Category: Logbücher

Missionen 79, 81, 82 – „Wohlige Klänge“ (Teil 1 – 3)

Datum: 10.06, 24.06., und 22.07.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 08. März 2395 M83
– 16. Januar 2403 Zulu

Captain Erricson hatte die Führungsoffiziere im Besprechungsraum zur Besprechung der Missionsparameter eingeladen. Als alle bis auf Lieutenant jg. T’Mira da sind, eröffnete Captain Erricson die Besprechung.

Die Mission des Schiffes sei zunächst die Ursache für die Subraumverzerrungen zu finden, einen möglichen Verursacher ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen, die die Störungen dauerhaft beseitigen würden. Die oberste Direktive soll außerdem weiterhin Anwendung finden, auch wenn man sich nicht in der Milchstraße befinde. In Einzelfällen könne – in Rücksprache mit Captain Keller – die oberste Direktive jedoch gebeugt werden.

Insbesondere über den letzten Punkt entbrannte eine kleine Diskussion. Gegen Ende der Debatte fiel die Abwesenheit von T’Mira auf. Als diese sich der Besprechung dann verspätet anschloss, entließ der Captain die anderen Führungsoffiziere und führte mit der Leiterin der Wissenschaftsabteilung ein kurzes Ermahnungsgespräch.

Commander Dr. Keller und Lieutenant Muller lernten sich derweil bei einem Gespräch in der lateralen Aussichtslounge auf Deck 7 besser kennen.

Als das Schiff ein Signal aus dem Zielsystem (N2371) ein Signal empfing, bat Lieutenant Baker den Captain auf die Brücke. Aus den Lautsprechern der Brücke erklang ein Lied, als Mr. Baker das Signal durchstellte. Er klang wie eine Melodie, die jedoch viele vielschichtige Harmonien enthielt. Einen Text hatte das Lied jedoch nicht. Die Quelle des Signals war offenbar der vierte Planet des Systems. Der Universalübersetzer erkannte zwar sprachliche Elemente, konnte jedoch keine Sprache daraus ableiten.

Captain Erricson bat darum, außerhalb des Systems unter Warp zu gehen. Eine Analyse des Signals ergab, dass es mit einer anderen aber fast gleichwertigen Technologie wie dem Subraumfunk übertragen wurde. Der taktische Scan des Systems zeigte, dass es mehrere Sublichtschiffe im System gab, die zwischen dem 4., 5. und 6. Planeten des Systems hin und her flogen. Dabei handelte es sich bei dem 4. und 5. Planeten der Minshara-Klasse. Warp-Signaturen konnten in dem System jedoch keine festgestellt werden.

Scans ergaben, dass Satelliten im System in der Lage wären, die Hawking zu entdecken, eine Abschirmung vor diesen Satelliten war jedoch schnell durch einen Mond des 5. Planeten gefunden. Dennoch wartete Captain Erricson noch mit dem Einflug in das System. Erste Daten ließen darauf schließen, dass die Zivilisation sich in vielen Punkte etwa so weit entwickelt hatte, wie die Menschheit am Ende des 21. Jahrhunderts.

Als man sich gerade mit dem weiteren Vorgehen beschäftigen wollte, verstummte plötzlich die Melodie, die weiterhin über die Brückenlautsprecher übertragen wurde.

In den nächsten Minuten besprach man unter der Leitung von Commander Marterer, der als Erster Offizier auf die Hawking gekommen war, das weitere Vorgehen. Da erklang plötzlich wieder die Melodie, jedoch in leicht veränderter Form.

Es wurde beschlossen, ein Außenteam auf den vierten Planeten zu entsenden. Captain Erricson offenbarte dem Team, dass das Sternenflottenkommando für solche Fälle Einzelpersonentarnungen zur Verfügung gestellt hatte. Lieutenant Baker schlug zur Maskierung des Shuttle, was als Transportmittel zu dem Planeten auserkoren worden war, die Schilde vor, die alle EM-Signale absorbieren sollten.

Lieutenant Muller sollte das Außenteam begleiten, für den Fall, dass es doch zu einem ungeplanten Erstkontakt kommen sollte. An Bord des Shuttles führte Commander Marterer ein kurzes Debriefing durch.

Als das Shuttle in den Orbit des Planeten eingedrungen war, begann es zu vibrieren. Offenbar war die Melodie so stark, dass sie sogar das Shuttle zum Schwingen brachte. Lieutenant Baker konnte die Vibrationen durch das Trägheitsdämpfungssystem kompensieren.

Die Transportkoordinaten waren schnell ausgemacht, eine Landung hielt Lieutenant Baker auf Grund der Schwingungen für unratsam. Nachdem jeder seinen Tarnanzug angelegt und aktiviert hatte, beamte das Team auf den Planeten, nahe einer Höhle, in deren Inneren sich die Anomalie zu befinden schien.

Nachdem das Team die Höhle betreten hatte, bemerkte Lieutenant Muller plötzlich eine erneute Veränderung in der Melodie. Sie schien aggresiver geworden zu sein, allerdings nur in der unmittelbaren Umgebung. Einer Intuition folgend, bat sie Commander Marterer, dass das Team die Höhle schnell wieder verlassen sollte. Sie hatte das Gefühl, dass man sie entdeckt haben könnte.

Gerade, als der XO überlegte, das Team aus der Höhle zu evakuieren, erschütterte eine Explosion nahe des Eingangs das Team. Der Eingang war verschüttet worden und die Kommunikation mit dem Shuttle war abgerissen. Das Team saß fest. Commander Marterer entschied, dass sich das Team nun trotzdem die Anomalie ansehen sollte. Nicht zuletzt gab es nun keinen offensichtlichen Ausweg mehr.


Mission 80 – „Aufstand der Klonkrieger“

Datum: 21.03.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 09. März 2395 M83
– 14. September 2403 Zulu

Als die USS Allende zum ersten Testflug ihres neuen Quantenslipstreamantriebes aufbricht, empfängt sie etwa 80 Lichtjahre von DHS entfernt den automatischen Notruf eines klingonischen Kreuzers der K’Vort Klasse. Getarnt nähert man sich dem antriebslosen Schiff, dessen Primärsysteme zum Großteil offline sind. Da trotz 48 Lebenszeichen an Bord keine Antwort gegeben wird, beamen Commander Marterer und ein Außenteam auf die verlassene Brücke des Schiffes. Dort wurde offensichtlich ein Blutbad angerichtet. Man tritt in Kontakt zum Zweiten Offizier, die dem Außenteam erklärt, dass die Mannschaft (= Nicht-Offiziere) aus Klone besteht, die aus einem unbekannten Grund krank geworden sind. Als man sie unter Quarantäne stellen wollte, haben diese eine Meuterei begonnen und den Großteil der Offiziere getötet. Nur sie und 7 andere konnten ihnen entkommen. Man beamt die überlebenden Klingonen auf die Allende, ehe ein weiteres klingonisches Schiff hinzukommt. Obwohl man anrät, die kranken Klone zu untersuchen, um die Ursache für ihre Erkrankung und das Verhalten in Erfahrung zu bringen, wird das Schiff zerstört. Womit offen bleibt, ob es sich um einen einmaligen Zwischenfall oder ein Problem handelt, das eventuell alle Klone betrifft.


Missionen 77 + 78 – „Hawking rising (Teil 1 und 2)“

Datum: 25.03. und 06.05.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 25. Februar 2396 M83
– 14. August 2402 Zulu

Nachdem sich an Bord der Hawking alle neuen Führungsoffiziere eingefunden hatten und die Startvorbereitungen sich dem Ende näherte, rief Bastian Erricson alle Führungsoffiziere auf die Brücke.

Das Schiff startete planmäßig und erreichte bereits nach kurzer Zeit seine Maximalgeschwindigkeit von Warp 9,92.

Admiral Riker informierte den frisch-gebackenen Captain per Subraum über einen weiteren Zugang zur Führungscrew und bat die Hawking, den Neuzugang an DHS abzuholen.

Als die Hawking also bei Davis-Heartson-Station eintraft, wurde der neue diplomatische Offizier der Hawking an Bord gebeamt. Nach einem kurzen Gespräch mit Admiral Riker nahm das Schiff dann Kurs zu einem Rundflug durch das System auf.

Lieutenant Sarah Muller, der neue Diplomatische Offizier der Hawking, stellte sich auf der Brücke den anwesenden Führungsoffizieren vor, bezog danach jedoch erstmal ihr Quartier.

Bereits nach wenigen Minuten Flugstrecke musste die Hawking ihren Jungfernflug jedoch wegen eines Notrufes von DHS unterbrechen. Die Signale waren uneindeutig, aber offenbar gab es viele Verletzte.

Als die Hawking wieder bei DHS eintraf, war ein äußerer Teil der Station bereits stark in Mitleidenschaft gezogen. Fluchtkapseln flogen umher und offenbar hatte ein Botaniker, namentlich Lieutenant Commander Selath, vorübergehend das Kommando über die Station.

Die Sensoren zeigten einen Riss im Subraum, unmittelbar in der Nähe der größten Schäden an der Station. Gerade als das Team der Hawking unterstützend eingreifen wollte, ging von dem Riss ein Impuls aus, der zu einer weiteren, noch verheerenderen Explosion an der Station sorgte.

Als die Crew sich von der Schockwelle erholt hatte, zogen Ltjg. Smith und Lt. Baker mit Shuttles aus, um die Rettungskapseln zu bergen. Ltjg. T’Mira und SubLt. Lareth erörterten derweil die Optionen, wie die Anomalie geschlossen werden könnte. Captain Erricson versuchte LtCmdr Selath zu beruhigen, der immernoch sehr nervös war und die Verantwortung über die Koordination der Notfallmaßnahmen gerne abgegeben hätte.

Auf Befehl des Captains beamte Commander Dr. Keller auf DHS um die medizinischen Maßnahmen vor Ort zu koordinieren. Spekulationen, wer die Anomalie künstlich herbei geführt haben könnte, führten ins Leere. Um die Kapseln samt ihre Insassen zu bergen, bildeten Lt. Baker und Ltjg. Smith Cluster aus den Kapseln und schlossen sie zusammen.

Die Chefingenieurin und der Leiterin der Wissenschaftsabteilung schlugen dem Captain vor, den Riss mit einem Deflektorimpuls zu schließen. Die notwendigen Vorbereitungen leiteten sie gemeinsam ein. Um die Rettungskapseln vor der möglichen Schockwelle zu schützen, dehnten der Sicherheitschef und der CONN-/OPS-Offizier die Schilde ihrer Shuttle um die jeweiligen Cluster aus.

Als Captain Erricson um die Evakuierung der den Riss umgebenden Sektionen bat, erfuhr er, dass diese bis auf Admiral Riker und Captain Keller bereits geräumt werden konnten. In einem waghalsigen Manöver gelang Ensign Tell der Rettungstransport der beiden aus der betroffenen Sektion und der Deflektorimpuls war tatsächlich in der Lage den Riss zu verschließen.

Als bei allen gerade die Anspannung abfiel, stand Ensign Tell plötzlich von ihrer Station auf, drehte sich der Brückencrew zu und sprach in seltsam tiefer Stimme die Worte „Wir kommen werden“, bevor sie reglos auf der Brücke zusammenbrach.


Mission 76 – „Ein vorläufiges Ende“

Datum: 21.03.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 20. Februar 2396 M83
– 12. Dezember 2403 Zulu

Wenige Tage vor dem Stapellauf der USS Hawking finden sich die Sternenflottenangehörige in Messier 83 in einer Konzerthalle der Kolonie New Haeven ein. Dort findet eine Zeremonie in Gedenken an die Gefallenen sowie zu Ehren der Führungsoffiziere der Allende statt. Nach einer Ansprache durch Admiral Riker, der ankündigt schon bald die Galaxie zu verlassen, gibt er – nach Verleihung der Christopher Pike Tapferkeitsmedaille – personelle Veränderungen bekannt:

  • Captain Keller, die ihren Rang auf eigenen Wunsch behält, wird zur Chefin der Sternenflottenoperationen in Messier 83 ernannt
  • Commander Erricson wird zum Captain befördert und erhält das Kommando über die USS Hawking.
  • Lt.Cmdr. Marterer wird zum Commander befördert und neuer Erster Offizier der USS Allende
  • Lt.Cmdr. Hamilton wird zum Ersten Offizier der USS Hawking
  • Lt. Frey wird neuer Zweiter Offizier der USS Allende
  • Kadettin Plaure, die seit der Schlacht um Armetu in der Milchstraße war und das Fast-Track-Programm der Sternenflottenakademie durchlaufen ist (dort sind fast 2 Jahre vergangen), wird zwecks Abschluss ihrer Ausbildung als Ingenieurin der USS Hawking zugeteilt

Nach Ende der Veranstaltung begeben sich die Führungsoffiziere zwecks Inspektion zur USS Hawking.


Missionen 74 + 75 – „Gegenoffensive (Teil 1 und 2)“

Datum: 21.01. und 11.02.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 18. Dezember 2395 M83
– 07. Juli 2402 Zulu

Nachdem die Führungsoffiziere zusammen mit Admiral Riker den Plan für eine Gegenoffensive besprochen haben, der auf den geborgenen Daten der Borg-Sonde basiert, machen sich die Allende und Adagio auf den Weg zu einem Treffen mit einer dreyanischen Flotte. Der Plan sieht vor, gemeinsam nach Armetu zu reisen, wo die Flotte unter Führung der Allende die Borg ablenken würde, während die getarnte Adagio den Stern mit einem Trilithiumsprengkörper zur Implosion bringt. Ein Ködershuttle soll unterdessen die Borg etwas ablenken, um ihre Kräfte zu verteilen. Der Angriff wird so zeitnah vorgenommen, da die geborgenen Daten aufzeigen, dass sich drei Borg-Kuben im Orbit des Planeten kurz vor der Fertigstellung befinden.

Der geschilderte Plan geht soweit auf und nach einer brutalen und verlustintensiven Schlacht gelingt es der Adagio, den Stern zur Supernova warden zu lassen. Die dreyanische Flotte zieht sich zurück, doch wird die Adagio auf dem Rückweg von zwei verbliebenen Borgsonden manövrierunfähig geschossen. Die Allende eilt zur Hilfe und schleppt die Adagio zum Subraumtunnel. Zwei der drei Borg-Kuben können rechtzeitig aktiviert werden und versuchen der Schockwelle mit Impulskraft bei annähernder Lichtgeschwindigkeit zu entkommen, wahrscheinlich weil ihre Warpantriebe noch nicht einsatzbereit sind. Die Allende widerum zieht sich in den Subraumtunnel zurück, zeitgleich wird dieser aber auch von der Schockwelle getroffen. Dies scheint den Tunnel zu destabilisieren und die Allende wird stärksten Belastungen ausgesetzt, ehe sie in der Nähe von Davis Heartson Station in den Normalraum zurückkehrt.

Die Schäden an der Schiffsstruktur sind jedoch massiv, der Warpkern musste deaktiviert werden und das EPS-Netzwerk droht zu überlasten. Da die Atmosphäre toxisch zu werden beginnt, evakuiert die verbliebene Besatzung das Schiff. Doch muss eine Person zurückbleiben, um die instabilen Antimaterievorratstanks manuell abzuwerfen, bevor deren Eindämmung versagt. Da sich die Kontrolle direkt bei einem zentralen EPS-Verteiler befindet, der stark verstrahlt ist, wäre ein Überleben unwahrscheinlich. Heimlich gelingt es LtCmdr. de Eloran zu verschwinden, wie sich kurz darauf herausstellt mit dem Ziel, die Kapseln abzuwerfen. Die Führungsoffiziere eilen zu einem Shuttle und verlassen das Schiff, ehe sie nach Erfolgtem Abwurf der Kapseln die Chefingenieurin herausbeamen. Diese ist allerdings bereits bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Das Shuttle versucht noch rechtzeitig die Raumstation zu erreichen, doch verstirbt Teyla de Eloran kurz zuvor.

Während die Führungsoffiziere um den Tod ihrer Kollegin trauern, sichert eine Raumjägerstaffel von DHS die verlassene und schwer beschädigte Allende.

 

Anhang:

  • Basierend auf den Daten von Spähsonden der Dreyar, die den Bau der Kuben beobachtet haben, scheinen die Borg die Materie von stellaren Körpern (in diesem Fall dem Mond von Armetu) zu verwenden, um Nanosonden zu produzieren und aus Ihnen ihre Raumschiffe wachsen zu lassen. Das Wachstum scheint dabei die verschiedenen Schiffsstadien der Borg zu durchlaufen (von einem kleinen würfelförmigen Scout zur Sonde, Sphäre und schliesslich zum Kubus). Dies könnte erklären, warum sich sämtliche Systeme über das gesamte Schiff verteilen und anders als bei anderen raumfahrenden Rassen nicht an Schlüsselpositionen gebündelt werden.

Mission 73 – „Flucht aus dem Horrorkabinett (Teil 2)“

Datum: 14.01.2018 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 27. November 2395 M83
– 14. März 2402 Zulu

Nachdem der Kontakt zum Aussenteam abgebrochen ist, macht sich das SHARC Team auf die Suche nach den vermissten Offizieren. Diese wachen kurze Zeit nach ihrem Abtransport in einer Art Depot im Assimilationstrakt des Borgschiffes auf. Dort müssen Sie mit ansehen, wie gefangene Dreyaner in Assimilationskammern geführt und dort zwecks Umbau in Borgdrohnen verstümmelt werden. Darunter auch Dr. Annika de Eloran, die LMO der USS Adagio. Als LtCmdr Teyla de Eloran versucht, einen defekten Tricorder zu reparieren, werden die Borg auf sie aufmerksam. Beim Versuch sie zu beschützen, geraten die Aussenteammitglieder in einen Nahkampf mit drei Borgdrohnen. Eine können sie zwar ausschalten, doch werden im Verlauf des Kampfes Cmdr Erricson und LtCmdr de Eloran verletzt. LtCmdr Marterer wird gar von Assimilationsröhrchen getroffen und mit Nanosonden infiziert. Im letzten Moment gelingt es dem SHARC Team, das Aussenteam zu erreichen und gemeinsam mit ihm herausgebeamt zu werden. Anschliessend findet ein Gefecht zwischen der Adagio und der Borgsonde statt, wobei letztere zerstört werden kann. Dies führt dazu, dass Teyla de Eloran den Kommandanten des Schiffes, Cpt. John Frey, für den Tod ihrer Schwester verantwortlich macht und ihn niederschlägt. Sie wird daraufhin in der Krankenstation unter Arrest gestellt, während sich die Adagio auf den Heimweg macht.


Mission 72 – „Informationsbeschaffung (Teil 1)“

Datum: 10.12.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 27. November 2395 M83
– 14. März 2402 Zulu

Etwa 3 Wochen sind seit dem Kampf um den Flüchtlingsplaneten Risiliam vergangen. Die miterlebte humanitäre Katastrophe sowie der Verlust der mehreren Millionen Dreyaner auf dem Planeten waren wie ein Weckruf an Admiral Riker und Captain Keller gewesen. Dass es an der Zeit war, in die Offensive zu gehen. Seither befanden sich – während die Schäden der Allende repariert wurden – beide in Gesprächen mit den Dreyanern. Der daraus entstandene Plan: Um die Invasion der Borg zumindest auszubremsen, plane man einen großangelegten Angriff auf ihre Operationsbasis: Die ehemalige dreyanische Welt Armetu (der Planet, den Janeway ausradieren wollte). Dabei würde voraussichtlich der Plan, der von Cmdr. Hamilton vorgeschlagen wurde, zur Anwendung kommen, den lokalen Stern zur Supernova werden zu lassen. Doch da diese Welt nun mehr tief im Borgterritorium lag, würde man mehr Informationen benötigen. Denn eigentlich wissen wir zurzeit nichts darüber, wie die Borg aufgestellt sind.

Daher würde sich die USS Adagio getarnt einer beschädigten Borgsonde nähern, um ein Außenteam unter LtCmdr. Erricson sowie das SHARC-Team an Bord zu transportieren. Das Außenteam soll Zugang zu einem Haupt-Verteilknoten erlangen, um ein Computerprogramm einzuschleusen, das von Professor Annika Hansen, einer ehemaligen Borgdrohne, geschrieben wurde. Sein Ziel: Die Datenbank der Borg nach für den Gegenangriff relevanten Informationen zu durchforsten und sie herunterzuladen. Das SHARC-Team wiederum sollte tief ins Innere des Borgschiffes vordringen, um dort eine Transwarpspule zu entwenden.

Das Außenteam, welches unterwegs von einer Borgdrohne gescannt wurde, erreicht planmässig den Bereich, in dem sich der Ziel-Verteilerknoten befindet. Da sich dieser jedoch hinter einem Kraftfeld befindet, schreibt die Ingenieurin Teyla de Eloran das Programm um, damit ein anderer Knoten verwendet werden kann. Dies gelingt und die Daten können heruntergeladen werden, doch wird das Eindringen durch die Borg entdeckt und das Team hinter einem Kraftfeld eingesperrt. Dr. Annika de Eloran, die sich außerhalb des Kraftfeldes aufhielt, wurde daraufhin von zwei Borgdrohnen angegriffen und mit Nanosonden infiziert. Beim Versuch, das Kraftfeld durch Zerstörung des Verteilerknotens zu senken, wurde das gesamte Team ausgeschaltet und anschließend durch einen Borgtransportstrahl weggebeamt.


Mission 71 – „Störungen“

Datum: 26.11.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 05. November 2395 M83
– 14. November 2401 Zulu

Während die Allende sich zur Reparatur der Schäden bei DHS befand und Captain Keller weiterhin Gespräche mit den Dreyar führte, untersuchten Lt. Cmdr. Erricson, Lt. Cmdr. Hamilton und Lt. Frey in der Vandiver das Auftreten von unbekannten Raumstörungen. Während des Warp-Transits wurde das Shuttle plötzlich mit einer solchen Raumstörung konfrontiert und aus dem Warp gerissen.

Der Computer musste die Warp-Matrix vollständig neu initialisieren, was Zeit brauchte. Diese nutzte das Team um die Störung zu scannen, was sich als große Herausforderung darstellte. Es wurden Zellrückstände festgestellt, die jedoch einem beschleunigten Zerfall unterlagen. Außerdem stieß das Team auf Anti-Chronitonen ohne jedoch Chronitonen zu entdecken. Des Weiteren fanden sich Teilchen exotischer Materie.

In der Zeit als sich das Team Gedanken über die Ursache der Störung machte, entdeckte Lt. Frey auf den Sensoren ein Borg-Schiff, dass in den Sektor eintrat und nach einigen Minuten Kurs auf das Shuttle setzte. Das Team beamte Zellrückstände in einen Sicherheitsbehälter. Die Analyse durch Lt. Cmdr. Erricson brachte jedoch keine neuen Erkenntnisse. Die Zellrückstände ließen sich keiner Spezies zuordnen und zerfielen weiter.

Da sich das Borg-Schiff weiter näherte und die Warp-Matrix noch nicht reinitialisiert war, bediente Lt. Cmdr. Erricson sich eines Tricks, der bereits auf der Vengeance einmal funktioniert hatte. Er beamte ein PADD mit Informationen direkt in die Anti-Chronitonen und dieses schien sich ebenfalls beschleunigt aufzulösen. Direkt als der Beamvorgang abgeschlossen war, war die Warp-Matrix vollständig reinitialisiert und das Shuttle konnte mit Warp den Ort des Geschehens verlassen. Die Borg verfolgten sie nicht und begannen ebenfalls mit einer Untersuchung der Störung und des verschwindenden PADDs.

 


Mission 70 – „Wendepunkt“

Datum: 12.11.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 28. Oktober 2395 M83
– 15. Oktober 2401 Zulu

Konvoidienst war auch weiterhin die Aufgabe der Allende. Mit Kurs auf den Planeten Risiliam wurde die Allende über einen weiteren Zwischenfall auf einem Flüchtlingsschiff im Orbit von Risiliam informiert: Mehr und mehr Flüchtlinge versuchten auf das Schiff zu gelangen, um sich dem Konvoi anzuschließen. Beim Eintreffen der Allende teilten die Behörden mit, dass es auf dem Schiff zu Auseinandersetzungen gekommen war. Die entsprechenden Flüchtlinge seien auf Risiliam in Haft genommen worden. Lt. Cmdr. Erricson – der während der Abwesenheit von Captain Keller das Kommando innehatte – wollte mit den Aufrührern das Gespräch suchen, um für die Zukunft solche Zwischenfälle verhindern zu können.

Lt. Cmdr. Hamilton, Lt. Frey und er beamten auf den Planeten und fanden dort ein Flüchtlingslager vor, in dem eine humanitäre Krise herrschte: viele Flüchtlinge waren stark abgemagert, dehydriert, litten an Krankheiten und lebten auf engstem Raum in Zelten. Auch der Behördenmitarbeiter, der das Außenteam in Empfang genommen hatte, sah sehr ausgelaugt aus. Offenbar war der Planet mit der Flüchtlingssituation massiv überfordert. Statt das Gespräch mit den Inhaftierten zu suchen, leitete Lt. Cmdr. Erricson nun eine humanitäre Hilfsmission ein. Während Lt. Cmdr. Hamilton und Lt. Frey eine Bestandsaufnahme begonnen, kehrte Lt. Cmdr. Erricson auf die Allende zurück. Cmdr. Dr. Keller und Lt. Cmdr. Marterer bereiteten sich zur Unterstützung der Hilfsmission auf der Oberfläche vor.

In diesem Augenblick registrierten die Sensoren der Allende eine sich nähernde Borg-Sphäre. Lt. Cmdr. Erricson zog das Außenteam vom Planeten ab und hielt auch weitere Hilfsteams zurück, um für den Kampf mit den Borg die nötigen personellen Ressourcen zu haben. Nach der Rückkehr des Außenteams schlug Lt. Cmdr. Hamilton vor ein Shuttle mit Sprengstoff zu bestücken und mit simulierten Lebenszeichen und einer maskierten Sprengstoffsignatur zum Borgschiff zu schicken um es dort fern zu zünden. Bevor das Shuttle fertig war, wurde die Allende bereits in den Kampf mit der Sphäre verwickelt. Die Allende schlug sich defensiv zwar recht gut, offensiv konnte sie aber wenig gegen das Borgschiff ausrichten.

Als Lt. Cmdr. Marterer und Lt. Cmdr. Hamilton in Teamarbeit das Shuttle in Rekordzeit vorbereitet hatten, startete Lt. Cmdr. Erricson das Shuttle von der Brücke aus fern. Lt. Frey koordinierte derweil den Kampf gegen die Borg. Als das Shuttle sich zwischen Allende und Borg-Sphäre befand, stellten die Borg plötzlich das Feuer ein. Nach nur einem kurzen Augenblick aktivierte sie jedoch einen umgekehrten Traktorimpuls und schleuderte das Shuttle auf die Allende zu. Bevor es einschlagen konnte, schossen die Borg auf das Shuttle und ließen es so in unmittelbarer Nähe vor der Allende detonieren. Waffen, Schilde und COMM-Systeme fielen direkt aus, Warp- und Impuls-Antrieb blieben intakt. Die Untertassensektion wurde frontal von einem großen Hüllenbruch geziert. Die Reservesysteme der Allende gingen erst mit deutlicher Verzögerung online.

Die Führungsoffiziere erörterten nur kurz die zur Verfügung stehenden Optionen. Die Borg ignorierten die Allende, griffen den Konvoi an und beamten Drohnen zur Assimilation der Flüchtlinge auf Risiliam. Da die Allende verteidigungs- und offensivlos war, entschied sich Lt. Cmdr. Erricson gegen den notierten Protest einiger Führungsoffiziere für den Rückzug. Die Allende verließ das System mit Warp-Geschwindigkeit in Richtung Davis-Heartson-Station.


Mission 68 – „Eskortdienst“

Datum: 15.10.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 20. Oktober 2395 M83
– 27. August 2401 Zulu

Die Allende befand sich in den letzten vier Wochen auf Eskortdienst für die dreyanischen Flüchtlingskonvois. Nachdem sie ihren aktuellen Konvoi erfolgreich zum Subraumtunnel gebracht hat, empfängt sie zwei Notrufe: Ein nahe gelegener Konvoi, der 350.000 Flüchtlinge transportiert, sowie ein etwas weiter entfernter Konvoi, der 900.000 Flüchtlinge befördert. Ersterer könnte mit Sicherheit rechtzeitig erreicht werden, ehe die Borg eintreffen, wohingegen beim zweiten Konvoi ein gewisses Risiko bestehen würde. LtCmdr. Marterer, der zu diesem Zeitpunkt das Kommando hat, entscheidet sich für die sichere Variante und lässt Kurs auf den ersten Konvoi setzen. Diese Entscheidung wird vom Captain und Ersten Offizier gut geheißen, nachdem sie die Brücke erreicht haben. Vor Ort eingetroffen gelingt es der Allende,eine von zwei Borg-Sonden zu zerstören. Der zweiten gelingt es, einen Frachter zu zerstören, bricht den Angriff jedoch ab, als auf Geheiß von Lt. Cmdr. Erricson das Schiff als Bioschiff von Spezies 8472 getarnt wird. Trotz der Verblüffung über den Rückzug der Borg, die zuvor noch einen intensiven Scan der Allende vorgenommen haben, setzt man nun die Eskorte des geretten Konvois fort.


Mission 67 – „Der Computervirus“

Datum: 24.09.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 24. September 2395
– 03. März 2401

 

Die Führungsoffiziere haben sich zu einer Konferenz getroffen, bei der Lieutenant Commander Mike Hamilton als neuer Leitender CONN-Offizier vorgestellt wird. Ferner ist Admiral William T. Riker zugegen, der als Chef der Sternenflottenoperationen in Messier 83 die Verantwortung über alle Aktionen in dieser Galaxie übernimmt.

Aufklärungssonden der Dreyar haben festgestellt, dass Armetu vollständig assimiliert wurde und jetzt als Ausgangspunkt für die weitere Invasion des dreyanischen Raumes um die eroberte Hauptwelt dient. Da die dreyanischen Waffensysteme ineffektiv sind und ihnen lediglich Kamikaze-Manöver bleiben, haben sie eine Evakuierung sämtlicher 36 Koloniewelten um Armetu mit einer Bevölkerung von 30 Milliarden Personen begonnen.

Der Auftrag der Raumschiffe Allende und Adagio lautet, ab morgen bei der Eskorte der Flüchtlingskonvois zu helfen.

Weiterhin besprach man die folgenden Punkte:

  • Captain Keller war vor kurzem bei General Markov im Reich des Kahless, um über dessen Unterstützung zu besprechen. Wenn gleich er die Notwendigkeit eines gemeinsamen Vorgehens sieht, obliegt diese Entscheidung nicht mehr ihm. Da er die politische Macht an einen neu gegründeten Regierungsrat abgetreten hat. Dieser werde darüber entscheiden müssen, doch fürchtet Markov, dass die Kurzsichtigkeit seiner Kollegen eher dazu führen wird, dass sie sich für eine Nutzung der Gelegenheit entscheiden, um ihr Territorium zu erweitern.
  • Die Sternenflotte glaubt, dass sie in dem antiken Wrack am Rande der Galaxie nun den Schlüssel für Reisen nach Messier 83 gefunden hat. Die Scans der Allende zeigten eine Art Antriebssystem auf, welches Hypersubraumverwerfungen stabilisiert und dadurch eine Reise in fremde Galaxien ermöglicht. Es würde aber wohl noch mehrere Jahre in der Milchstraße bzw. fast 8 Monate in M83-Zeit dauern, bis man es anwenden könne.
  • LtCmdr. Hamilton schlug vor, die Sonne um Armetu zu sprengen, um die Borg-Basis zu vernichten. Admiral Riker wird dies mit der Sternenflotte besprechen.
  • Ferner wurde die Kommunikation zwischen den Borgschiffen während der Schlacht um Armetu analysiert. Es wurde keine zentrale Trägerwelle entdeckt, die auf die Präsenz einer zentralen Steuerung durch eine Königin hinwies. Daher wurde die Theorie laut, dass möglicherweise keine Königin mehr existieren könnte. Sind die Borg also zu ihrer Ursprungsform zurückgekehrt, ein reines kollektives Bewusstsein zu nutzen?

Nach der Konferenz kehrt Admiral Riker auf Davis Heartson Station zurück. Auf der Allende stellt man kurz darauf fest, dass ein Computerspeicherkern im Kommunikationssystem von einem Borgvirus infiziert wurde. Vermutlich passierte dies, als sich die Allende während der Schlacht um Armetu in das Kommunikationsnetzwerk der Borg zu hacken versuchte. Zwei Techniker, die dort gearbeitet hatten, sind assimiliert worden. Und der Virus versucht nun mehr, die Position der Allende und DHS an das Kollektiv zu übertragen. Der Besatzung gelingt es gerade noch, die beiden Drohnen auszuschalten und die Übertragung zu stoppen. Doch ging ein Teilsignal heraus, da das verantwortliche Team zu lange zögerte. Die Borg wissen nun also, dass die Sternenflotte einen Stützpunkt hat. Nicht aber, wo sich dieser befindet.


Mission 66 – „Die Schlacht um Armetu“

Datum: 10.09.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 20. September 2395 M83
– 28. Januar 2401 Zulu

 

Basierend auf den Aufklärungsdaten der USS Adagio rechnen die Dreyaner mit einem Angriff der Borg auf ihre Hauptwelt Armetu. Admiral Janeway ist aufgrund dessen nach Messier 83 zurückgekehrt und übernimmt das Kommando über die USS Allende. Diese war sofort zu Davis Heartson Station umgekehrt, nachdem sie die Kolonisten und das Material abgeliefert hatte. Der Plan sieht vor, die Borgschiffe mithilfe einer dreyanischen Flotte präventiv abzufangen und zu zerstören.

Captain Keller wird trotz ihres Protestes für die Verteidigung von DHS und der Trudeau-Verwerfung verantwortlich und soll zurückbleiben. Ebenso die Adagio, welche auf Befehl der Admirälin zu Verteidigungszwecken zurückbleiben soll.

Nach Ankunft der Allende im Orbit von Armetu findet ein Rendezvous mit der dreyanischen Armada statt, die aus 23 Schiffen besteht. Darunter ein Trägerschiff. Doch bevor man aufbrechen kann, öffnen sich mehrere Transwarpkanäle: 4 Sonden, 1 Sphäre sowie die unbekannte Pyramide erscheinen. Während die dreyanische Armada die Sphäre attackiert, versucht die Allende die Sonden samt der Pyramide aufzuhalten. Doch kann sie lediglich 2 der Sonden zerstören, ehe sich die Borg an ihre Waffen anpassen. Erst als die Adagio unerwartet in das Geschehen eingreift, können die verbliebenen Sonden ausgeschaltet werden. Die dreyanische Flotte, deren Waffensysteme sich als ineffektiv erwiesen, wurde unterdessen von der Sphäre vernichtet. Auch kommt jede Rettung für den Planeten zu spät: Die Pyramide feuert einen Energiestrahl auf diesen ab, der Nanosonden in der gesamten Atmosphäre verteilt.

Da keine Gegenmaßnahmen existieren, befiehlt Admiral Janeway die Bombardierung der Oberfläche, um die Assimilation der Bevölkerung zu verhindern. Sie fürchtet, dass die Borg nicht mehr zu stoppen sein werden, sollten ihnen die 12 Milliarden Einwohner samt ihrer Ressourcen in die Hände fallen. Doch weigern sich Commander Erricson und Lieutenant Frey, diesen Befehl auszuführen. Commander Erricson will gar die Admirälin absetzen. Da sie sich in der Defensive sieht, befiehlt sie den Rückzug der Allende und Adagio. Anschließend entbindet sie Commander Erricson vom Dienst und lässt ihn in seinem Quartier unter Arrest stellen. Der Vorwurf: Versuchte Meuterei.

Zurück bei DHS findet ein kurzes Debriefing statt, ehe Admiral Janeway in die Milchstraße zurückkehrt. Kurze Zeit später erreicht die Allende eine Nachricht: Die Borg haben eine großangelegte Invasion des dreyanischen Raums um Armetu begonnen.


Mission 65 – „Die Rückkehr der Borg“

Datum: 28.08.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 16. September 2395 M83
– 26. Dezember 2400 Zulu

 

Die Führungsoffiziere haben sich zwecks Situationsbesprechung in der Beobachtungslounge der Allende versammelt:

  • Die Sternenflotte plant die Gründung einer Kolonie auf dem Planeten, in dessen Obrit die alte Allende von den Borg zerstört worden war. Damit möchte sie verschleiern, dass sie die unterirdische Antimaterieraffinerie, die vermutlich von den Schoadaeck errichtet worden war, übernehmen will. Die Allende würde sich auf den Weg machen, um Kolonisten, Wissenschafts- und Ingenieursteams vor Ort abzusetzen.
  • Captain Keller wiederum wird mit dem Aeroshuttle Paula zu der dreyanischen Heimatwelt Hiyem fliegen, um dort über die Bereitstellung einer Schiffswerft zu verhandeln. Die Schiffswerft soll dazu genutzt werden, das geplante Raumschiff der Nova-Klasse vor Ort zusammenzusetzen, dessen Komponenten zurzeit noch aus der Milchstraße hergebeamt werden. Zudem sollen dadurch zukünftige Reparaturen vereinfacht werden.

Unterdessen soll Commander Erricson mit der USS Adagio einen Sonderauftrag erfüllen:

Überwachungssonden der Dreyar haben mehrere Raumschiffe entdeckt, die sich in der Nähe der Grenze zwischen der dreyanischen Hauptwelt Armetu sowie dem Schoadaeck-Raum versammelt haben. Man befürchtet einen möglichen Angriff. Die Adagio soll mit ihrer Tarnvorrichtung eine Aufklärungsmission durchführen, um die besagten Schiffe zu identifizieren. Die Sternenflotte hat eingewilligt: Nicht nur aus Dank für die Hilfe bei der Errichtung von DHS, sondern auch für die Erlaubnis, in ihrem Raum eine Kolonie zu gründen. Ferner dient der Einsatz der Selbstsicherung, da im Falle eines Angriffs aufgrund der Nähe zum Schoedaek-Raum auch die Sternenflottenpräsenz gefährdet wäre.

Die Adagio fliegt durch einen Subraumtunnel in die Nähe des Zielgebietes und nähert sich anschließend getarnt mit Warpgeschwindigkeit den Koordinaten der unidentifizierten Schiffe. Dort stellt die Besatzung mit Entsetzen fest, dass sich zwei Sonden sowie ein bisher unbekanntes, pyramidenförmiges Raumschiff der Borg vor Ort versammelt haben. Die Pyramide misst etwa 1,5 x 1,5 x 1,5 km und scheint nicht bewaffnet zu sein. Doch waren genauere Sensorscans aufgrund der Tarnung nicht möglich.

Nach dieser Entdeckung macht sich die Adagio auf den Rückweg, um bei DHS Bericht zu erstatten. Und die Dreyar vor dem wahrscheinlichen Angriff auf Armetu zu warnen.


Mission 64 – „Nenya Plaure (Teil 4)“

Datum: 16.07.2017 20:00 Uhr
Sternzeit Milchstraße: 77659 Zulu (28. August 2400)

Auf dem Rückweg zur Challenger wird der Runabout von drei Jägern der Hideki-Klasse abgefangen und das Außenteam inhaftiert. Sie werden zu der cardassianischen Raumstation gebracht und dort in den Arrest gesteckt. Die Ausrüstung wird in eine kleine Kammer neben dem Arrestbereich gebracht, in der sich auch ein merkwürdiger Anzug befindet. In der Zelle treffen die Offiziere auf eine junge Frau mit dem Namen Nenya Plaure. Sie gibt sich als Kopfgeldjägerin aus, die verhaftet wurde, als sie in diesem System einen Auftrag ausführen wollte. Dieser betraf die Ermordung eines cardassianischen Offiziers, woran sie jedoch scheiterte. Commander Erricson misstraut der Fremden zunächst, vermutet eine Falle der Cardassianer. Doch als klar wird, dass eine Freilassung nicht zu erwarten ist, willigt Erricson dazu ein, Plaure mitzunehmen, wenn diese mit einem bei ihr befindlichen Gerät das Kraftfeld der Zelle ausschaltet.


Mission 63 – „Manstein (Teil 3)“

Datum: 04.06.2017 20:00 Uhr
Sternzeit Milchstraße: 77659 Zulu (28. August 2400)

Der Runabout ‚Tempus‘ mit dem Außenteam unter Cmdr. Erricson wurde erfolgreich abgesetzt und die Challenger hat sich zurückgezogen. Es bleiben dem Team nur wenige Stunden, um die im Inneren der Staubscheibe vermuteten USS Manstein zu finden. Beim Durchflug der Staubscheibe kollidiert der Runabout fast mit zwei Kreuzern der Galor-Klasse, es gelingt aber unbemerkt auszuweichen. Nach Passage der dichten Staubschicht entdeckt das Team ein Planetensystem, in dessen Zentrum das Schwarze Loch liegt. Ferner haben die Cardassianer eine Raumstation in dessen Nähe konstruiert, um ein Objekt zu studieren, das sich noch knapp außerhalb des Ereignishorizontes befindet. Dieses kann nach einer Annäherung als die verloren geglaubte USS Manstein identifiziert werden. Interferenzen der Singularität erlauben allerdings keine genauen Messungen. Aufgrund ihrer Nähe zum Schwarzen Loch dürfte das Schiff aber förmlich in der Zeit eingefroren sein: In den letzten Jahren wird die Besatzung nicht mehr als ein paar Sekunden erlebt haben. Man plant nun die Rückkehr zur bald eintreffenden Challenger, um sie über die Entdeckung zu informieren.


Mission 62 – „Challenger (Teil 2)“

Datum: 21.05.2017 20:00 Uhr
Sternzeit Milchstraße: 77659 Zulu (28. August 2400)

Alarmstufe: Gelb

Die Führungsoffiziere begeben sich auf die USS Challenger NCC-71099, welche zurzeit an Deep Space Nine angedockt ist und einen Versorgungsflug nach Cardassia Prime plant. Captain Geordi La Forge hat sich nach Rücksprache mit Captain Keller dazu bereit erklärt, unterwegs einen kleinen Abstecher zu den von Botschafter Garak bereitgestellten Koordinaten zu machen, um seinen Hinweisen bezüglich der verschollenen USS Manstein nachzugehen. Lt. Cmdr. Marterer kann zudem ein kurzes Gespräch mit Dr. Julian Bashir über Subraumfunk führen, der ihn etwas über seine Erfahrungen mit Garak aufklärt.

Die Challenger erreicht nach einer Stunde bei hoher Warpgeschwindigkeit die angegebenen Koordinaten. Dort findet sie eine gewaltige Staubscheibe vor, die von einem im Zentrum liegenden Schwarzen Loch gebildet wurde. Im Inneren liegt vermutlich ein ganzes Planetensystem, wenn gleich genauere Scans von außerhalb der Staubscheibe nicht möglich sind. Die Besatzung stellt die Vermutung an, dass die Manstein möglicherweise in das Gravitationsfeld des Schwarzen Loches geraten sein könnte. Sollte sie sich jenseits des Ereignishorizontes befinden, würde die temporale Dilatation dazu geführt haben, dass für sie in den letzten 13 Jahren nur Sekunden vergangen wären.

Bevor man jedoch weitere Untersuchungen anstellen kann, wird die Challenger von einem cardassianischen Kreuzer der Keldon-Klasse abgefangen. Dieser untersteht Gul Jasad, welcher die Challenger ohne weitere Erklärung dazu auffordert, dieses „Sperrgebiet“ zu verlassen. Würde man dem nicht nachkommen, wäre er dazu gezwungen, einen Angriff zu befehlen.

Captain La Forge sieht in dieser Situation seine Hände gebunden, da er keine Beweise dafür hat, dass die Manstein sich vor Ort befindet. Doch die aggressive Haltung von Jasad macht ihn neugierig, weshalb er folgenden Plan genehmigt:

Die Offiziere der Allende werden – begleitet von der Astronomin Cmdr. Nella Daren – mit einem Runabout abgesetzt, bevor die Challenger auf Warp geht. Vor dem Warpsprung wird sie ein Störfeld generieren, was es dem Runabout erlauben wird, selbst einen kurzen Warpsprung in die Staubscheibe hinein zu machen. Die Challenger würde schließlich in 12 Stunden zurückkehren, um das Team abzuholen.


Mission 61 – „Besuch auf DS9 (Teil 1)“

Datum: 30.04.2017 20:00 Uhr
Sternzeit Milchstraße: 77659 Zulu (28. August 2400)

Alarmstufe: Grün

Nach 1,5 Monaten Urlaub auf Risa erreichen die Führungsoffiziere die Raumstation Deep Space Nine, von dieser aus sie nach einem kurzen Zwischenstopp weiter nach Bajor reisen würden. Ein Besuch im Quarks, welches noch immer existiert und unter Denkmalschutz steht, offenbart, dass Quark nun mehr eine ganze Casino-Reihe eröffnet hat, dieser Standort aber als sein Stammsitz gilt. Nachdem sich die Offiziere im Inneren hingesetzt haben, wird Jennifer Frey von einem Cardassianer angesprochen, der sich als Botschafter Garak entpuppt. Dieser bietet ihr Informationen über den Verbleib ihres seit 13 Jahren verschollenen Vaters – Captain John Frey von der U.S.S. Manstein – an. Im Gegenzug fordert er, dass – sofern man diesen Informationen nachgehen würde – mit ihm alles teilt, was man vor Ort herausfindet. Nach einer internen Diskussion der Sternenflottenoffiziere willigt Lieutenant Frey mit Zustimmung von Commander Erricson ein. Daraufhin enthüllt Garak einen Koordinatensatz im cardassianischen Raum, wo die U.S.S. Manstein verschwunden sein soll. Als Grund für die Preisgabe erklärt der Botschafter, dass er es äußerst suspekt fände, dass er keinen innerhalb des cardassianischen Militärs dazu animieren konnte, dem nachzugehen. Und neugierig ist, ob und wenn ja was dort verborgen werden soll.


Mission 60 – „Entspannung“

Datum: 16.04.2017 20:00 Uhr
Sternzeit: 72088 (17. Mai 2395)

Alarmstufe: Grün

Eine Woche nachdem die Krise mit den Klingonen überstanden war, traf sich das Personal in der Messe der Raumstation Davis Heartson, um diese sowie die U.S.S. Adagio – das neu Raumschiff der Defiant-Klasse – einzuweihen. Nach einer kurzen Ansprache der Kommandantin, die der Mannschaft mitteilte, dass nun erstmal ein ausgedehnter Urlaub auf sie warte, besprachen sich die Führungsoffiziere in Hinblick auf einen gemeinsamen Urlaub: Man würde zunächst für 1,5 Monate nach Risa gehen, bevor man 1,5 weitere Monate auf Bajor verbringen würde. Weitere 3 Monate könne dann jeder für sich selbst nutzen. Somit könne jeder von ihnen 6 Monate Urlaub in der Milchstraße in Anspruch nehmen, da diese lediglich einem Monat in der Südlichen Feuerradgalaxie entsprechen.


Mission 59 – „Deeskalation (Teil 3)“

Datum: 19.03.2017 20:00 Uhr
Sternzeit: 72110 (10. Mai 2395)

Alarmstufe: Grün

Das neue Schiff der Defiant-Klasse erreicht die Quelle des Notrufs und findet die beschädigte Allende vor. Commander Marterer, der zurzeit das Kommando hat, erklärt, dass die Klingonen einen Überraschungsangriff gestartet hätten und irgendwie die Schildfrequenzen besaßen. Ehe man die Schilde remodulieren konnte, war bereits der Warpantrieb ausgeschlatet und die Klingonen wieder verschwunden. Die Defiant lässt sich mit Antimaterie und Quantentorpedos beladen, ehe sie die Allende zum nächsten Subraumtunnel schleppt.

Beide Schiffe erreichen schließlich Davis Heartson Station und sehen sich drei dreyanischen Schiffen sowie mehreren Klingonenraumschiffen gegenüber. Plötzlich erreicht ein Ruf von Captain Keller die Defiant unf brtugz ein Treffen im Konferenzraum der Allende ein. Dort erklärt sie, dass der neue klingonische Anführer, General Markov, die Auslieferung von Commander Erricson fordert, um für das Attentat auf Imperator Torr zur Rechenschaft gezogen zu werden. Die Führungsoffiziere debatieren über einen möglichen Ausweg, kommen jedoch zu keinem Konsens. Als Commander Erricson die Konferenz ohne Rücksprache beendet, geraten er und der Captain in einen Streit über die Kommandoteilhabe miteinander. Ihre Wege trennen sich ohne Konklusion, da sich Erricson im Bereitschatfstraum mit Markov in Verbindung setzen will, um seine Auslieferung zu vereinbaren. Keller setzt sich daraufhin wieder mit den Führungsoffizieren zusammen und kommt aufgrund eines Hinweises von Lt. Frey auf eine Idee. Sie unterbricht das Gespräch mit Markov und behauptet, Erricson habe Torr als Widergutmachung dafür getötet, dass sie von ihm während der letzten Entführung vergewaltigt worden war. Um dies zu bestätigen, schickte sie ihre medizinischen Untersuchungsergebnisse von jener Zeit hinüber. Markov ließ sich von diesem Argument überzeugen, da er deutlich gemäßigter als Torr ist, mit seiner Vorgehensweise nicht eiverstanden gewesen ist und keinen Konflikt wünscht. Daraufhin dreht sein Geschwader ab mit dem Hinweis, dass Erricson ab jetzt als Todfeind des „Reich des Kahless“ gelte und niemals in die Nähe kommen solle.

Aufgrund dieser äußerst privaten und verletzlichen Lösung des Problems durch den Captain, übergibt Erricson ihr freiwillig das Kommando.


Mission 58 – „Das Ende eines Tyrannen (Teil 2)“

Datum: 05.03.2017 20:00 Uhr
Sternzeit: 72085 (01. Mai 2395)

Alarmstufe: Rot

Die entführten Sternenflottenoffiziere – mit Ausnahme der verstorbenen Judith Burns – werden nach Erreichen einer klingonischen Raumstation dem selbst ernannten Imperator Torr präsentiert. Dieser legt offen, dass er die Besatzung der Allende dafür ausgenutzt hatte, um seine Vorgesetzten einschließlich Captain Raskra loszuwerden, die Besatzungen der drei klingonischen Schiffe hinter sich zu vereinen und an die Informationen zu gelangen, die in dem Datenchip gespeichert waren, den der Ziban-Pirat Sparrow in seinem Kopf hatte. Dieser enthielt die Baupläne für eine neuartige Replikationstechnologie, mit deren Hilfe ganze Raumschiffe aus jeder Form von gesammelter Materie hergestellt werden können.  Damit habe er – nach der Eroberung einer dreyanischen Kolonie, in dessen Orbit sich die Raumstation befindet – eine ganze Flotte aufgebaut. Einschließlich einem Raumschiff der Defiant-Klasse, mit dem er die Sternenflottenpräsenz in dieser Galaxie beenden will.

Als Torr den Befehl zur Exekution des Außenteams gibt, schreitet Lieutenant Roktar ein und fordert den Imperator zum Duell um die Herrschaft. Doch verliert Roktar den Kampf und wird von Torr enthauptet. Commander Erricson nutzt den entstandenen Tumult, um eine Wache zu entwaffnen und Torr zu erschießen. Anschließend zerstört er ein Fenster, wodurch die Klingonen ins All gepustet werden, bevor ein Notkraftfeld das Leck verschließt. Eine überlebende Klingonin namens Lukira – Sie war Jennifer Frey bereits bekannt und nicht einverstanden mit dem, was Torr hier erschaffen hatte – verhilft dem Team zur Flucht auf die replizierte Defiant-Klasse. Im Gegenzug nehmen die Sternenflottenoffiziere eine Reihe klingonischer Frauen mit, die um Asyl gebeten haben.

Nach der Bemannung der Defiant-Klasse beobachtet das Team, dass eine Flotte aus 10 Schiffen durch eine Subraumtunnelöffnung fliegt. Vermutlich zwecks Angriff auf die Raumstation Davis Heartson. Auf der Flucht wird man in ein Gefecht mit zwei Bird of Prey verwickelt, die man ausschalten kann, jedoch nicht ohne einige Hüllenschäden davonzutragen. Anschließend fliegt man  selbst in den Subraumtunnel. Zurück im Normalraum empfängt das Team einen allgemeinen Notruf von der Allende: Sie sei von klingonischen Schiffen angegriffen worden und habe ihren Warpantrieb verloren. Der Kampf hat offenbar bereits begonnen.