch die Besatzungen der drei klingonischen Schiffe. Einzig seine Führungsriege schien absolut hinter ihm zu stehen, was seiner Einschätzung nach aber reichen sollte, um die Besatzung von einer Meuterei abzuhalten.

In der Beobachtungslounge angelangt begann Commander Erricson so gleich mit den Vermittlungsversuchen. Er musste jedoch schnell feststellen, dass die Fronten absolut verhärtet waren. Als dienstälterer Offizier sprach vor allem Commander Kilger für die Position der beiden Bird of Prey. Und wenn gleich sich Captain Raskra kompromissbereit zeigte, waren Kilger und Torr der Überzeugung, dass Raskra sich entehrt hätte und nicht länger das Kommando innehaben durfte. Würden seine beiden Kontrahenten ihn nicht absetzen, so würden auch sie sich entehren und vermutlich von ihren Besatzungen exekutiert werden.

Trotz aller Bemühungen kann Erricson nicht verhindern, dass Torr seinen Vorgesetzten Raskra zu einem Duell um die Führung herausfordert. Da Kilger allerdings der dienstältere Offizier war, übernahm er für Torr. Im darauffolgenden Kampf gelang es Raskra seinen Herausforderer zu töten. Der Konflikt schien gelöst, doch nutzte Torr die Gunst der Stunde, um Raskra von hinten zu erdolchen. Lt. Frey, die leider nicht rechtzeitig einschreiten konnte, stellte den klingonischen Commander daraufhin unter Arrest. Captain Raskra wiederum wurde auf die Krankenstation transportiert, wo er sogleich notoperiert wurde.

Gez. Cpt. Nadine Sophie Keller


Mission 41 – Verschnaufpause

Datum: 21.02.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71762 (06. Oktober 2394)

Alarmstufe: Rot

Computerlogbuch der USS Allende,

wenige Stunden nach ihrer Kapitulation kehrt Ruhe an Bord der Allende ein. Nach Aufnahme ihres Logbuches (s. hier) spricht Captain Keller mit Commander Erricson über ihre Entscheidung, sich der dreyanischen Justiz zu stellen, um die Crew zu schützen. Zudem spricht sie ihre Befürchtungen bezüglich der Klingonen sowie die potentiellen Möglichkeiten an, die dieser Waffenstillstand für die Beziehungen zwischen der Allende und den Dreyar bieten könnten. LtCmdr. Marterer, Ltjg. Frey und Lt. Roktar feiern unterdessen in eher sarkastischer Intenition die vorangegangene Niederlage.

Die Ruhe wird jedoch unerwartet gestört, als die klingonischen Schiffe unvermittelt ihre Verteidigungssysteme aktivieren. Vorangegangen war der Transport von zwei Personen vom klingonischen Führungsschiff zu den beiden Begleitschiffen. Captain Keller befohl daraufhin trotz der defekten Schutzschilde auf Gefechtsstationen zu gehen und eine Verbindung zum klingonischen Führungsschiff herzustellen, um die Absichten der Klingonen zu ergründen.

Gez. Cpt. Nadine Sophie Keller


Logbuch des Captains

Veröffentlicht: 05. Oktober 2394
Von: Cpt. Nadine Sophie Keller

Ich habe mich mit dem dreyanischen Kommandanten, Neiertat cel Mare, auf einen Waffenstillstand geeinigt, bis er mit dem dreyanischen Justizministerium mein Angebot klären konnte. Dieses sieht vor, dass ich mich als Kommandantin der Allende der dreyanischen Justiz stelle, sofern sowohl die Besatzung der Allende wie auch unsere klingonischen Alliierten als meine Untergebenen davon verschont bleiben. Zudem habe ich an dieses Abkommen die Rückführung unserer vor über einem Jahr entführten Besatzungsmitglieder gekoppelt. Auch das müsse er zunächst mit dem Ministerium besprechen.

Im Gegenzug sind sowohl die Allende als auch die klingonischen Schiffe darauf beschränkt, sich innerhalb des Perimeters des inaktiven Minenfeldes aufzuhalten. Verlässt eines unserer Schiffe den Perimeter, so gilt der Waffenstillstand als hinfällig. Wir dürfen jedoch die Raumstation nutzen, um mit der Heimat zu kommunizieren. Ich habe die Technik bereits damit beauftragt, sich mit der dreyanischen Station zu befassen und die Möglichkeit ihrer zu pürfen. Hoffentlich wird dies die Moral der Besatzung etwas heben.

Des Weiteren sind die Reparaturen an der Allende angelaufen. Zwar hat die Außenhülle nur minimale Schäden davongetragen, unsere Schutzschildgeneratoren wurden allerdings im Laufe des Gefechtes überlastet. Die Reparatur wird wohl einige Tage in Anspruch nehmen. Glücklicherweise gab es auch keine Todesopfer während des Gefechtes, so dass ich insgesamt positiv gestimmt bin, was unsere Zukunft angeht. Sofern die Dreyar denn mit meinem Angebot einverstanden sind. Denn dieser Konflikt muss hier und jetzt enden.

Davon abgesehen sehe ich momentan allerdings ein anderes Problem auf uns zukommen: Captain Raskra ist zwar mit der Kapitulation einverstanden, doch befürchtet er, dass die Kommandanten der Bird of Prey dies nicht akzeptieren würden. Er versprach jedoch, sich darum zu kümmern. Denn auch er weiß, dass jeder Versuch eines Angriffes auf die Dreyar unseren sicheren Tod bedeuten dürfte.

Ende des Eintrags.


Mission 40 – Operation Calling Home (Teil 3)

Datum: 07.02.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71760 (05. Oktober 2394)

Alarmstufe: Rot

Computerlogbuch der USS Allende,

im Einsatzgebiet angekommen gerieten die Allende und ihre klingonischen Alliierten nach Rückkehr des Außenteams in einen dreyanischen Hinterhalt. Wie vom Außenteam vermutet versteckten sich die feindlichen Schiffe innerhalb des Nebels. Es kam zu einem massiven Schlagabtausch zwischen beiden Parteien, der zu Gunsten der alliierten Kräfte auszugehen schien. Allerdings erreichte im letzten Moment eine dreyanische Verstärkungsstreitmacht durch die Subraumtunnelöffnung das System. Mit der überwältigenden Übermacht konfrontiert entschloß sich Captain Keller zur Kapitulation. Um zu vermeiden, dass die Allende in feindliche Hand fällt, bot Captain Keller an, sich als Kommandantin der Allende anstelle der Besatzung der dreyanischen Justiz zu stellen. Kommandeur cel Mare stimmte einem vorübergehenden Waffenstillstand zu, bis er dieses Angebot mit dem dreyanischen Justizministerium geklärt haben würde.

Gez. Cpt. Nadine Sophie Keller