Mission 39 – Operation Calling Home (Teil 2)

Datum: 24.01.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71760 (05. Oktober 2394)

Alarmstufe: Grün

Computerlogbuch der USS Allende,

das Außenteam hat die Station wie geplant mit Hilfe des gekaperten Frachtschiffes betreten können. Laut der ersten Scans ist sie praktisch fertiggestellt, verfügt allerdings über keinerlei Verteidigungssysteme. Auch befinden sich den Sensoren nach nur 10 Mantiden an Bord, vermutlich als einfache Arbeitskräfte.

Der erste Plan, die Sprengladungen am Hauptreaktor zu platzieren, um die Station zu zerstören, stellt sich schon bald vor Ort als ungeeignet heraus. Die Station wird lediglich über einen Fusionsreaktor betrieben, dessen Sprengung würde die Station nicht vollständig vernichten.

Daher improvisiert das Team: Während LtCmdr. de Eloran in Begleitung von LtCmdr. Marterer zur Kommandozentrale der Station aufbricht, um nach Informationen über den Verbleib der entführten Besatzungsmitglieder zu suchen, begeben sich Lt. Frey und Roktar zum Verbindungstunnel zwischen Kontrollsektion, Maschinensektion und Habitatring, um die Sprengladungen an diesem Punkt anzubringen und die Station auf diesem Weg zerstören zu können.

An ihren jeweiligen Zielorten angekommen wird jedoch unerwartet Alarm ausgelöst und die beiden Teams von Kampfrobotern attackiert [s. Bild]. Diese werden durch Schilde geschützt, die durch normales Phaserfeuer nicht durchdrungen werden können. Lediglich Disruptorfeuer aus der Ferne sowie Phaserfeuer aus unter einem Meter Entfernung vermochten den Schild zu überwinden.

Nach der Ausschaltung der Kampfroboter blasen De Eloran und Marterer die geplante Sprenung der Station ab und rufen das zweite Team zu sich in den Kontrollraum. Dort erklären sie, dass man die fast fertig gestellte Station als Außenposten nutzen könnte, um regelmäßig mit der Heimat zu kommunizieren. Jetzt wo die Station gesichert war, würde es keinen Sinn machen, sie einfach in die Luft zu sprengen. Informationen über den Verbleib der entführten Crewmitglieder konnten sie allerdings nicht finden.

Kurz darauf entdeckt de Eloran, dass sich eine dreyanische Flotte im Nebel versteckt und offenbar auf die Ankunft der Allende wartet. Die ganze Aktion war offenbar geplant, um die Allende in eine Falle zu locken. Eine Möglichkeit das Schiff zu warnen besteht jedoch nicht mehr, da sie genau in diesem Moment ankommt und die Kommunikation aufgrund des Störfeldgenerators unterbrochen ist.

Gez. Cpt. Nadine Sophie Keller


Mission 38 – Operation Calling Home (Teil 1)

Datum: 10.01.2016 20:00 Uhr
Sternzeit: 71760 (05. Oktober 2394)

Alarmstufe: Grün

Computerlogbuch der USS Allende,

die erste Phase von Operation „Calling Home“ hat begonnen.

Nachdem die IKS Ketgor den zu enternden Frachter mit ihrem Traktorstrahl eingefangen hatte, wurde das Außenteam, bestehend aus Commander Erricson, LtCmdr. Marterer und de Eloran sowie Lt. Frey wurden von der IKS Ketgor, an Bord des dreyanischen Schiffes gebeamt. Begleitet wurde das Team von Lt. Roktar, dem Waffenoffizier des Bird of Prey.

Nach der Rematerialisierung stellte das Team fest, dass es sich bei dem dreyanischen Raumer offenbar um ein unbemanntes, autonomes Schiff handelte. Bei dem Versuch, die Kontrolle über das Computersystem zu erlangen, wurde das Team mit mehreren automatisierten Verteidigungsmaßnahmen konfrontiert, die erfolgreich neutralisiert werden konnten. Dabei wurden Kontrollraum und Hauptkorridor jedoch mit einem anästhetischen Gas geflutet.

Daher ist das Team nun auf den Frachtraum des Schiffes beschränkt. Hier installierten Roktar und Marterer den Subraumstörsender, woraufhin die IKS Ketgor sich zurückziehen konntem. LtCmdr. de Eloran gelang es unter dessen, vom Frachtraum aus die Kontrolle über das Navigationssystem des Schiffes zu erlangen und Kurs zur dreyanischen Raumstation bei der Hypersubraumverwerfung zu setzen.

Gez. Cpt. Nadine Sophie Keller


Briefing zur Operation „Calling Home“

Operationsziele

  • Infiltration und Zerstörung der dreyanischen Raumstation
  • Informationsbeschaffung über den Verbleib der entführten Besatzungsmitglieder
  • Kontaktaufnahme mit der Milchstraße durch die Hypersubraumverwerfung
  • Sicherung der Hypersubraumverwerfung, um zukünftige Kommunikation zu ermöglichen

 

Aufklärungsdaten

Die nachfolgenden Informationen wurden mittels einer Aufklärungssonde am gestrigen Tag gesammelt:

Eine im Bau befindliche dreyanische Raumstation wurde in direkter Nähe zur Hypersubraumverwerfung lokalisiert. Die Scans legen nahe, dass sie mit Tachyonemittern ausgestattet wurde, die eine mikroskopische Öffnung der Verwerfung erlauben könnten. Des Weiteren verfügt sie über eine Art Hochleistungsnadionemitter. Beides legt nahe, dass die Dreyaner eine Destabilisierung der Verwerfung planen. Noch scheint die Station nicht einsatzfähig zu sein, doch dürfte die Fertigstellung kurz bevorstehen.

Die Station selbst scheint nicht bewaffnet zu sein. Zum Schutz wurde ein Minenfeld um die Station samt der Verwerfung errichtet. Offenbar ist der Durchflug für dreyanische Schiffe möglich, da Frachtschiffe regelmäßig das Minenfeld passieren. Vermutlich verfügen die Schiffe über einen Sender, der die direkt in der Umgebung befindlichen Minen vorübergehend deaktiviert. Die Frachtschiffe kommen auf ihrem Weg zur nächstgelegenen Subraumtunnel-Öffnung dem Ortus Fabulae Nebel nahe, in dem sich noch das Wrack der USS Trudeau befindet.

Dreyanische Station (Verwerfung)

Des Weiteren konnten zwei Leichte Kreuzer in der Region geortet werden. Ein Scan des Nebels auf feindliche Kräfte war allerdings nicht möglich. Nach Abschluss des Einsatzes hat sich die Sonde selbst zerstört.

 

Einsatzplanung

Mit Hilfe eines der Bird of Prey wird eines der dreyanischen Frachtschiffe in der Nähe des Ortus Fabulae Nebels gestoppt, bevor es in das Subraumtunnelnetzwerk eindringen kann. Ein gemeinsames Enterkommando unter der Leitung von Commander Erricson wird das Frachtschiff kapern, woraufhin sich der Bird of Prey zurückzieht, um das Entdeckungsrisiko zu reduzieren.

Anschließend wird das Frachtschiff genutzt, um unbemerkt durch das Minenfeld zu schlüpfen und an Bord der Raumstation zu gelangen. Zusätzlich wird ein Störgenerator an Bord installiert, um die Subraumkommunikation in der Region zu unterbinden. So sollte verhindert werden können, dass die Dreyar Verstärkung anfordern können. Allerdings wird dadurch auch keine Kommunikation zwischen den verbündeten Kräften möglich sein.

Nach Betreten der Raumstation werden an strukturell wichtigen Punkten Sprengladungen angebracht. Zudem sollte versucht werden, Informationen über den Verbleib der entführten Besatzungsmitglieder zu beschaffen.

Anschließend zieht sich das Außenteam zum Frachtschiff zurück, verlässt die Umgebung der Raumstation und zündet die Sprengladungen. Unsere Hoffnung ist, dass bei der Zerstörung der Station zusätzlich das Minenfeld neutralisiert wird.

Zwei Stunden nach Beginn des Einsatzes wird die Allende zusammen mit den klingonischen Schiffen (die IKS Kozak mit den beiden begleitenden Bird of Prey) folgen, um das Gebiet zu sichern. Es steht also nur ein begrenztes Zeitfenster für die Operation zur Verfügung.


Zwischenbericht des Captains

Veröffentlicht: 03. Oktober 2394
Von: Cpt. Nadine Sophie Keller

Nach der Rückkehr des Außenteams konnten wir erfolgreich durch das Subraumtunnelnetzwerk zum Treffpunkt mit den klingonischen Schiffen navigieren. Die Krankenstation hat die Besatzungsmitglieder, die Probleme mit der Reise durch das Tunnelnetzwerk Probleme haben, vorübergehend mit Neurosuppressoren ausgestattet, um die Übererregung des Gehirns zu reduzieren.

Der Maschinenraum arbeitet mittlerweile an der Installation der Tarnvorrichtung, die wir auf Basis der von den Klingonen zur Verfügung gestellten Informationen konstruiert haben. Sie sollte zum Beginn des nächsten Einsatzes bereit stehen.

Ich habe unterdessen den Start einer Aufklärungssonde zur Hypersubraumverwerfung befohlen. Nur so werden wir erfahren können, was dort auf uns wartet.


Navigationssoftware für Subraumtunnelnetzwerk steht zur Verfügung

Veröffentlicht: 02. Oktober 2394
Von: Lt. Cmdr. Teyla de Eloran, Chefingenieurin

Die vom fremden Schiff geborgene Navigationssoftware konnte erfolgreich in den Hauptcomputer der Allende integriert werden. Sicherheitshalber erfolgte die Installation in einem abgesicherten Bereich, so dass keine negativen Auswirkungen auf den restlichen Computer zu erwarten sind.

Zukünftig wird nach vorheriger Eingabe eines Zielpunktes eine computergesteuerte, automatische Navigation durch das Subraumtunnelnetzwerk möglich sein. Ein manuelles Eingreifen durch die CONN wird nach Übergabe der Navigation an den Computer nicht mehr möglich sein. Zu Beachten gilt dabei, dass das Subraumtunnelnetzwerk offenbar über bestimmte Öffnungen im Normalraum zu verfügen scheint. Deren genauen Koordinaten sind notwendig, um besagten Zielort in die Navigationssoftware einzugeben. Sollte das Schiff ohne vorherige Eingabe dieser Zielkoordinaten in das Tunnelnetzwerk eindringen, kann nicht vorhergesagt werden, wo wir es wieder verlassen werden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind uns lediglich die Koordinaten für drei dieser Öffnungen bekannt: Die hiesige beim fremden Schiff, der Treffpunkt mit den Klingonen und die Hypersubraumverwerfung, durch die wir hier gestrandet sind.


Mission 37 – „Zufallsfund (Teil 3)“

Datum: 15.11.2015 20:00 Uhr
Sternzeit: 71751 (02. Oktober 2394)

Alarmstufe: Gelb
Momentane Position: Am Rande der Galaxie M83. Genaue Position noch nicht bestimmt.

Computerlogbuch der USS Allende,

nachdem das Außenteam – Ensign Baker blieb im Kontrollraum zurück – den Abstieg den Liftschacht hinunter begonnen hatte, schloss sich unverhofft die Tür und Commander Erricson verschwand in einem weißen Lichtblitz. Da der Weg zurück versperrt war, stiegen Marterer und Frey weiter hinunter, bis sie eine offene Tür fanden, durch die sie in einen dunklen Korridor gelangten. Da die Tricorder im Inneren des Schiffes wieder funktionierten, konnten sie eine schwache Energiesignatur etwa 400m weiter den Korridor hinunter lokalisieren. Sie machten sich auf den Weg dorthin in der Hoffnung, eine Spur des vermissten Ersten Offiziers zu finden.

Commander Erricson fand sich unterdessen in einer völlig weißen Umgebung wieder, wo ihn eine humanoide Projektion ansprach. Es handelte sich dabei um dasselbe Avatarsystem, das einst auf dem Pulsar-Planeten Kontakt zum Außenteam aufgenommen hatte (s. Mission 15). Zunächst schien es, als handle es sich um ein einfaches Computerprogramm, doch erkannte der Erste Offizier schnell, dass es sich um eine Künstliche Intelligenz handelte, die sich bewusst dumm stellte, um an Informationen von Erricson zu gelangen. Nachdem die KI aufgeflogen war, erklärte sie, dass sie ein Überbleibsel einer längst vergangenen Zivilisation sei und einst mit sämtlichen Anlagen und eben dieser verbunden gewesen war. Nachdem sie von der Reaktivierung des Schiffes erfahren hatte, verband sie sich mit dem Schiffscomputer und „entführte“ Commander Erricson, um herauszufinden, um wen es sich bei diesen Besuchern handelte.

Marterer und Frey trafen auf ihrem Weg durch das Schiff auf ein Sicherheitsschott, das ihren Weg versperrte. Nachdem sie sich mit ihren Phasern hindurch geschweißt hatten, stellten sich ihnen zwei kugelförmige Drohnen in den Weg. Sie forderten das Team dazu auf, das Schiff zu verlassen und informierten sie darüber, dass Commander Erricson erst nach einer Befragung wieder auf freien Fuß kommen würde. Nachdem sich das Außenteam weigerte, dieser Aufforderung nachzukommen, gaben die Drohnen den Weg frei. Marterer und Frey gelangten daraufhin in einen weiteren Kontrollraum. Doch wurden sie hier von zwei mechanischen „Spinnen“ angegriffen, die von den zuvor gesichteten Drohnen gesteuert wurden. Die Spinnen wurden von Kraftfeldern geschützt, die Marterer und Frey nur durch gemeinsamen Phaserbeschuss bei maximaler Leistung durchbrechen konnten.

Commander Erricson gelang es nach einem ausführlichen Gespräch, den Avatar davon zu überzeugen, Ihnen mit der Navigation durch das Subraumtunnelnetzwerk zu helfen. Zu diesem Zweck lud es ein Navigationsprogramm in einen nicht geschützten Bereich des Schiffscomputers, so dass das Außenteam es herunterladen konte. Kurz darauf erfuhr Erricson von dem Avatar, dass sein Team in Gefahr sei. Doch könne die Künstliche Intelligenz das Sicherheitssystem des Schiffes beeinflussen. Daher ermöglichte es dem Commander, mit seinen Leuten Kontakt aufzunehmen, um sie anzuleiten.

Marterer und Frey nahmen Zugriff auf eine der Konsolen und fanden eine Schematik des Schiffes. Darin war ersichtlich, dass das Heck des Schiffes aus „Raumverzerrungsspulen“ bestand, die mit einem großen Energiegenerator unbekannter Art im Zentrum verbunden war, welche wiederum mit dem äußeren Bereich des Schiffes in Verbindung stand, der als „Hawking-Strahlungs-Radiator“ bezeichnet wurde. Marterer speicherte diese Schematik auf seinem Tricorder und wurde daraufhin von Commander Erricson kontaktiert, der ihm Anweisungen gab, um die besagte Navigationssoftware herunterzuladen und das Kraftfeld zu senken, welches das Schiff schützte.

Marterer gelang es nach der Sicherstellung der Software im letzten Moment das Kraftfeld zu deaktivieren, so dass der Avatar das Team zurück ins Shuttle transportieren konnte, ehe er und Frey von weiteren mechanischen Spinnen getötet würden. Dabei wurde der OPS-Offizier jedoch an der Hand verbrannt und Frey am Arm verletzt.

Gez. Captain Dr. Nadine Sophie Keller
Kommandierender Offizier


Mission 36 – „Zufallsfund (Teil 2)“

Datum: 08.10.2015 20:00 Uhr
Sternzeit: 71751 (02. Oktober 2394)

Alarmstufe: Gelb
Momentane Position: Am Rande der Galaxie M83. Genaue Position noch nicht bestimmt.

Computerlogbuch der USS Allende,

das Außenteam hat sich aufgeteilt: Während Cmdr. Erricson und Lt. Frey versuchen, über eine Schleusentür innerhalb der Frachthalle Zugang zum Inneren des Schiffes zu bekommen, erkunden LtCmdr. Marterer und Ens. Frey die Frachthalle selbst. Dabei stoßen sie auf einen kleinen Kontrollraum, in dem sie dem schlafenden Schiff wieder etwas Energie verschaffen können: Die Lichter in der Frachthalle gehen an und eine der Konsolen aktiviert sich. Cmdr. Marterer versucht daraufhin vergebens, Zugang zum Computersystem des Schiffes zu erlangen.

Cmdr. Erricson und Lt. Frey wiederum schweißen sich mit einem Phaser durch die Schleusentür und finden sich im Inneren der Luftschleuse wieder. Dort erkennt Cmdr. Erricson, dass es sich um dasselbe Design handelt wie damals in der unterirdischen Basis des Pulsarplaneten [s. Mission 14]. Auch die Sprache der Konsole im Kontrollraum entspricht der in der unterirdischen Basis und kann dank der damals geborgenen Übersetzungsmatrix verständlich gemacht werden.

Das Außenteam trifft sich anschließend und stellt fest, dass nicht nur die Lichter angegangen sind, sondern auch ein Kraftfeld den Hüllenbruch abschirmt, durch den das Team hinein gekommen war. Somit ist eine Rückkehr zum Shuttle vorerst nicht mehr möglich. Auch stellen sie fest, dass diese Frachthalle offenbar das gesamte Schiff umgibt, aber scheinbar keine Güter hier gelagert wurden. Eher erinnert es an eine Art Tank. Zurück in dem kleinen Kontrollraum besteht zwar weiterhin kein Zugriff auf das Computersystem, doch kann das Team eine innere Tür aufstemmen, die in einen tiefen Schacht mündet. Wahrscheinlich eine Art Turbolifttunnel.

Gez. Captain Dr. Nadine Sophie Keller
Kommandierender Offizier


Medizinischer Hinweis bzgl. des Subraumtunnelnetzwerks

Veröffentlicht: 02. Oktober 2394
Von: Dr. Francine Keller, Leitender Medizinischer Offizier

Etwa 23 Crewmitglieder wurden nach Verlassen des Subraumtunnelnetzwerks aufgrund einer kurzen Bewusstlosigkeit vorstellig. Nach Auswertung der Untersuchungsergebnisse konnte bei ihnen eine neuronale Überlastung festgestellt werden, welche zu einem kurzen Ausfall des zentralen Nervensystems geführt hatte. Dies ist aufgrund der zeitlichen Nähe am ehesten auf die Reise durch das Subraumtunnelnetzwerk zurückzuführen.

Sofern ein Besatzungsmitglied eines der folgenden Symptome feststellt oder beobachtet, hat sich die betroffene Person umgehend in der Krankenstation zu melden: Schwerer Schwindel, Übelkeit oder Erbrechen, Bewusstseinsverlust, massive Kopfschmerzen, Krampfanfälle, Muskelkraftverlust, ausgeprägte Empfindungsstörungen, unbewusstes Einnässen oder Stuhlabgang, Herzstolpern.

Im Verlauf der nächsten 24 Stunden werden stichprobenartige Untersuchungen der Besatzung durchgeführt, um auszuschließen, dass es sich um ein umfassenderes Problem handelt.


Mission 35 – „Zufallsfund (Teil 1)“

Datum: 23.08.2015 20:00 Uhr
Sternzeit: 71751 (02. Oktober 2394)

Alarmstufe: Gelb
Momentane Position: Am Rande der Galaxie M83. Genaue Position noch nicht bestimmt.

Computerlogbuch der USS Allende,

nachdem es anhand der Karte gelungen war, eine Subraumtunnelöffnung in der Nähe der Allende zu lokalisieren, hat sich das Schiff mit der IKS Kozak und ihren beiden begleitenden Bird of Preys an dieser getroffen. Mit Hilfe eines Deflektorimpulses gelang es der Allende den Subraumtunnel zu öffnen und in das Tunnelnetzwerk einzufliegen. Die klingonischen Schiffe blieben hingegen zurück, auf weitere Anweisungen der Allende wartend, wie innerhalb des Netzwerks zu navigieren ist. Wenn gleich Captain Raskra ein Zeitlimit von 24 Stunden gesetzt hatte, ehe die Klingonen auf eigene Faust einen Versuch unternehmen würden. Innerhalb des Subraumtunnelnetzwerks muss die CONN jedoch schnell feststellen, dass der Navigationscomputer nichts mit dieser Reisemodalität anfangen kann. Auch die restlichen Sensoren des Schiffes liefern keine klaren Anzeigen.

Erst am Ende des Subraumtunnelnetzwerks fällt die Allende von selbst in den Normalraum zurück. Sie befand sich nun am Rande der Galaxie, einer stellar sehr lichten Region ohne nahe befindliche Sterne. Jedoch erfassten die Sensoren ein gigantisches Objekt, welches bei Annäherung als 6km langes Raumschiff unbekannter Herkunft identifiziert werden konnte. Es trieb energielos und ohne Lebenszeichen mit vereinzelten Hüllenschäden, vermutlich schon seit mehreren Milliarden Jahren in einer eliptischen Laufbahn um die Galaxis. Dennoch schien es technologisch extrem fortschrittlich zu sein, da die Sensoren weder die Hülle durchdringen konnten noch klar war, über welche Art von Antrieb es verfügte.

Plötzlich brach Erricson auf der Brücke zusammen, doch konnte die herbeigerufene LMO, Francine Keller, keine Ursache feststellen. Da es ihm kurz darauf wieder gut ging, beließ sie ihn im Dienst, während sie auf der KS die Scanergebnisse auswertete.

Ein Außenteam um Commander Erricson brach daraufhin in einem Shuttle auf, um das fremde Schiff genauer zu untersuchen, während an Bord der Allende die Daten aus dem Subraumtunnelnetzwerk ausgewertet werden würden. Da weder ein Transport auf das fremde Schiff möglich war, noch die vermeintlichen Andockpunkte kompatibel erschienen, benutzte das Außenteam eine magnetische Harpune, um in Raumanzügen über ein Seil durch einen der Hüllenbrüche ins Innere des Schiffes zu gelangen. Dort fand es sich in einer gewaltigen Frachthalle wieder. Nach einem kurzen Bericht an die Allende konnte die Erkundung des Schiffes nun beginnen.

Gez. Captain Dr. Nadine Sophie Keller
Kommandierender Offizier


Shuttle Vandiver (02) in Reparatur

Veröffentlicht: 29. September 2394

Das Shuttle Vandiver (02) befindet sich zurzeit in Reparatur. Grund ist ein Absturz vor 4 Monaten, in dessen Rahmen es schwere Schäden der Rumpfstruktur erlitten hat. Des Weiteren ist der Warpkern funktionsunfähig.

Bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten befindet es sich außer Dienst.


Verschollenes Außenteam zurückgekehrt

Veröffentlicht: 29. September 2394

Das verschollene Außenteam um Cdr. Erricson, Dr. Francine Keller, LtCdr. Marterer, Ltjg. Frey und Ens. Baker ist nach 4 Monaten auf das Schiff zurückgekehrt. Ebenfalls an Bord waren drei menschliche Zivilisten. Sie wurden im energielosen Shuttle Vandiver im Orbit eines Klasse-O Planeten lokalisiert. Die Teammitglieder und ihre Begleiter sind allesamt wohl auf.


Mission 34 – „Zurück an Bord“

Datum: 09.08.2015 20:00 Uhr
Sternzeit: 71743 (29. September 2394)

Alarmstufe: Grün
Momentane Position: Im leeren Raum

Computerlogbuch der USS Allende,

seit der Rückkehr des Außenteams waren zwei Tage vergangen und die Allende befand sich auf dem Weg zum Treffpunkt mit den klingonischen Schiffen. Im Rahmen des letzten Debriefings wurde der wieder erwachte und für Commander Erricson als Erster Offizier eingesprungene LtCdr. Marterer zum leitenden OPS-Offizier ernannt, da LtCdr. de Eloran als neue Chefingenieurin berufen wurde. Zudem wurde das Team über das weitere Vorhaben der Kommandantin informiert: Gemeinsam mit den Klingonen würde man sich auf den Rückweg zur Hypersubraumverwerfung machen, die man vor über einem Jahr zurückgelassen hatte, um dort mit bereits fertiggestellten Tachyonemittern in Kontakt mit der Heimat zu treten. Ähnlich wie man es damals mit der USS Jo’kala getan habe. Der Rückweg würde lediglich 2 Monate bei Warp 8 in Anspruch nehmen.

Da am Zielort mit einer Befestigung der Dreyar zu rechnen wäre, sehe der Plan vor, zunächst eine Aufklärungsmission zu starten, um mehr über die Lage vor Ort in Erfahrung zu bringen. Anschließend würde man über das weitere Vorgehen zusammen mit Captain Raskra beraten müssen.

Im Rahmen der Konferenz wird zudem deutlich, dass sich Spannungen zwischen Captain Keller und ihrer Ehefrau aufgebaut haben, da sich beide kaum eines Blickes würdigen. Auch spricht Ensign Baker nach der Konferenz ein Gerücht an, nach dem Francine Keller nicht mehr in das Quartier ihrer Familie zurückgekehrt sei.

Während sich Captain Keller und Commander Erricson in ihrem Raum über die Außenmission und insbesondere die Dreyar unterhalten, wobei der – wenn auch unwahrscheinliche – Verdacht laut wird, dass es sich um Nachfahren der Urhumanoiden handeln könnte, analysieren LtCdr. Marterer, Ltjg. Frey und Ens. Baker gemeinsam das dreyanische Datengerät, um eventuell noch Informationen über dieses „Galaktische Transportnetzwerk“ zu gewinnen. Während sie bei dem Gerät selbst keinen Erfolg haben, fällt Marterer ein, dass er auf der antiken Basis im Pulsarsystem vor einigen Monaten (Mission 15) bereits eine Art Karte gesehen hatte. Bei Durchsicht der Tricorderdaten aus jener Zeit stießen sie tatsächlich auf einen lückenhaften Scan besagter Karte. Dadurch wäre es ggf. möglich, eine Eintrittspforte zu lokalisieren und mit etwas Glück innerhalb von Stunden zur Hypersubraumanomalie zurückzukehren.

Gez. Captain Dr. Nadine Sophie Keller
Kommandierender Offizier


Hüllenreparaturen abgeschlossen

Veröffentlicht: 26. September 2394

Die Reparaturarbeiten an der Außenhülle des Schiffes gelten nun mehr als abgeschlossen. Somit sind die zuvor aufgegebenen Randbereiche der betroffenen Decks wieder freigegeben.

Des Weiteren steht dem Schiff aufgrund der intakt gesetzten Verkleidung der Steuerbord-Warpgrondel ab sofort wieder die volle Warpkapazität zur Verfügung. Die technische Abteilung weist jedoch darauf hin, dass wegen der schwierigen gravimetrischen Gegebenheiten in dieser Galaxie mit einem deutlich erhöhten Treibstoffverbrauch bei hohen Warpgeschwindigkeiten zu rechnen ist. Aus diesem Grund wird empfohlen, Geschwindigkeiten über Warp 8 nur im Notfall einzusetzen.


Mission 33 – „Die Vollendung des Kreises“

Datum: 26.07.2015 20:00 Uhr
Sternzeit: Unbekannt
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Grün
Momentane Position: Planet Etienne

Computerlogbuch der USS Allende,

im Gespräch mit dem Dreyaner Iheatu gelang es Commander Erricson nicht, sein Vertrauen für sich zu gewinnen. Dennoch offenbarte er ihm, dass sich die dreyanische Republik momentan im Krieg mit einer anderen Rasse befände und der hiesige Raumsektor schon bald umkämpftes Gebiet sein würde. Zudem erfuhrt der Erste Offizier, dass die Menschen offenbar die ersten anderen Humanoiden waren, auf die die Dreyar gestoßen sind. Alle anderen Lebensformen wären weder humanoid noch zum Großteil raumfahrend gewesen. Die große Ausnahme sei das Volk, mit dem die Dreyar im Konflikt stünden. Kurz darauf erfuhr Iheatu von den Schiffen im Orbit – einem Kreuzer sowie zwei Transportschiffen -, dass sich drei feindliche Schiffe dem Sternensystem näherten. Die Transportschiffe seien für den Fall mitgeflogen, dass die Einheimischen einer Umsiedlung zu ihrem eigenen Schutz zustimmen würden.

Unterdessen traf Lieutenant Frey an der Absperrung des Landeplatzes auf eine Gruppe von Flüchtlingen aus der Stadt, die um Hilfe baten. Offenbar hatten sich die meisten Sicherheitskräfte und Rebellen gegenseitig ausgelöscht und die Stadt würde kaum mehr Leben unterhalten können. Ensign Baker wiederum war in einem Laderaum damit beschäftigt, die Energiezelle des Shuttles aufzuladen. Dabei stieß er auf einen kleinen Handcomputer, der Hinweise auf ein „Galaktisches Transportnetzwerk“ enthielt. Noch bevor er näher nachsehen konnte, wurde er von Commander Erricson über Funk angewiesen, zum Shuttle zurückzukehren. Er steckte das Gerät vorsorglich zur weiteren Untersuchung ein.

Erricson vereinbarte mit Iheatu, dass die Dreyar die Bevölkerung des Planeten Etienne evakuieren, sofern diese damit einverstanden wäre. Auf die Frage, wann die Sternenflotte die Flüchtlinge abholen könne, reagierte Erricson erneut abweisend. Er warnte jedoch vor, dass es eine längere Zeit dauern könne. Anschließend informierte er die Zivilisten vor der Absperrung  über die Lage und ihre Möglichkeiten.

Mit Rückkehr des Teams zum Shuttle gelang es LtCmdr. de Eloran, seine Flugfähigkeit wiederherzustellen. Lediglich der Warpantrieb würde nicht funktionieren. Die Zivilisten Andy, Sandra und Michael würden das Team begleiten. Ensign Baker musste nun feststellen, dass das entwendete dreyanische Gerät nicht mehr funktionierte. Nach dem Start des Shuttles brach im Orbit des Planeten ein Gefecht zwischen dem dreyanischen Kreuzer und dem unbekannten Feind aus. Das Sternenflottenshuttle versuchte dabei die Transportschiffe vor zwei feindlichen Korvetten zu beschützen, während diese die Bevölkerung der Kolonie – die mittlerweile bombardiert wurde – herauf beamten. Es gelang dem Shuttle zwar, die feindlichen Korvetten zum Rückzug zu zwingen, doch zerstörte kurz darauf das feindliche Schiff den dreyanischen Kreuzer.

In einem Versuch, den Rückzug der Transportschiffe in eine Art Subraumtunnel zu decken, feuerte das Shuttle einen Phaserstrahl auf dessen Öffnung ab. Dabei wurde das feindliche Schiff zerstört, während unklar blieb, ob die beiden Transportschiffe es tatsächlich geschafft hatten. Durch den Beschuss der Öffnung kollabierte der Subraumtunnel und das Shuttle wurde von einer Energiewelle erfasst. Aufgrund der drohenden Vernichtung setzte LtCmdr. de Eloran eine Notfallboje ab. Das Außenteam fand sich nach einer kurzen Bewusstlosigkeit im energielosen Shuttle wieder, noch immer im Orbit des Planeten und mit der kollabierten Subraumtunnelöffnung vor ihnen: Offenbar hatten sie die Subraumanomalie erschaffen, auf die sie vor ihrer Versetzung in die Vergangenheit gestoßen waren. Noch dazu stammte die damalige Notfallboje von ihnen, während das Trümmerfeld zum feindlichen Schiff gehörte. Einige Minuten später erschien unverhofft die USS Allende im Sichtfeld des Shuttles.

Gez. Commander Dr. Francine Keller
Leitender Medizinischer Offizier


Mission 32 – „Iheatu“

Datum: 12.07.2015 20:00 Uhr
Sternzeit: Unbekannt
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Grün
Momentane Position: Planet Etienne

Computerlogbuch der USS Allende,

das Außenteam entschließt sich zu Beginn, Sandra und Andy mit auf die Allende zu nehmen, lässt sie allerdings für den weiteren Einsatz im Unterschlupf zurück, um sie nicht weiter zu gefährden. Am dreyanischen Raumschiff angekommen spähen die drei Offiziere es zunächst von einem Hügel aus: Der Runabout große Raumer wird von einem Stacheldrahtzaun umschlossen, zudem haben die Sicherheitskräfte mehrere MG-Nester eingerichtet. Diese sind jedoch verlassen, wahrscheinlich um sich dem Aufstand in der Stadt zu widmen. Zudem kann das Außenteam mehrere insektenartige Gestalten erkennen, die draußen an Frachtcontainern zu arbeiten scheinen. Während Lt. Frey vom Hügel aus mit dem letzten Phaser Deckung gibt, nähern sich Cmdr. Erricson und Ens. Baker dem Schiff an. Dort bemannt Baker zwecks Deckungsgabe eines der MGs, während Erricson versucht mit den Insekten in Kontakt zu treten. Überraschenderweise scheint der Universalübersetzer nicht dazu in der Lage, die Sprache zu übersetzen, weshalb es unwahrscheinlich ist, dass es sich tatsächlich um Dreyaner handelt. Einer der Fremden führt ihn schließlich in das Innere des Raumschiffes, wo er in einen Raum gebracht wird, wo er auf einen Humanoiden namens Iheatu trifft.

Es findet ein kurzer Austausch über die Situation statt, wobei der Fremde erklärt, dass die Insekten einer Spezies namens Mantiden angehören und Arbeitskräfte wären, die der „Galaktische Republik Dreyars“ dienen. Damit fällt erstmals der Name der dreyanischen Nation. Er erklärt, dass es sich bei der Republik um eine noch expandierende Nation handelt, die andere Völker in ihren Reihen angliedert. Diese Kolonie habe ihn dabei sehr neugierig gemacht, da den Dreyanern bislang noch keine andere humanoide Spezies in dieser wohl nur spärlich bevölkerten Galaxis entdeckt hätte. Besonders beeindruckt sei er dabei von der Kreativität und Arbeitskraft der Menschen, doch würden ihn die beobachteten sozialen Zustände, die Aggressivität und der Selbstzerstörungsdrang der Menschheit beunruhigen. Cmdr. Erricson erklärt, dass die Kolonie nicht repräsentativ für die Menschheit sei, doch scheint Iheatu dem skeptisch gegenüber zu stehen. Auf die Frage, weshalb das Außenteam nun den Kontakt zu den Dreyar gesucht hätte, erklärt Erricson die technische Situation des Shuttles, woraufhin Itheatu anbietet, die mitgebrachte Energiezelle aufzuladen. Lt. Frey und Ens. Baker werden daraufhin zum Schiff gerufen, um eben dies zu tun. Auf dem Weg bemerken sie jedoch, dass sich eine Gruppe von Menschen aus der Stadt annähert. Unterdessen beobachtet Erricson auf einem Bildschirm, dass drei Schiffe in das Sternensystem eingedrungen sind und sich auf den Planeten zubewegen.

Gez. Commander Dr. Francine Keller
Leitender Medizinischer Offizier


Nebenmission 31.1

Nachdem das Außenteam in dem Gebäude Unterschlupf gefunden hat, bemerkten Lt. Frey und Andy, dass die auf der Straße campierenden Rebellen ein junges Mädchen aus einer benachbarten Wohnung zerrten, um es zu vergewaltigen. Da die Sicherheitschefin dem nicht tatenlos zusehen konnte, unternahm sie mit Andy einen Befreiungsversuch. Sie erwischten die Rebellen unvorbereitet und zwangen sie unter Androhung von Waffengewalt zur Flucht. Daraufhin brachten sie das junge Mädchen, die sich als Sandra vorstellte, in das Gebäude. Sie erklärte, dass sie sich seit klein auf alleine durchschlagen musste, meist indem sie für Nahrung und Unterkunft körperliche Gefälligkeiten eintauschte. Frey, die Mitleid mit dem Mädchen hatte und es schnell ins Herz schloss, bot ihr an, vorerst bei ihnen zu bleiben.

Keine 1,5 Stunden später tauchten die Rebellen wieder auf und umstellten das Gebäude. Ein Versuch der Sicherheitschefin, diese Belagerungssituation diplomatisch zu lösen schlug fehl, weshalb sie einen fast leeren Phaser auf Überlastung stellte und auf die Straße warf. Die Explosion hinterließ einen großen Krater, zerstörte die angrenzenden Gebäudefassaden und tötete die Angreifer. Da die Stabilität des Gebäudes, in dem sich das Team befand, durch die Explosion ebenfalls beeinträchtigt wurde, zogen sie in ein anderes Gebäude direkt am Stadtrand um. Dort würden sie die restliche Nacht verbringen, um am nächsten Morgen zum dreyanischen Schiff aufzubrechen.


Missionen 30 und 31 – „Bürgerkrieg (Teil 5 und 6)“

Datum: 31.05.2015 und 14.06.2015 20:00 Uhr
Sternzeit: Unbekannt
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Grün
Momentane Position: Planet Etienne

Computerlogbuch der USS Allende,

das Außenteam bricht auf, um sich durch die umkämpfte Stadt zum dreyanischen Schiff durchzuschlagen. Geführt werden sie von Michael, einem Werftarbeiter, den Frey und Keller in einem Büro vorgefunden hatten, wo er aufgrund der Kämpfe Unterschlupft suchen musste. Die Cmdr. de Eloran und Keller bleiben im Shuttle zurück, um dieses startklar zu machen. Michael führt das Team durch die Kanalisation der Stadt bis zum Ende von Sektor A, wo sie mit einem Rebellentrupp konfrontiert werden. Frey erhält einen Streifschuss am Arm, doch gelingt es die feindlichen Kräfte auszuschalten. An dieser Stelle kehrt Michael wieder um, da er sich nicht in Sektor B in Gefahr bringen möchte. An der Oberfläche trifft das AT auf ein kleines Mädchen, welches von ihrer Mutter getrennt wurde.

Es dauert nicht lange bis das Außenteam auf eine Gruppe Zivilisten stößt, die von Rebellentruppen zwecks Erschießung zusammengetrieben wurden. Ensign Baker versucht die Aufmerksamkeit der Rebellen auf sich zu ziehen in der Hoffnung, dass sie dadurch die Zivilisten am Leben lassen und eher das Außenteam verfolgen. Der Plan geht jedoch nicht auf, da nur ein Teil der Rebellen ihn verfolgt, während der Rest die Zivilisten abschlachtet und anschließend erst folgt. Frey und Baker gelingt es die Feinde in die Flucht zu schlagen, doch sind die Zivilisten, einschließlich der Mutter des kleinen Mädchens, bei dem Rettungsversuch ums Leben gekommen.

Aus Schuldgefühlen nimmt das Außenteam das kleine Mädchen mit und arbeitet sich die Hauptstraße entlang weiter. Nach einiger Zeit treffen sie dabei auf mehrere zerstörte Polizeifahrzeuge sowie erschossene Polizisten aus Sektor A. Ohne Vorwarnung trifft der Schuss eines Scharfschützen das kleine Mädchen in den Kopf und tötet sie umgehend. Auf den Zuruf einer unbekannten Person hin schlägt sich das Außenteam in ein angrenzendes Gebäude durch, wo sie auf einen Überlebenden der Polizeitruppe trifft, der sie darüber informiert, dass sich einer seiner Kollegen mit einem jungen Zivilisten aus Sektor A im Gebäude gegenüber verschanzt hat. Er könne jedoch auf diese Entfernung den Scharfschützen, der sich im oberen Stockwerk eines Turms befindet, nicht ausschalten. Dies übernimmt nun Lt. Frey, die die Turmspitze mit ihrem Phaser von ihrem Versteck aus zerstört. Jetzt wo die Bahn frei ist begeben sie sich mit dem Polizisten ins gegenüber liegende Gebäude, wo sie neben den verletzten Kollegen auch noch auf Andy treffen, der Lt. Frey die Flucht aus der Wohnung ermöglicht hatte, wo das Außenteam festgenommen worden war. Andy wurde von den Polizisten verhaftet und sollte zum Polizeirevier überführt werden, doch wurden die Streifenwagen in einen Hinterhalt gelockt. Der Polizist, der sich nun um seinen verletzten Kollegen kümmern muss, lässt das Außenteam ziehen.

Andy entschließt sich das Außenteam zum dreyanischen Schiff zu führen. Doch kurz vor Verlassen der Stadt kommt ihnen ein Rebellentrupp, vermutlich derselbe von zuvor, in den Weg. Das Außenteam versteckt sich in einem Gebäude und möchte vorerst die Nacht dort verbringen in der Hoffnung, dass die Rebellen sich am nächsten Morgen wieder auf den Weg machen würden. Jetzt müssen sie die schrecklichen Ereignisse des Tages verarbeiten. Gerade der Tod des kleinen Mädchens nimmt die Sternenflottenoffiziere schwer mit und Baker macht sich Vorwürfe, weil seine Aktion zuvor zum Tod der Zivilisten geführt hatte.

Gez. Commander Dr. Francine Keller
Leitender Medizinischer Offizier


Mission 29 – „Bürgerkrieg (Teil 4)“

Datum: 17.05.2015 20:00 Uhr
Sternzeit: Unbekannt
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Grün
Momentane Position: Planet Etienne

Computerlogbuch der USS Allende,

während Ltjg. Frey ins Krankenhaus eindringt und als Krankenschwester verkleidet Ensign Andrew Baker befreit, werden Cmdr. Erricson und die bewusstlose Francine Keller in eine Gefängniszelle des Polizeireviers gesperrt. Kurz darauf wird auch LtCmdr. de Eloran, die bislang an der Reparatur des Shuttles gearbeitet hatte, zu ihnen gebracht. Dieses sei bis auf den Warpantrieb wieder einsatzbereit. Commander Erricson klärt sie über das Vorgefallene auf, an eine Flucht ist zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht zu denken. Erst als es draußen zu mehreren Explosionen kommt und die Wachmänner hinausgehen, ergreift das Team die Initiative und nutzt die Energiezelle eines versteckten Combadges dazu, die Wand auafzusprengen und zu fliehen. Draußen trifft man auf Frey und Baker und macht sich gemeinsam auf den Weg zum Shuttle, welches sich in einer kleinen Werft am Hafen befindet. Es wird schnell klar, dass ein Bügerkrieg ausgebrochen ist. Das Außenteam gerät unterwegs ins Kreuzfeuer zwischen den Sicherheitsbeamten und einer Gruppe der Rebellen aus Sektor B, wobei LtCmdr de Eloran eine Schussverletzung am Bein widerfährt. Während Cmdr Erricson versucht sie aus dieser Situation zu befreien, bringen Baker und Frey die bewusstlose Dr. Keller ins Shuttle. Baker versucht das Shuttle startklar zu machen, Frey dagegen bewaffnet sich mit einem Phaser und schafft es Erricson und de Eloran aus ihrer brenzlichen Situation zu befreien. Als schließlich das gesamte Außenteam im Shuttle ist, wird klar, dass die Energiereserven nicht ausreichen werden, um die Fusionsreaktoren zu aktivieren. Daher wird das Außenteam versuchen müssen, eine der Energiezellen im dreyanischen Schiff aufzuladen, um das Shuttle starten zu können.

Gez. Commander Dr. Francine Keller
Leitender Medizinischer Offizier


Mission 28 – „Eskalation (Teil 3)“

Datum: 26.04.2015 20:00 Uhr
Sternzeit: Unbekannt
Missionsleitung: Nadine Sophie Keller

Alarmstufe: Grün
Momentane Position: Planet Etienne

Computerlogbuch der USS Allende,

das Außenteam berät sich einige Tage später über das Erlebnis von Cmdr. Keller und Lt. Frey (s. Zusatzbeitrag 28.1). Aufgrund widersprüchlicher Erinnerungen, die ein indirektes Verhör nahelegen sowie der Tatsache, dass die Nachforschungen der beiden Frauen die Realität des Erlebnisses in Frage stellen, halten sie es für die wahrscheinlichste Erklärung, dass die Dreyar sie entführt haben, um mit Hilfle von Halluzinationen an Informationen zu gelangen. Aus diesem Grund beschließt Cmdr. Erricson, sich mit Bürgermeister Romano und seinem Sohn Omar Etienne, der als Anführer der Menschen in Sektor B gilt, zusammenzusetzen, um die verfeindeten Parteien zur Zusammenarbeit zu bewegen, um gemeinsam der Bedrohung durch die Dreyar entgegen zu treten.

Während Cmdr. Erricson mit Omar spricht, ihm mit offenen Karten begegnet und zur Mitarbeit überreden kann, versucht Ltjg. Frey den Bürgermeister mit einer etwas aggressiveren und geheimnisvolleren Herangehensweise dazu zu bewegen, einem Treffen beizuwohnen. Dabei unterschlägt sie die Information, dass der Anführer von Sektor B anwesend sein würde. Das Treffen soll in der Unterkunft des Außenteams stattfinden, also auf neutralem Boden. Da sich der Bürgermeister jedoch durch Frey nicht mit dem ihm zustehenden Respekt behandelt und zum Teil an der Nase herumgeführt fühlt, zweifelt er an der Aufrichtigkeit ihrer Motivation sowie der Sicherheit am Treffpunkt. Daher wird er von einer Wagenkolonne seines Sicherheitspersonals zur Unterkunft gebracht, die er nur mit zwei seiner Sicherheitsbeamten betritt.

Cmdr. Erricson gelingt es, die beiden Männer dazu zu bewegen, sich an einen Tisch zu setzen und über die Bedrohung durch die Dreyar zu sprechen. Diese Unterredung verläuft trotz der großen Skepsis auf Seiten des Bürgermeisters mehr oder minder positiv, bis Erricson seinem Standpunkt damit Nachdruck verleihen möchte, zu offenbaren, dass es in der Zukunft zahlreiche Kolonien mit menschlichen Hybriden geben wird, die für die Dreyar Sklavenarbeit betreiben. Dies schwächt auf einen Schlag das Vertrauensverhältnis massiv, das das Team zum Bürgermeister aufgebaut hat, da er sich aufgrund der bisherigen Unterschlagung dieser kritischen Information getäuscht und hintergangen fühlt. Denn in seinen Augen handelt es sich um einen Beweis, dass die Dreyar die Einwohner seiner Kolonie versklaven würden.

Der Bürgermeister entscheidet sich an diesem Punkt, seine Sicherheitskräfte zu mobilisieren, durch Sektor B hindurch zu marschieren und das Schiff der Dreyar zu umstellen. Zudem möchte er es mit Sprengstoff zerstören, bevor die Dreyar ein Signal an ihre Heimatwelt schicken könnten, um Verstärkung herbeizurufen. Dies lehnt Omar Etienne entschieden ab, da er einen Aufstand befürchtet, sollten die Sicherheitskräfte des Bürgermeisters durch Sektor B marschieren. Zudem hat er Angst, dass Sektor B den größten Schaden davontragen würde, wenn die Zerstörung des dreyanischen Schiffes fehlschlägt. Nun begreift der Bürgermeister, dass er es mit dem Anführer von Sektor B zu tun hat, was sein Vertrauen zu dem Außenteam endgültig zerstört, da sie auch diese Information zurückgehalten hatten.

Cmdr. Erricson bemüht sich nun mit aller Kraft, die Parteien zu beruhigen und eine Eskalation zu vermeiden, doch liefert er dem Bürgermeister keine konkreten oder zumindest in seinen Augen realistischen Vorschläge, wie man die Probleme der Kolonie lösen könnte. Das verleitet den Bürgermeister dazu zu glauben, dass das Außenteam aufgrund der Ideale der Föderation zu naiv sei und nicht begreife, welch drastische Maßnahmen nötig seien, um auf dieser Welt zu überleben. Er versucht sich und seine Handlungen zu erklären, was jedoch auf wenig Verständnis stößt. Da Cmdr. Erricson nun auch seine Autorität und Befugnisse anzweifelt, für die Stadt entscheiden zu können, beendet der Bürgermeister das Gespräch und lässt das Außenteam sowie Omar unter Arrest stellen. Denn er kann nicht darauf vertrauen, dass das Team nicht gegen ihn und seine Bemühungen arbeiten würde, die Kolonie zu retten.

Als der Bürgermeister sich umdreht und gehen möchte, zieht Omar plötzlich eine Pistole und zielt auf ihn. Da sich Erricson zu seinem Schutz vor den Bürgermeister wirft, eskaliert die Situation endgültig, da die Sicherheitsbeamten dies als Angriff werten und das Feuer eröffnen. Im Laufe des Schusswechsels werden die Wachen, der Bürgermeister und Omar Etienne getötet. Lt. Frey wird bei dem Versuch Omar zu entwaffnen am Arm getroffen, Erricson erhält einen Streifschuss am Arm sowie einen Durchschuss der rechten Schulter. Einzig Cmdr. Francine Keller wird nicht verwundet, steht jedoch unter Schock. Sie bemüht sich daraufhin Omar Etienne das Leben zu retten, dieser verliert allerdings nach einigen entschuldigenden Worten zu seinem Vater das Bewusstsein. Erricson versteckt die Pistole unter seiner Kleidung, da kurz darauf Sicherheitsbeamte die Unterkunft stürmen. Sie nehmen das Außenteam unter starkem Gewalteinsatz fest, wobei sowohl Keller als auch Frey am Kopf verletzt werden. Als sie dann die Waffe bei Erricson finden, scheint klar zu sein, dass die Außenteammitglieder den Bürgermeister und seine Begleiter in eine Falle gelockt und ermordet haben.

Gez. Commander Dr. Francine Keller
Leitender Medizinischer Offizier


Nebenmission 27.1

Datum: 20.04.2015

Teilnehmer
– Cpt. Nadine Sophie Keller als Cmdr. Francine Keller
– Ltjg. Jennifer Frey

Während Commander Erricson sich im Krankenhaus noch von seinem Herzinfarkt erholt, fassen Cmdr. Keller und Lt. Frey den Entschluss, eine erste Erkundung des dreyanischen Raumschiffes in Angriff zu nehmen. Da der wohlhabende Sektor A im Süden der Insel liegt und nur der äußere Nordosten der Insel noch über genug unbebaute Grünfläche verfügt, um ein Raumschiff zu landen, müssen sie den dazwischen liegenden Sektor B durchqueren, um das dreyanische Schiff zu erreichen. Über den Geheimtunnel gelangen beide in Sektor B und bewegen sich Richtung Nordosten. Unterwegs erhalten sie die neue Information, dass es in Sektor B offenbar mehrere Gangs gibt, die ihn unter sich aufgeteilt haben.

Fast am Ende ihrer Reise angelangt werden Keller und Frey in einer Seitengasse plötzlich von mehreren Gangmitgliedern gestellt und betäubt. Sie wachen im Keller eines Anwesens auf, wo ihnen mitgeteilt wird, dass sie als Prostituierte für den Gangboss arbeiten müssten, um sich ihre Freiheit wieder zu erarbeiten. Sie werden zu diesem geführt und dazu gezwungen, sich zu entkleiden sowie eine unbekannte Substanz zu trinken. Daraufhin setzen sich die beiden jedoch zur Wehr und töten den Gangboss. Doch beginnt sich Keller daraufhin merkwürdig zu verhalten, scheint verwirrt und vieles vergessen zu haben. Sie muss bei Frey wieder in Erfahrung bringen, dass ihr Vorgesetzter Commander Erricson ist und es sich bei ihrem Schiff um die USS Allende handelt.

Kaum hat Frey diese Informationen herausgegeben, wird ihr schwarz vor Augen. Sie erwacht mit starken Kopfschmerzen aber völlig unverletzt und wieder angekleidet auf einer Wiese in der Nähe der Landestelle des dreyanischen Schiffes. Francine Keller liegt ebenfalls unverletzt neben ihr, jedoch noch immer bewusstlos. Die Erinnerungen an den Vorfall erscheinen real, doch etwas verschwommen. Ist die Entführung wirklich passiert oder hat es sich um eine Halluzination gehandelt? Und wie sind sie auf diese Wiese gelangt?