Mission 65 – „Die Rückkehr der Borg“

Datum: 28.08.2017 20:00 Uhr

Veröffentlicht:
– 16. September 2395 M83
– 26. Dezember 2400 Zulu

 

Die Führungsoffiziere haben sich zwecks Situationsbesprechung in der Beobachtungslounge der Allende versammelt:

  • Die Sternenflotte plant die Gründung einer Kolonie auf dem Planeten, in dessen Obrit die alte Allende von den Borg zerstört worden war. Damit möchte sie verschleiern, dass sie die unterirdische Antimaterieraffinerie, die vermutlich von den Schoadaeck errichtet worden war, übernehmen will. Die Allende würde sich auf den Weg machen, um Kolonisten, Wissenschafts- und Ingenieursteams vor Ort abzusetzen.
  • Captain Keller wiederum wird mit dem Aeroshuttle Paula zu der dreyanischen Heimatwelt Hiyem fliegen, um dort über die Bereitstellung einer Schiffswerft zu verhandeln. Die Schiffswerft soll dazu genutzt werden, das geplante Raumschiff der Nova-Klasse vor Ort zusammenzusetzen, dessen Komponenten zurzeit noch aus der Milchstraße hergebeamt werden. Zudem sollen dadurch zukünftige Reparaturen vereinfacht werden.

Unterdessen soll Commander Erricson mit der USS Adagio einen Sonderauftrag erfüllen:

Überwachungssonden der Dreyar haben mehrere Raumschiffe entdeckt, die sich in der Nähe der Grenze zwischen der dreyanischen Hauptwelt Armetu sowie dem Schoadaeck-Raum versammelt haben. Man befürchtet einen möglichen Angriff. Die Adagio soll mit ihrer Tarnvorrichtung eine Aufklärungsmission durchführen, um die besagten Schiffe zu identifizieren. Die Sternenflotte hat eingewilligt: Nicht nur aus Dank für die Hilfe bei der Errichtung von DHS, sondern auch für die Erlaubnis, in ihrem Raum eine Kolonie zu gründen. Ferner dient der Einsatz der Selbstsicherung, da im Falle eines Angriffs aufgrund der Nähe zum Schoedaek-Raum auch die Sternenflottenpräsenz gefährdet wäre.

Die Adagio fliegt durch einen Subraumtunnel in die Nähe des Zielgebietes und nähert sich anschließend getarnt mit Warpgeschwindigkeit den Koordinaten der unidentifizierten Schiffe. Dort stellt die Besatzung mit Entsetzen fest, dass sich zwei Sonden sowie ein bisher unbekanntes, pyramidenförmiges Raumschiff der Borg vor Ort versammelt haben. Die Pyramide misst etwa 1,5 x 1,5 x 1,5 km und scheint nicht bewaffnet zu sein. Doch waren genauere Sensorscans aufgrund der Tarnung nicht möglich.

Nach dieser Entdeckung macht sich die Adagio auf den Rückweg, um bei DHS Bericht zu erstatten. Und die Dreyar vor dem wahrscheinlichen Angriff auf Armetu zu warnen.


Weisung zur Umstellung des Dienstplans

Von: Captain Nadine Sophie Keller
An: Das Personal der USS Allende NCC-88942

Mit Beginn ab übernächsten Montag wird der Dienstplan an Bord der USS Allende einer 4-Schichten-Rotation folgen. Dies wird durch die neue Personaldecke ermöglicht. Die Dienstzeit wird entsprechend von 8 auf 6 Stunden pro Schicht reduziert. Dies dient dem Zweck einer größeren Entlastung des Personals durch zusätzliche Freizeit sowie Steigerung der Effizienz aufgrund der kürzeren Arbeitszeit.

Ferner muss die Dienstzeit ab sofort erfasst werden. Wird die zulässige Zeit regelmäßig überschritten, erfolgt ein Klärungsgespräch mit dem jeweiligen Abteilungsleiter, um geeignete Maßnahmen zu besprechen. Im Falle der Führungsoffiziere wird das Gespräch mit dem Captain und Ersten Offizier stattfinden.

Nachfolgend die neuen Dienstzeiten:

  • Alpha: 0800 – 1415
  • Beta: 1400 – 2015
  • Gamma: 2000- 0215
  • Delta: 0200 – 0815

Die neuen Dienstpläne werden Ende der Woche von den Abteilungsleitern ausgehändigt.

Bei Rückfragen stehen ich sowie Commander Erricson Ihnen jederzeit zur Verfügung.


Weisung zur Aktualisierung des Uniformcodes

Von: Captain Nadine Sophie Keller
An: Das gesamte Sternenflottenpersonal in Messier 83

Hiermit ergeht auf Befehl des Sternenflottenkommandos die Weisung zur Aktualisierung des Uniformcodes für alle Sternenflottenmitglieder in Messier 83. Die neuen Uniformen wurden bereits an Davis Heartson Station geliefert und werden nun mehr an das gesamte Personal verteilt. Ab übernächsten Montag besteht die Pflicht zum Tragen der neuen Uniformen für alle Offiziere, Unteroffiziere und Crewmitglieder im Sternenflottendienst. Bis dahin gilt eine Übergangsfrist, in der die alten Uniformen getragen werden dürfen, bis die neue Uniform erhalten wurde. Es gilt ferner zu beachten, dass das Tragen von Uniformröcken weiterhin für Männer und Frauen gestattet ist.

Bei Rückfragen stehen ich sowie Commander Erricson Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Uniformen


Logbuch des Captains

Veröffentlicht:
– Sternzeit 72214 M83 (20. März 2395)
– Sternzeit 78228 Zulu (24. März 2401)

Computerlogbuch, Captain Nadine Keller.

Nach Rückkehr von unserem ausgedehnten Landurlaub in der Milchstraße musste ich feststellen, dass die Veränderungen, die die Sternenflotte angeordnet hatte, weitaus umfassender sind als gedacht. Die meisten von ihnen sind durchaus von Vorteil, andererseits… Manche hinterlassen bei mir einen etwas bitteren Beigeschmack.

Zunächst wurden wir personell voll aufgestockt. Die Allende kann nun wieder mit voller Leistung operieren, wenn gleich ich es bedauerlich finde, dass die meisten Zivilisten das Schiff verlassen haben. Es fühlt sich… irgendwie leerer ohne sie an. Auch die Adagio und DHS haben das für sie notwendige Personal erhalten. Die Kehrseite des Ganzen: Die meisten der neuen Crewmitglieder sind keine Offiziere. Das zeigt mir, dass die Sternenflotte unsere Hauptaufgabe nicht mehr in der reinen Erforschung sieht, sondern als Flaggschiff der Operationen in Messier 83. Und offenbar das Risiko für unser Überleben als zu hoch einschätzt, als dass man es gänzlich mit Offizieren bestücken sollte. Das wird eine gewisse Umstellung für mich bedeuten. Letztendlich war ich nie ein Freund von Unteroffizieren… Es bringt einen etwas zu militärischen Touch für mich mit. Zumal ich bis heute Schwierigkeiten damit habe, ihren Sinn auf einem Schiff zu verstehen, das nicht primär in taktische Operationen verwickelt ist.

In der Hinsicht habe ich auch einige interne Versetzungen genehmigt: Ltjg. Woldt hat nun als Leitender CONN-Offizier der Allende Mr. Baker ersetzt. Der Lieutenant ist nun leitender CONN-OPS-Offizier auf der Adagio. Und ihr Zweiter Offizier. Ich schätze, er hat es darauf abgesehen, irgendwann ein Kommando zu bekommen. Denn drüben hat er aktuell die Möglichkeit, öfter Mal auf dem Stuhl in der Mitte zu sitzen. Auch können wir einen neuen Wissenschaftsoffizier begrüßen: Lieutenant Phillip Eberhard von der USS Challenger hat sich dazu entschlossen, unserer Mannschaft beizutreten. Dr. Annika de Eloran hat sich ebenfalls auf die Adagio versetzen lassen, um dort als Leitender Medizinischer Offizier zu dienen. Ihre Abteilung ist zwar winzig, doch der Posten ein großer Sprung in ihrer sehr frühen Karriere. Dr. Rosenbach wiederum ist nun LMO von Davis Heartson Station. Und wo ich gerade bei DHS bin: Commander Trallun übernimmt als neuer Kommandant die Station. Zwar winkt für ihn keine Beförderung, doch bin ich froh, ihn dort zu wissen. Er hat sich im vergangenen Jahr als äußerst verlässlich erwiesen.

 

Ein weiterer Punkt sind die Fortschritte im Transportvorgang durch die Trudeau-Verwerfung, die in den letzten Monaten durch die Sternenflotte gemacht wurden. Das Beamen von Personen ist mittlerweile als absolut sicher anzusehen und soweit uneingeschränkt möglich. Der größte Fortschritt besteht jedoch in Hinblick auf Materialtransporte: So ist es tatsächlich geglückt, die Bauteile für zwei neue Module durch die Verwerfung zu beamen. Der Zusammenbau wird in etwa einer halben Woche abgeschlossen sein, was bedeutet, dass wir bald schon weitaus vielseitiger eingesetzt werden können. Das taktische Modul wird uns bei Kampfhandlungen von Nutzen sein, während das Sensormodul bei der Erforschung dieser Region von Vorteil sein wird. Die Sternenflotte plant als nächstes, die Bauteile für ein Raumschiff der Nova-Klasse hierher zu transportieren. Der Grund leuchtet durchaus ein: Während die Adagio als Wachschiff dient und die Allende nun mehr als Flaggschiff der Operationen in der Südlichen Feuerradgalaxie nicht mehr jeder Anomalie hinterher jagen kann, brauchen wir ein kleines Schiff, welches den lokalen Raum erkunden kann. Und was bietet sich da mehr an als ein Raumschiff der Nova-Klasse?

Zu diesem Zweck hat mich die Sternenflotte damit beauftragt, in Kontakt mit den Dreyar zu treten, um sie davon zu überzeugen, uns eine Schiffswerft zu stellen. Mit dieser könnten wir nicht nur das besagte neue Schiff zusammenbauen, sondern auch gleich viele notwendigen Reparaturen effizienter durchführen. Daher wird bei unserem nächsten Auftrag Commander Erricson das Kommando haben:

 

Die Sternenflotte plant die Gründung einer Kolonie auf dem Planeten, auf dem wir die Antimaterie-Raffinerie entdeckt hatten, die von den Borg eingenommen worden war. Da es seit der Zerstörung der alten Allende keine Borgaktivitäten in dem Gebiet mehr gibt, scheint die Sternenflotte dies für eine taktisch kluge Wahl zu halten… Mehr dazu kommt aber im Missionsbriefing.

 

Ende des Eintrages.


Logbuch von Lt. Cmdr. Teyla de Eloran

Veröffentlicht: Sternzeit 72222 (23. März 2395)
Von: Lt. Cmdr. Teyla de Eloran

Erfreulicherweise wurde mein Vorschlag bezüglich des Transports größerer Bauteile zur Konstruktion eines Schiffes durch die Trudeau-Verwerfung hindurch von der Sternenflotte geprüft und genehmigt. In der Hinsicht ist es doch recht praktisch, dass die Zeit in der Milchstraße schneller verläuft. Admiral Janeway, die offenbar ein Auge auf uns hält, hat angeboten, wegen einer potentiellen Werft mit den Dreyar ins Gespräch zu kommen.

Bis dahin werden wir einen ersten Test starten, was den Transport größerer Materialmengen anbetrifft. Die Sternenflotte hat in den letzten Monaten, die für uns hier nur 2 Wochen entsprechen, offenbar große Fortschritte gemacht, was die Verfeinerung des Transportvorgangs durch die Verwerfung hindurch angeht. Man möchte nun versuchen, zwei neue Module für die Allende auf unsere Seite zu beamen: Ein taktisches Modul sowie ein Sensormodul. Wenn das klappt, wird sich nicht nur die Flexibilität der Allende vergrößern, sondern zugleich auch der Weg frei für zukünftige Lieferungen großer Gerätschaften.

Ende des Eintrages.


Mission 64 – „Nenya Plaure (Teil 4)“

Datum: 16.07.2017 20:00 Uhr
Sternzeit Milchstraße: 77659 Zulu (28. August 2400)

Auf dem Rückweg zur Challenger wird der Runabout von drei Jägern der Hideki-Klasse abgefangen und das Außenteam inhaftiert. Sie werden zu der cardassianischen Raumstation gebracht und dort in den Arrest gesteckt. Die Ausrüstung wird in eine kleine Kammer neben dem Arrestbereich gebracht, in der sich auch ein merkwürdiger Anzug befindet. In der Zelle treffen die Offiziere auf eine junge Frau mit dem Namen Nenya Plaure. Sie gibt sich als Kopfgeldjägerin aus, die verhaftet wurde, als sie in diesem System einen Auftrag ausführen wollte. Dieser betraf die Ermordung eines cardassianischen Offiziers, woran sie jedoch scheiterte. Commander Erricson misstraut der Fremden zunächst, vermutet eine Falle der Cardassianer. Doch als klar wird, dass eine Freilassung nicht zu erwarten ist, willigt Erricson dazu ein, Plaure mitzunehmen, wenn diese mit einem bei ihr befindlichen Gerät das Kraftfeld der Zelle ausschaltet.


Logbuch von Lt. Cmdr. Teyla de Eloran

Sternzeit Messier 83: 72210 (19. März 2395)
Von: Lt. Cmdr. Teyla de Eloran (Raumstation DHS)

 

Die Allende befindet sich nun mehr seit zwei Wochen zwecks Untersuchungen beim antiken Raumschiff am Rande der Galaxie. Bislang scheint es keine Vorfälle gegeben zu haben, doch hat mir Cmdr. Trallun einige Sensorinformationen geschickt, die etwas betreffen, was mein Stab an Bord der Allende für das Antriebssystem des Objektes hält. Ich muss gestehen, dass ich zwar darin übereinstimme, aus den Daten aber nicht schlau werde. Etwas, was ich selten zugebe… Sehr selten. Ich habe die Informationen an die Sternenflotte weitergeleitet in der Hoffnung, dass die Experten auf der Erde damit mehr anfangen können.

Es gab nun mehr einen recht interessanten Vorschlag von Commander Barclay. Er ist mittlerweile auf die Enterprise zurückgekehrt, wir stehen aber dennoch weiterhin fast täglich im Kontakt. Er ist schon etwas schrullig, aber irgendwie mag ich den Kerl. Wie dem auch sei, zu seinem Vorschlag. Wir hatten erörtert, dass ich es bedauerlich finde, wie beschränkt unsere Möglichkeiten sind, wenn es um die Erkundung der Umgebung geht. Die Allende ist nur ein Schiff und kümmert sich um die brisanteren Themen, meist weitab des lokalen Gebietes. Und die Adagio ist als Wachschiff abgestellt und bleibt stets in der Nähe von DHS. Jedenfalls hat er die Möglichkeit in den Raum geworfen, ein kleines Forschungsschiff in größeren Modulen durch die Verwerfung hindurch auf unsere Seite zu transferieren. Und dann hier zusammenzubauen. Natürlich bräuchte es dafür eine Werft, aber das sollte das geringste Problem sein. Ein Raumschiff von der Größe einer Nova-Klasse sollte sich so recht schnell zusammensetzen lassen. Was unsere Möglichkeiten zur lokalen Erforschung deutlich erweitern dürfte.

Ich werde das morgen mit Commander Trallun und Captain Stone erörtern. Vielleicht kann man ja die Dreyar davon überzeugen, uns eine Werft vor Ort zu errichten. Schließlich haben sie uns auch schon beim Umbau von DHS geholfen.

Ende des Eintrages.


Mission 63 – „Manstein (Teil 3)“

Datum: 04.06.2017 20:00 Uhr
Sternzeit Milchstraße: 77659 Zulu (28. August 2400)

Der Runabout ‚Tempus‘ mit dem Außenteam unter Cmdr. Erricson wurde erfolgreich abgesetzt und die Challenger hat sich zurückgezogen. Es bleiben dem Team nur wenige Stunden, um die im Inneren der Staubscheibe vermuteten USS Manstein zu finden. Beim Durchflug der Staubscheibe kollidiert der Runabout fast mit zwei Kreuzern der Galor-Klasse, es gelingt aber unbemerkt auszuweichen. Nach Passage der dichten Staubschicht entdeckt das Team ein Planetensystem, in dessen Zentrum das Schwarze Loch liegt. Ferner haben die Cardassianer eine Raumstation in dessen Nähe konstruiert, um ein Objekt zu studieren, das sich noch knapp außerhalb des Ereignishorizontes befindet. Dieses kann nach einer Annäherung als die verloren geglaubte USS Manstein identifiziert werden. Interferenzen der Singularität erlauben allerdings keine genauen Messungen. Aufgrund ihrer Nähe zum Schwarzen Loch dürfte das Schiff aber förmlich in der Zeit eingefroren sein: In den letzten Jahren wird die Besatzung nicht mehr als ein paar Sekunden erlebt haben. Man plant nun die Rückkehr zur bald eintreffenden Challenger, um sie über die Entdeckung zu informieren.


Logbuch der USS Allende

Veröffentlicht: Sternzeit 72110 (10. Februar 2395)
Von: Cmdr. Tosk Trallun

Nach Abschluss unseres letzten Patrouillenfluges an der Grenze zwischen der Dreyanischen Republik und den Schoedaek sind wir nun mehr zum antiken Raumschiff aufgebrochen, das sich am Rande der Galaxie befindet. Unsere letzte Untersuchung war ja leider aufgrund des Zwischenfalls mit den Klingonen nicht allzu weit gekommen, so dass ich entschieden habe, einen erneuten Versuch zu starten. Die Adagio bleibt unter dem Kommando von Lt. Cmdr. Selok bei DHS zurück.

Beruhigend kann rückblickend auf die letzte Woche – kaum zu glauben, dass die Führungsoffiziere erst so kurz weg sind – gesagt werden, dass es jenseits der Grenze weder Anzeichen für Aktivitäten der Schoedaek noch der Borg gibt. Was unsere kybernetischen Freunde anbelangt fragte ich mich daher, ob wir mit der Zerstörung ihres Schiffes die Bedrohung durch sie nicht doch endgültig neutralisiert haben. Denn mit dem Wissen, dass wir hier sind, sollten die Borg ja längst einen Angriff versucht haben. Oder nicht? Insofern vermute ich, dass die Sorgen der Sternenflotte unbegründet sind. Und auch die beunruhigenden Träume, die ich ab und an über ihre Wiederkehr habe.

Zum Schluss eine persönliche Anmerkung: Ich bin nicht ganz überzeugt von dem Vorschlag von Captain Stone [KO von Midway-Station], unsere Zeitmessung der Zulu-Zeit in der Milchstraße anzupassen. Schließlich verläuft sie hier sechs Mal schneller als daheim und ich fürchte einiges an Verwirrung, sollten wir die Zeitrechnung anpassen. Dennoch hat sie eine entsprechende Anfrage an das Sternenflottenkommando weitergeleitet. Ich bin gespannt, was die Bürokraten entscheiden werden.

Ende des Eintrages.


Mission 62 – „Challenger (Teil 2)“

Datum: 21.05.2017 20:00 Uhr
Sternzeit Milchstraße: 77659 Zulu (28. August 2400)

Alarmstufe: Gelb

Die Führungsoffiziere begeben sich auf die USS Challenger NCC-71099, welche zurzeit an Deep Space Nine angedockt ist und einen Versorgungsflug nach Cardassia Prime plant. Captain Geordi La Forge hat sich nach Rücksprache mit Captain Keller dazu bereit erklärt, unterwegs einen kleinen Abstecher zu den von Botschafter Garak bereitgestellten Koordinaten zu machen, um seinen Hinweisen bezüglich der verschollenen USS Manstein nachzugehen. Lt. Cmdr. Marterer kann zudem ein kurzes Gespräch mit Dr. Julian Bashir über Subraumfunk führen, der ihn etwas über seine Erfahrungen mit Garak aufklärt.

Die Challenger erreicht nach einer Stunde bei hoher Warpgeschwindigkeit die angegebenen Koordinaten. Dort findet sie eine gewaltige Staubscheibe vor, die von einem im Zentrum liegenden Schwarzen Loch gebildet wurde. Im Inneren liegt vermutlich ein ganzes Planetensystem, wenn gleich genauere Scans von außerhalb der Staubscheibe nicht möglich sind. Die Besatzung stellt die Vermutung an, dass die Manstein möglicherweise in das Gravitationsfeld des Schwarzen Loches geraten sein könnte. Sollte sie sich jenseits des Ereignishorizontes befinden, würde die temporale Dilatation dazu geführt haben, dass für sie in den letzten 13 Jahren nur Sekunden vergangen wären.

Bevor man jedoch weitere Untersuchungen anstellen kann, wird die Challenger von einem cardassianischen Kreuzer der Keldon-Klasse abgefangen. Dieser untersteht Gul Jasad, welcher die Challenger ohne weitere Erklärung dazu auffordert, dieses „Sperrgebiet“ zu verlassen. Würde man dem nicht nachkommen, wäre er dazu gezwungen, einen Angriff zu befehlen.

Captain La Forge sieht in dieser Situation seine Hände gebunden, da er keine Beweise dafür hat, dass die Manstein sich vor Ort befindet. Doch die aggressive Haltung von Jasad macht ihn neugierig, weshalb er folgenden Plan genehmigt:

Die Offiziere der Allende werden – begleitet von der Astronomin Cmdr. Nella Daren – mit einem Runabout abgesetzt, bevor die Challenger auf Warp geht. Vor dem Warpsprung wird sie ein Störfeld generieren, was es dem Runabout erlauben wird, selbst einen kurzen Warpsprung in die Staubscheibe hinein zu machen. Die Challenger würde schließlich in 12 Stunden zurückkehren, um das Team abzuholen.


Mission 61 – „Besuch auf DS9 (Teil 1)“

Datum: 30.04.2017 20:00 Uhr
Sternzeit Milchstraße: 77659 Zulu (28. August 2400)

Alarmstufe: Grün

Nach 1,5 Monaten Urlaub auf Risa erreichen die Führungsoffiziere die Raumstation Deep Space Nine, von dieser aus sie nach einem kurzen Zwischenstopp weiter nach Bajor reisen würden. Ein Besuch im Quarks, welches noch immer existiert und unter Denkmalschutz steht, offenbart, dass Quark nun mehr eine ganze Casino-Reihe eröffnet hat, dieser Standort aber als sein Stammsitz gilt. Nachdem sich die Offiziere im Inneren hingesetzt haben, wird Jennifer Frey von einem Cardassianer angesprochen, der sich als Botschafter Garak entpuppt. Dieser bietet ihr Informationen über den Verbleib ihres seit 13 Jahren verschollenen Vaters – Captain John Frey von der U.S.S. Manstein – an. Im Gegenzug fordert er, dass – sofern man diesen Informationen nachgehen würde – mit ihm alles teilt, was man vor Ort herausfindet. Nach einer internen Diskussion der Sternenflottenoffiziere willigt Lieutenant Frey mit Zustimmung von Commander Erricson ein. Daraufhin enthüllt Garak einen Koordinatensatz im cardassianischen Raum, wo die U.S.S. Manstein verschwunden sein soll. Als Grund für die Preisgabe erklärt der Botschafter, dass er es äußerst suspekt fände, dass er keinen innerhalb des cardassianischen Militärs dazu animieren konnte, dem nachzugehen. Und neugierig ist, ob und wenn ja was dort verborgen werden soll.


Mission 60 – „Entspannung“

Datum: 16.04.2017 20:00 Uhr
Sternzeit: 72088 (17. Mai 2395)

Alarmstufe: Grün

Eine Woche nachdem die Krise mit den Klingonen überstanden war, traf sich das Personal in der Messe der Raumstation Davis Heartson, um diese sowie die U.S.S. Adagio – das neu Raumschiff der Defiant-Klasse – einzuweihen. Nach einer kurzen Ansprache der Kommandantin, die der Mannschaft mitteilte, dass nun erstmal ein ausgedehnter Urlaub auf sie warte, besprachen sich die Führungsoffiziere in Hinblick auf einen gemeinsamen Urlaub: Man würde zunächst für 1,5 Monate nach Risa gehen, bevor man 1,5 weitere Monate auf Bajor verbringen würde. Weitere 3 Monate könne dann jeder für sich selbst nutzen. Somit könne jeder von ihnen 6 Monate Urlaub in der Milchstraße in Anspruch nehmen, da diese lediglich einem Monat in der Südlichen Feuerradgalaxie entsprechen.


Mission 59 – „Deeskalation (Teil 3)“

Datum: 19.03.2017 20:00 Uhr
Sternzeit: 72110 (10. Mai 2395)

Alarmstufe: Grün

Das neue Schiff der Defiant-Klasse erreicht die Quelle des Notrufs und findet die beschädigte Allende vor. Commander Marterer, der zurzeit das Kommando hat, erklärt, dass die Klingonen einen Überraschungsangriff gestartet hätten und irgendwie die Schildfrequenzen besaßen. Ehe man die Schilde remodulieren konnte, war bereits der Warpantrieb ausgeschlatet und die Klingonen wieder verschwunden. Die Defiant lässt sich mit Antimaterie und Quantentorpedos beladen, ehe sie die Allende zum nächsten Subraumtunnel schleppt.

Beide Schiffe erreichen schließlich Davis Heartson Station und sehen sich drei dreyanischen Schiffen sowie mehreren Klingonenraumschiffen gegenüber. Plötzlich erreicht ein Ruf von Captain Keller die Defiant unf brtugz ein Treffen im Konferenzraum der Allende ein. Dort erklärt sie, dass der neue klingonische Anführer, General Markov, die Auslieferung von Commander Erricson fordert, um für das Attentat auf Imperator Torr zur Rechenschaft gezogen zu werden. Die Führungsoffiziere debatieren über einen möglichen Ausweg, kommen jedoch zu keinem Konsens. Als Commander Erricson die Konferenz ohne Rücksprache beendet, geraten er und der Captain in einen Streit über die Kommandoteilhabe miteinander. Ihre Wege trennen sich ohne Konklusion, da sich Erricson im Bereitschatfstraum mit Markov in Verbindung setzen will, um seine Auslieferung zu vereinbaren. Keller setzt sich daraufhin wieder mit den Führungsoffizieren zusammen und kommt aufgrund eines Hinweises von Lt. Frey auf eine Idee. Sie unterbricht das Gespräch mit Markov und behauptet, Erricson habe Torr als Widergutmachung dafür getötet, dass sie von ihm während der letzten Entführung vergewaltigt worden war. Um dies zu bestätigen, schickte sie ihre medizinischen Untersuchungsergebnisse von jener Zeit hinüber. Markov ließ sich von diesem Argument überzeugen, da er deutlich gemäßigter als Torr ist, mit seiner Vorgehensweise nicht eiverstanden gewesen ist und keinen Konflikt wünscht. Daraufhin dreht sein Geschwader ab mit dem Hinweis, dass Erricson ab jetzt als Todfeind des „Reich des Kahless“ gelte und niemals in die Nähe kommen solle.

Aufgrund dieser äußerst privaten und verletzlichen Lösung des Problems durch den Captain, übergibt Erricson ihr freiwillig das Kommando.


Mission 58 – „Das Ende eines Tyrannen (Teil 2)“

Datum: 05.03.2017 20:00 Uhr
Sternzeit: 72085 (01. Mai 2395)

Alarmstufe: Rot

Die entführten Sternenflottenoffiziere – mit Ausnahme der verstorbenen Judith Burns – werden nach Erreichen einer klingonischen Raumstation dem selbst ernannten Imperator Torr präsentiert. Dieser legt offen, dass er die Besatzung der Allende dafür ausgenutzt hatte, um seine Vorgesetzten einschließlich Captain Raskra loszuwerden, die Besatzungen der drei klingonischen Schiffe hinter sich zu vereinen und an die Informationen zu gelangen, die in dem Datenchip gespeichert waren, den der Ziban-Pirat Sparrow in seinem Kopf hatte. Dieser enthielt die Baupläne für eine neuartige Replikationstechnologie, mit deren Hilfe ganze Raumschiffe aus jeder Form von gesammelter Materie hergestellt werden können.  Damit habe er – nach der Eroberung einer dreyanischen Kolonie, in dessen Orbit sich die Raumstation befindet – eine ganze Flotte aufgebaut. Einschließlich einem Raumschiff der Defiant-Klasse, mit dem er die Sternenflottenpräsenz in dieser Galaxie beenden will.

Als Torr den Befehl zur Exekution des Außenteams gibt, schreitet Lieutenant Roktar ein und fordert den Imperator zum Duell um die Herrschaft. Doch verliert Roktar den Kampf und wird von Torr enthauptet. Commander Erricson nutzt den entstandenen Tumult, um eine Wache zu entwaffnen und Torr zu erschießen. Anschließend zerstört er ein Fenster, wodurch die Klingonen ins All gepustet werden, bevor ein Notkraftfeld das Leck verschließt. Eine überlebende Klingonin namens Lukira – Sie war Jennifer Frey bereits bekannt und nicht einverstanden mit dem, was Torr hier erschaffen hatte – verhilft dem Team zur Flucht auf die replizierte Defiant-Klasse. Im Gegenzug nehmen die Sternenflottenoffiziere eine Reihe klingonischer Frauen mit, die um Asyl gebeten haben.

Nach der Bemannung der Defiant-Klasse beobachtet das Team, dass eine Flotte aus 10 Schiffen durch eine Subraumtunnelöffnung fliegt. Vermutlich zwecks Angriff auf die Raumstation Davis Heartson. Auf der Flucht wird man in ein Gefecht mit zwei Bird of Prey verwickelt, die man ausschalten kann, jedoch nicht ohne einige Hüllenschäden davonzutragen. Anschließend fliegt man  selbst in den Subraumtunnel. Zurück im Normalraum empfängt das Team einen allgemeinen Notruf von der Allende: Sie sei von klingonischen Schiffen angegriffen worden und habe ihren Warpantrieb verloren. Der Kampf hat offenbar bereits begonnen.


Zusatzeintrag 57.1

Cmdr. Erricson, Cmdr. Barclay, LtCmdr. Selok, Lt. Frey, Lt. Roktar, Lt. T’Maara sowie Ensign Judith Burns werden nach ihrer Entführung auf dem klingonischen Bird of Prey inhaftiert. Jennifer Frey und Judith Burns werden – aufgrund ihrer Funktionen bei der Sicherheit/Taktik – vom Rest des Teams getrennt und brutal verhört. Dabei erlangen die Klingonen Informationen über die Verteidigungsanlagen der Raumbasis Davis Heartson nach ihrer kurz bevorstehenden Fertigstellung sowie die Kommandocodes für das Schildsystem der Allende. Ferner erfahren sie, dass Admiral Janeway und LtCmdr. Marterer im Aeroshuttle zu den Dreyar aufgebrochen sind, um den Captain zurück zu holen.

Frey und Burns gelingt es schließlich, den Verhörspezialisten Forg zu überwältigen. Aus Rache für die durchgemachte Folter erschießt Judith den Klingonen mit seinem Disruptor und löst damit unbeabsichtigt den Alarm aus. Die anschließende Flucht verläuft nur kurz. Die beiden werden gestellt, Judith getötet und Jennifer außer Gefecht gesetzt.


Interphasentarnvorrichtung installiert

Veröffentlicht: Sternzeit 72083 (31. Januar 2395)
Von: Lt. Cmdr. Teyla de Eloran

Der Prototyp der Interphasentarnvorrichtung wurde installiert und an das Energiesystem des Schiffes angeschlossen. Mehrere Computersimulationen zeigten positive Ergebnisse, so dass erste reale Tests durchgeführt werden können. Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung: Um eine Fortbewegung im getarnten Modus zu ermöglichen, müssen die Impulsantriebe durch die Warpplasmaleitungen gespeist werden. Dies resultiert in einer rapiden Hitzeentwicklung, so dass ein genaues Monitoring der Zwischenkühler notwendig wird, um eine Zerstörung des gesamten Antriebssystems und damit des Schiffes zu vermeiden. Dadurch wird die Nutzungsdauer der Tarnvorrichtung abhängig von der benötigten Antriebsleistung stark begrenzt. Wir reden von Minuten bis wenigen Stunden. Im Stillstand hingegen sollte die Tarnung unbegrenzt aufrecht erhalten werden können, solange ausreichend Energie vorhanden ist.


Mission 57 – „Entführt (Teil 1)“

Datum: 05.02.2017 20:00 Uhr
Sternzeit: 72080 (30. April 2395)

Alarmstufe: Rot

Die Allende bricht nun zu ihrem ersten offiziellen Auftrag auf: Die Erforschung des antiken Raumschiffes am Rande der Galaxie, auf das die Crew vor einigen Monaten gestoßen ist. Denn die Sternenflotte vermutet in ihm ein Antriebssystem, welches die Mini-Dyson-Sphäre der Dreyar möglicherweise aus einer anderen Galaxie hierher gebracht haben könnte. Und damit den Schlüssel für intergalaktische Reisen. Begleitet werden sie von Cmdr. Barclay und einer erfahrenen Xebobiologin sowie Kulturwissenschaftlerin der Sternenflotte, der Halbvulkanierin Lt. T’Maara. Das Ziel: Informationen und Konstruktionspläne des Antriebssystems zu bergen sowie den Ursprung des Schiffes zu ergründen. Denn möglicherweise besteht eine Verbindung zu den Vorfahren der Dreyar.

Das Außenteam – bestehend aus LtCmdr. Selok, Cmdr. Barclay, Lt. Frey, Lt. Roktar sowie Lt. T’Maara – wird in die Nähe eines Kontrollraumes gebeamt, doch bricht aufgrund eines Interferenzfeldes die Kommunikation zum Schiff ab. Die Allende versucht den Kontakt wiederherzustellen, doch wird urplötzlich Cmdr. Erricson fortgebeamt und das Schiff von einem klingonischen Raumschiff der K’Tinga-Klasse angegriffen. Cmdr. Trallun übernimmt daraufhin das Kommando und versucht das klingonische Schiff zu stellen, da davon ausgegangen werden kann, dass Erricson von ihnen entführt wurde. Der K’Tinga lockt die Allende von dem antiken Schiff weg und wird kurz darauf von einem Bird of Prey der B’Rel-Klasse unterstützt. Das Erscheinen beider Schiffe stellt dabei ein großes Rätsel dar, denn die Klingonen hatten eigentlich nur einen Kreuzer der Vor’Cha-Klasse sowie zwei der K’Vort-Klasse. Woher kommen diese anderen Schiffe?

Das Außenteam erreicht unterdessen den Kontrollraum, wo sie von einer Gruppe klingonischer Krieger umzingelt werden. Widerwillig ergeben sich die Sternenflottenoffiziere und werden von den Klingonen auf einen weiteren Bird of Prey entführt, der sich gerade über dem antiken Raumschiff enttarnt hatte. Die Besatzung der Allende durchschaut, dass man lediglich weggelockt wurde, damit das dritte Schiff das Außenteam entführen kann. Doch ist er bereits verschwunden, ehe man reagieren kann. Den ersten Bird of Prey kann man schwer beschädigen und den K’Tinga schwer treffen, doch als die Schilde der Allende ausfallen, steht Trallun vor zwei Möglichkeiten: Die Zerstörung der Allende zu riskieren in dem Versuch, Erricson zu retten. Oder den Rückzug anzutreten, um das Überleben der Besatzung sicherzustellen und nachträglich nach dem entführten Team zu suchen. Die Entscheidung fällt auf den Rückzug, denn Trallun will weder das Leben der Mannschaft noch von Cmdr. Erricson bei einem waghalsigen Rettungsversuch riskieren.


Konstruktion der Interphasentarnvorrichtung begonnen

Veröffentlicht: Sternzeit 72061 (23. Januar 2395)
Von: Lt. Cmdr. Teyla de Eloran

Entsprechend der von Admiral Janeway mitgebrachten Konstruktionspläne hat mein Ingenieurteam heute mit dem Bau der Interphasentarnvorrichtung begonnen. Die entsprechenden Komponenten werden momentan repliziert und im Laufe der nächsten zwei Tage montiert. Eine Integration der Vorrichtung in die Schiffssysteme sollte problemlos von statten gehen, so dass innerhalb der nächsten Tage mit ersten Tests begonnen werden kann.


Mission 56 – „Besuch aus der Milchstraße“

Datum: 21.01.2017 20:00 Uhr
Sternzeit: 72061 (23. Januar 2395)

Alarmstufe: Grün

Drei Wochen nachdem Lt. Cmdr. de Eloran vorübergehend das Kommando über die Raumstation Davis Heartson übernommen hat, kehrt die Allende von ihren Erkundungsflügen zurück. Denn am heutigen Tag findet der erste Versuch statt, Personen von Midway-Station in der Milchstraße auf die Allende zu beamen. Der Test verläuft erfolgreich und die Besatzung kann Admiral Kathryn Janeway und Commander Reginald Barclay an Bord begrüßen.

Commander Barclay hat bereits in den letzten Wochen intensiv mit Lt. Cmdr. de Eloran zusammengearbeitet, um diesen Transport möglich zu machen. Nun ist er an Bord, um die Transportersysteme der Raumstation so zu modifizieren, dass Rücktransporte und damit ein regelmässiger Personenverkehr möglich werden. Dabei freundet er sich mit Jennifer Frey an, wobei herauskommt, dass er offenbar eine ähnliche Faszination mit der Allende entwickelt hat wie damals mit der Voyager.

Admiral Janeway erklärt in einem Vieraugengespräch mit Commander Erricson die Gründe für Ihr Kommen. Zunächst einmal plant sie mit einem Shuttle zur dreyanischen Heimatwelt zu fliegen und dort über die Freilassung von Captain Keller zu verhandeln. Auf dieser Mission wird sie LtCmdr. Marterer begleiten. Dies sei der offizielle Grund. Denn sie berichtet ferner von der großen Besorgnis des Sternenflottenkommandos über die Präsenz der Borg in dieser Galaxie. Aufgrund ihrer Erfahrungen ist sie nun auch hier, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Und gibt Erricson diesbezüglich klare Anweisungen:

Davis Heartson-Station wird als einzige Einrichtung in dieser Galaxie dazu umgerüstet, Transporte zur Milchstraße zu ermöglichen. Sofern eine reele Bedrohung von den Borg ausgeht und sie drohen, die Raumstation zu übernehmen, könne so das einzige Portal zur Milchstraße zerstört werden. Zudem überreicht sie Erricson zwei isolineare Datenchips: Auf einem Chip befinden sich die Pläne für eine Interphasentarnvorrichtung, welche vor Ort eingesetzt werden darf, da der Vertrag von Algeron hier nicht greife. Auf dem zweiten Chip befänden sich die Pläne für ein Waffensystem gegen die Borg, welches von ihrem Alter-Ego aus der Zukunft mitgebracht wurde. Die Übergabe erfolgt inoffiziell und der Chip darf nur im Worst-Case ausgelesen werden: Dem Fall, dass die Raumstation den Borg in die Hände fallen könnte. Denn die Sternenflotte hat diese Technologie aus der Sorge zur Verschlusssache erklärt, dass sich die Borg anpassen und damit die einzige effektive Waffe gegen sie wirkungslos werden könnte.

Des Weiteren erhält die Allende von der Admirälin zwei Aufträge: Zunächst solle man das herrenlose Schiff aufsuchen, welches man vor ein paar Monaten am Rande der Galaxie gefunden hatte (s. Mission 35). Die Wissenschaftler der Sternenflotte vermuten nämlich, dass es sich dabei um eine Antriebssektion handeln könnte, welche die Mini-Dyson-Sphäre der Dreyar aus einer anderen Galaxie hierher befördert habe. Darin könnte also der Schlüssel zu einem Antriebssystem liegen, welches Reisen zwischen Galaxien ermöglicht. Während dessen solle die Interphasentarnvorrichtung gebaut, installiert und getestet werden. So dass die Allende eine Aufklärungsmission in das Territorium der Schoedaek starten kann, um mehr über die Borg-Präsenz zu erfahren. Denn die Strategen der Sternenflotte befürchten, dass die Borg der Grund für das Ende der Feindseeligkeiten zwischen den Schoedaek und den Dreyar sind. Und im schlimmsten Fall Gebiet und Ressourcen der Schoedaek assimiliert wurden.

Eine Woche, nachdem Admiral Janeway mit LtCmdr. Marterer zur dreyanischen Heimatwelt aufgebrochen sind: Die Modfikationen am Transportersystem der Raumstation DHS wurden erfolgreich abgeschlossen, so dass ab nun regelmässig Personen zwischen der Milchstraße und der Südlichen Feuerradgalaxie reisen können. Zudem wurde der Prototyp der Interphasentarnvorrichtung fertiggestellt und kann installiert werden.


Mission 55 – „Um neues Leben zu entdecken…“

Datum: 01.01.2017 20:00 Uhr
Sternzeit: 76904 (01. Januar 2395)

Alarmstufe: Grün

Seit der letzten MIssion wurde die Untertassensektion bei der Raumstation abgeliefert und Cmdr. Erricson konnte erwirken, dass die Dreyar beim Ausbau eben dieser helfen werden. Die Sternenflotte hat die Allende mit der Kartographierung der Umgebung beauftragt. Insbesondere die Entdeckung bewohnbarer Welten oder Positionen für potentielle Außenposten stehen dabei im Vordergrund.

Auf dem Weg zu einem ersten Untersuchungsziel haben sich die Führungsoffiziere in der Beobachtungslounge versammelt, wo bekannt gegeben wird, dass im Verlauf des Monats damit zu rechnen ist, dass erste Transportversuche unternommen werden können. Zudem wird LtCmdr. Teyla de Eloran für die Dauer der Ausbauarbeiten der Raumstation zu deren Kommandantin ernannt. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass sie anschließend in ihren Maschinenraum zurückkehren darf.

Im Zielsystem angekommen sind keine bewohnbaren Welten auszumachen. Allerdings entdeckt das Schiff eine Art  Weltraumrochen, der über große Flossen verfügt, die dazu dienen, es mittels Solarwinden anzutreiben. Eine der Flossen ist allerdings verletzt, so dass die Allende den Deflektor nutzt, um es mit Sonnenlicht zu versorgen und auf den Weg zurück zu seinen Artgenossen in der Nähe des Sterns zu schicken. Anschliessend werden die Dreyar über die Existenz dieser Wesen informiert, damit sie nach Möglichkeit vor Wilderern geschützt werden können.